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Zeitschrift Flugsport, Heft 17/1932

Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 17/1932 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.

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Illustrierte technische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion u. Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8 Bezugspreis f. In- u. Ausland pro % Jahr bei 14täg. Erscheinen RM 4.50 frei Haus.

Telef.: Senckenberg 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701 Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und Verlag. Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit »»Nachdruck verboten' versehen,

nur mit genauer Quellenangabe gestattet.__

Nr. 17__17. August 1932_XXIV. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 31. Aug. 1932

Rhön-Ende — Europaflug-Anfang.

Der Rhön-Segelflugwettbewerb ist zu Ende. Der Europa-Flug hat begonnen. Bekanntlich wurde bei Ansetzen des Zeitplanes für diese beiden Veranstaltungen der Rhön-Wettbewerb auf ein früheres Datum verlegt. Die kurze Aufeinanderfolge wurde verschiedentlich nicht günstig befunden. Die internationale Beteiligung am Rhön-Segelflugwettbewerb war gering, desto größer aber der Besuch von internationalen Zuschauern. Mit Zuschauen allein kann man die segelfliegerische Entwicklung nicht vorwärtsbringen. Internationale Wettbewerber werden kaum stören. Im Gegenteil, die internationalen Wettbewerber werden, wenn sie sich in den Sportbetrieb einfügen, die Wettbewerbsspannung nur erhöhen. So hat man die Polen z. B., welche fleißig arbeiteten, während des Wettbewerbes kaum als Ausländer gefühlt. Auf jeden Fall sollte man im nächsten Jahre den Rhön-Wettbewerb in etwas größeren Abstand von anderen Veranstaltungen legen und dann unbedingt in die Ferien.

In diesem Jahre hat der Rhön-Segelflugwettbewerb sich nach dem Europa-Flug richten müssen. Wir verlangen, daß man in Zukunft sich auch einmal nach dem Rhön-Segelflugwettbewerb richtet, einer Sache, die aus eigener Kraft in der tiefsten Erniedrigung geboren, zu den bedeutendsten fliegerischen Fortschritten der ganzen Welt geführt hat.

Die Preisverteilung fand nach Wettbewerbsschluß am 1. 8. im Rahmen der Tagung der Internationalen Studiengesellschaft in Gersfeld statt. Preisgerichtsentscheidung siehe weiter unten.

Die technischen Prüfungen zum Europaflug haben begonnen. Im Vortraining machten Wolf Hirth auf Klemm Kl 32 und Mares auf „Praga BH 111" Fahrgestellbruch. Die Italiener und Polen leisteten mit ihren Maschinen Unglaubliches. Colombo ging fast senkrecht ansteigend über das 8 m hohe Hindernis. Die Maschine hing förmlich am Propeller, ein nie gekanntes Bild. Karpinski holte sich im Langsamflug auf seinem polnischen Apparat mit 61 km 50 Pluspunkte. Höchst-

Konstruktionseinzelheiten vom Rhön-Segelflug-Wettbewerb und Beschreibungen von Europa-iFlugzeugen mußten wegen Raummangel für die nächste Nummer zurückgestellt werden.

grenze ist 87 km mit Nullpunkten. Massenbach auf Argus-Heinkel 48 Punkte. Außerordentlich schnell ging das Zusammenklappen der Heinkel-Apparate. Wir kommen in der nächsten Nummer hierauf zurück.

Die Ausländer sind außerordentlich gut in Form. Hoffentlich gibt es bis zum Beginn des eigentlichen Fluges nicht so viel Ausfälle. Das Rennen wird scharf werden.

 

Teilnehmerliste Europaflug 1932.*)

 

Deutschland.

 

A 4

J. E. Carberry

Klemm KL 32

A 6

Frhr. v. Massenbach,

Heinkel He 64

A 8

W. Stein

Heinkel He 64

A 9

H. Seidemann

Heinkel He 64

B 1

H. J. von Cramon

Heinkel He 64

B 6

R. Lusser

Klemm KL 32

B 7

T. Osterkamp

Klemm KL 32

BS.

W. Marienfeld

Akaflieg Darmstadt D 22

B 9

R. Pöß

Klemm KL 32

C 2

W. Cuno

Klemm KL 32

C 4

Q. Päsewaldt

Klemm KL 32

C 6

F. Morzik

Heinkel He 64

: C'7

A. Papana

Monocoupe 110

C 8

A. Raab

Raab-Katzenstein 25/32

E 1

W. Hirth

Klemm KL 32

E 2

•W. Junck

Heinkel He 64

 

Frankreich.

 

K 1

Massot

Guerchais T 9

K 2

Detre

Potez 43

K 3

Duroyon

Potez 43

K 4

R. Delmotte

Caudron „Luciole"

K 5

Arnoux

Farman 234

K 6

Nicolle

Mauboussin M 12

K 7

Lebeau

Farman 350

K 8

J. Puget

Farman 234

 

Italien.

 

M 1

A. Colombo

Breda 33

M 2

V. Suster

Breda 33

M 3

P. de Angeli

Breda 33

M 4

R. Donati

Breda 33

M 5

M. Stoppani

Breda 33

M 6

F. Lombardi

Breda 33

M 7

Miß E. W. Spooner

Breda 33

M 8

G. Viazzo

Breda 33

 

Polen.

 

0 1

B. Orlinski

PZL 19

0 2

I. Giedgowd

PZL 19

0 3

J. Bajan

PZL 19

0 4

T. Karpinski

RWD-6

0 6

F. Zwirko

RWD-6

 

Schweiz.

 

S 1

P. Straumann

Comte AC 12-E

S 2

R. Fretz

Klemm KL 32

 

Tschechoslowakei.

T 1

J. Anderle

Breda 15 S

T 2

J. Kalla

Praga BH 111

T 3

K. Mares

Praga BH 111

T 4

F. Kieps

Praga BH 111

*) Stand-E

intreff'ermin am 12. August, nachm. 16 h.

Expreßreise-Flugzeug 9?Erka 25/32".

Der seinerzeit von den Raab-Katzenstein-Flugzeugwerken gebaute Tiefdecker RK25 ist umkonstruiert und mit Ksollschen Spalt-und Faltflügeln versehen worden. Die RK25, Reise-Geschwindigkeit 250 km/St., errang im Europaflug 1929 den 3. Preis des Gesamtklassements und erreichte von 40 teilnehmenden Flugzeugen die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit.

Die neue RK 25/32 ist mit 130-PS-Argus-As 8-Motor ausgerüstet, besitzt geteilte Achse, Radverkleidungskästen und Einzelradbremsen. Führer und Passagier sitzen in der geschlossenen Kabine des aerodynamisch außerordentlich sorgfältig durchgebildeten Rumpfes. Die Tragflächen sind am Rumpf geteilt und faltbar. Durch die Start- und

Erka 25/32 von Raab.

Landeklappen, die nach dem System der Anstellwinkel-Verstellung wirken, wird die Landegeschwindigkeit um ca. 40 Prozent gegenüber der bisherigen reduziert und beim Start die Anlauffläche erheblich verkürzt.

Spannweite 9,3 m, Länge über alles 6,5 m, Höhe 2,0 m, Raumbedarf bei angeklappten Flächen 3,0X3,0X7,0 m, Rüstgewicht 430 kg, Zuladung; 270 kg, Fluggewicht 700 kg, Tragfläche 13 m2, Motorleistung 130 PS, Flächenbelastung G/F 54 kg/m2, Leistungsbelastung G/N 5,4 kg/PS1, Horizontalgeschwindigkeit Vh 235 km/h, Steiggeschwindigkeit Wo 4,0 m/s, Gipfelhöhe 4500 m, Aktionsradius 1200 km, Lande^-geschwindigkeit 65 km/h.

Hefnkel-Sport He 64

Dieses Sport- und Reiseflugzeug, eine Neukonstruktion für den Europaflug von E. Heinkel Flugzeugwerke, ist ein zweisitziger freitragender Tiefdecker in Holzkonstruktion.

Im diesjährigen Europaflug erwartet man Geschwindigkeiten von 240 kirj/Std., während die Höchstleistung des Jahres 1930 zirka 180 km/Std. betrug. Diese Erwartung findet auch im Rundflug-Programm insofern ihren Ausdruck, als diesmal für die 7500 km Flugstrecke nur 6 Tage bewilligt werden, gegenüber 12 Tagen des Vorjahres.

Die Heinkel-Sportmaschine hat gerade in dieser Beziehung die besten Aussichten in erster Linie zu liegen, wurden auf den ausgedehnten Erprobungsflügen doch bereits Geschwindigkeiten von 245 km/Std. erreicht. Auf einem Trainingsflug von Warnemünde nach München konnte der Chefpilot der Heinkel-Werke, Junck, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 228 km/Std. einhalten.

Rumpf: ovaler Querschnitt mit einem aerodynamisch günstig angeordneten halbrunden Kabinenaufbau. Das ganz mit Sperrholz beplankte Holzgerippe mit Spanten und Längsholmen hat Klappen, die eine leichte Kontrolle des inneren Rumpfes zulassen. Stahlrohrfunda-ment am als Brandschott ausgebildeten ersten Spant befestigt. Durch

eine besondere Aufhängung mit Gummipuffern wurde die Uebertra-gung der Motorvibrationen auf das Flugzeug restlos vermieden. Anschließend an die hinter dem Brandschott liegenden Brennstofftanks folgt in der Höhe verstellbarer Führersitz mit einem Instrumentenbrett; die Rumpfwölbung der Kabine hinter dem Führer wurde durch Einbau eines zweiten Brennstofftanks ausgenutzt.

Begleiterraum ist mit einer herausnehmbaren und vom Führersitz ausschaltbaren Knüppelsteuerung versehen, Sitz auch verstellbar.

Trapezförmig freitragender Flügel in Holzkonstruktion, zweiteilig, mit Bolzen am Mittelstück befestigt.

Die für ein Sportflugzeug wünschenswerte Klappbarkeit und leichte Demontage der Flügel wird bei der He 64 durch die Betätigung eines Handhebels erreicht, so daß der Flügel in knapp einer Minute demontiert werden kann. Dies konnte nur durch sauberste, genaue Werkstattarbeit erreicht werden. Durch diese Präzisionsarbeit war es auch möglich, die bei ähnlichen Konstruktionen notwendigen Abdeckbleche des Spalts am Rumpfanschluß fortzulassen, da dieser Spalt kaum einen Millimeter beträgt.

Die Tragflächen haben automatisch wirkende Schlitzflügel mit Spaltklappen, die vom Führersitz aus in jeder Stellung blockiert werden können. Das Flugzeug erreicht durch die Verwendung dieser Spaltflügel eine sehr niedrige Landegeschwindigkeit sowie ein günstiges Steigverhältnis. Wenngleich ähnliche Flügelkonstruktionen bereits bekannt sind, so wurde doch bei diesem Flugzeug der Spaltflügel zuerst in Deutschland an einer einholmigen Fläche verwandt.

Höhen- und Seitenleitwerke ganz in Holz gebaut und mit Sperrholz beplankt.

Das breite Fahrgestell ist mit Stromliniendrähten verspannt, so daß eine bequeme und schnelle Auswechselbarkeit gewährleistet ist, — ein Vorteil, der besonders bei einer Sportmaschine hoch zu bewerten ist. — Palmer-Räder mit komb. Oel-Druckluft-Federstrebe. Vom Führersitz durch Handhebel betätigte Radbremsen. Schwenkbaren Sporn mit Gummifederung.

Die für den Europa-Rundflug eingesetzten Maschinen dieses Musters werden mit dem neuen „Argus-As-8-R"-Motor mit einer

Vom Europa-Flug: Heinkel Sport He 64 mit Argus-As-8-R 150 PS.

Maximalleistung von 150 PS ausgerüstet. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, diese Maschine auch mit anderen Motoren der gleichen Größenordnung, wie z. B. den „Hirth"-Motor, Havilland „Gipsy III" usw. auszurüsten.

Verständigung zwischen dem Piloten und Passagier durch Sprech-und Hörschlauch.

Spannweite 10,80 m, Länge 8,31 m, Höhe 1,79 m, Aerodynamische Fläche 14,4 m2, Leergewicht 450 kg, Zuladung 300 kg, zulässiges Fluggewicht 750 kg. Zuladung: 2 Mann Besatzung 160 kg, Brennstoff für 3 Std. Vollgasflug 95 kg, Oel für 3 Std. Vollgasflug 15 kg, Gepäck und Fallschirme 30 kg = 300 kg. Leistungen auf den bisherigen Erprobungsflügen gemessen: Max. Geschw. in Bodennähe 245 km/h, Lande-geschw. 68 km/h, Steigzeit auf 1000 m 4 Min., Minimal Fluggeschw. 73 km/h, Reichweite 700 km, Flächenbelastung 57,7 kg/m2, Leistungsbelastung 5 kg/PS.

Siemens-Flugmotor Sh 14 A 125/150/160 PS.

Der neue Sh 14 A, welcher im Europaflug vertreten ist, ist im Vergleich von Hubvolumen und Außendurchmesser in bezug auf seine hohe Leistung als Fortschritt im Gebiete des Flugmotorenbaues zu verzeichnen. Dieser Motor mit seinem ruhigen elastischen Lauf durch die Ueberdeckung der einzelnen Arbeitshübe, gleichförmigen Drehmoment und Massenausgleich, geringen Baulänge füllt in dieser Stärke eine längst fühlbar gewordene Lücke aus.

Zylinderköpfe sind in erwärmtem Zustand auf die Stahllaufbuch-

sen aufgeschraubt (aufgeschrumpft), Kühlrippen der Stahllaufbuchsen aus dem Vollen gedreht.

Die Kurbelwelle beiderseits der Kröpfung auf Rollen gelagert, ein drittes Lager im vorderen Abschlußdeckel, ein hochschultriges Kugellager, nimmt ferner die Schubkräfte des Propellers in beiden Richtungen auf, so daß der Motor für den Antrieb von Zug- wie von Druckpropellern gleich geeignet ist. Die Kurbelwelle ist nach dem Hirth-System mehrteilig ausgeführt und bequem zerlegbar. Der Kurbelzapfen ist gehärtet, geschliffen und poliert. Das Kurbelzapfenlager, mit dem die Hauptpleuelstange den Kurbelzapfen umfaßt, ist nach dem neuesten Stand der Erfahrungen ausgeführt, die man auf dem Gebiet der Lagermetalle gesammelt hat.

Folgende Teile sind auf Nadeln gelagert: Nockentrommel, Zwischenwelle zum Antrieb der Nockentrommel, Ventilhebel. Die Nadellagerung gewährleistet gute Schmierverhältnisse und geringen Verschleiß.

Magnetzünder mit automatischer Zündmomentverstellung sind elastisch mit dem Motor verkuppelt. Die Bauart des Vergasers gestattet Umregulierung mit einem Handgriff, je nachdem ob in erster Linie höchste Leistung oder sparsamer Verbrauch gewünscht wird. Mit Hilfe der vorgesehenen Preßluftverteiler-Einrichtung kann der Motor mühe- und gefahrlos ohne Mithilfe einer zweiten Person auf allen Zylindern angelassen werden. Dies ist sogar in der Luft möglich. Man braucht also das Flugzeug nicht „auf den Kopf" zu stellen, um den stillgesetzten Motor im Fluge wieder anzuwerfen. Die eingebaute Einspritzvorrichtung stellt eine weitere Erleichterung des Anlassens dar.

Die Schmierung des Motors arbeitet nach dem Prinzip der Trockensumpf-Umlaufschmierung. Das Frischöl wird mit rund 3,5 Atm. Druck in die hohle Kurbelwelle gepumpt und gelangt mit diesem Druck auf kürzestem Wege an die wichtigste Lagerstelle des Motors, das Hauptpleuellager, von dort an alle übrigen inneren Schmierstellen des Motors. Auch das Nadellager der Nockentrommel hat direkte Drucköl-zuführung.

Zylinderzahl 7, Bohrung 108 mm, Hub 120 mm, Hubraum insgesamt 7,7 1, größter Durchmesser 940 mm, größte Länge 897 mm, Verdichtungsverhältnis der normal verdichtenden Bauart 5,3 : 1, Verdich-

Vom Europa-Flug: Siemens Flugmotor Sh 14 A 125/150/160 PS.

Für normal verdichtende Motor.

2200 U/min 150 PS 19,5 PS/1

Für hochverdichtende Motoren

2200 U/min 160 PS 21 PS/1

125 ±1,5 kg 125 ±1,5 kg

80 :20 240 g/PSh 250 g/PSh Mineralöl

0,78 kg/PS 60 : 40 240 g/PSh 250 g/PSh Mineralöl 5/8 kg/PSh

tungsverhältnis der hoch verdichtenden Bauart 6,2:1 Drehsinn (in Flugrichtung gesehen bei vorn liegender Luftschraube): Uhrzeiger-Drehsinn.

Höchstdrehzahl im Vollgas-Horizontal-, flug............

Höchstleistung.........

Literleistung, bezog, auf Höchstleistung

Motorgewicht mit betriebsfertiger Ausrüstung, ohne Nabe und Oel, ohne Aufhängeschild und Sonderausrüstung

Einheitsgewicht, bezogen auf Höchstleistung ........... 0,83 kg/PS

Mischungsverhältnis Benzin - Benzol .

Brennstoffverbrauch bei Vollgas . . .

Brennstoffverbr. bei Dauerflugleistung

Verwendbares Schmieröl.....

Schmierölverbrauch....... 5/8 kg/PSh

Schwanzloses Segelflugzeug „Marabu", Typ Storch VIII.

Von Ernst Philipp auf der Wasserkuppe unter Anleitung von Ing. Lippisch konstruiert. Bauausführung von E. Ph. und einem Modelltischler in Landsberg (Warthe). (April—Juli 1932.)

Der Gedanke, der zum Bau führte, war, ein leistungsfähiges Segelflugzeug mit geringer Spannweite, geringem Gewicht und einfachem Aufbau zu schaffen. Die Lippischschen Endscheiben wirken sich günstig auf die Flugdaten aus, geben ein schnelles Ansprechen auf Seitensteuer, und verhindern seitliches Abrutschen. Die Querruder, die zugleich Höhenruder sind, wirken wie bei jeder andern Maschine. Bei den Flügen haben sich keinerlei Komplikationen in dieser Zusammenbringung dieser beiden Ruder gezeigt. Daß die Maschine in diesem Wettbewerb nicht recht zur Geltung kam, ist 1. auf den späten Zeitpunkt der Fertigstellung (6. Juli) zurückzuführen, anderseits wurden wir von der Teko und der Sportleitung in Anbetracht der schweren Unfälle in diesem Wettbewerb stark gebremst. Ph.

Anmerkung der Red.: Wir müssen hier die Teko in Schutz nehmen. Vorsicht und Bremsen sind zwei verschiedene Dinge. Bei den Probeflügen zeigte die Maschine ganz gute Flugeigenschaften. Bei der Landung brach jedoch der Flügelholm, was auf das Gewicht der Endscheiben zurückzuführen war. Vorsich-„ , _ „ tiges Versuchen ist eben Sicherheit.

Zeichnung „Flugsport .

Marabu.

Verlauf des 13

u

Rhönadler 1932.

Peter Riedel, der die Maschine im diesjährigen Wettbewerb flog, äußert sich besonders lobend über die außerordentlich gute Wendigkeit und Segelfähigkeit dieser 18 m - Maschine. Der einholmige Flügel mit Torsionsnase ist zwecks leichter und schneller Montage zweiteilig ausgeführt und mit drei Bolzen am Rumpf angeschlossen. Die sorgfältig dimensionierte Differentialquerrudersteuerung ist sehr leichtgängig. Das ungedämpfte Höhenruder ist genügend hoch gesetzt, um von hohem Gras oder Steinen bei Landung und Start frei zu kommen. Die garantierten Leistungen und Hauptabmessungen der Maschine sind folgende: Spannweite 18 m, Flächeninhalt 18 m2, Seitenverhältnis 1 : 18, Länge 7,25 m, Sinkgeschwindigkeit 0,73 m/sek., Gleitwinkel 1 :20. Verkaufspreis M 1560.—.

. Rhön-Segelflug-Wettbewerbes 1932.

Tagesbericht Nr. 8

vom 25. Juli 1932 ebungswettbewe

(Schluß)

Melde« Name des

 

Start*

   

Nr. Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

Höhe, Strecke,

103 3 Lore

Hakenjos

8.32

1 h03m

95 m

104 71 Frankenstein

Huhne

8,33

4 m

 

105 53 Kassel 25

v. Freydorf

8.35

5 m

 

106 15 Luftikus

Fiedler

8.36

11 m

 

107 4 Professor

Griesser

8.36

3 m

 

108 77 Wolkenbummler

Jans

8.58

4 h 44 m

345 m

109 1 Stuttgart

Künzer

8.41

56 m

95 m

110 61 Junkers

Renner

8.45

50 m

170 m

111 49 Aachen

Peters

8.47 10h 50m

 

112 40 Chemnitz

Ploch

8.48

13m

 

113 55 Asbach

Zimmer»Vorhaus

8.49

10m

 

114 48 Mayer

Thoennesen

8.53

5 m

 

115 17 Hangkrebs

Büchner

9 02

9m

 

116 10 Ozite

Schleicher

9.12 2 h 03 m

102 m trig.

117 76 Boy

Mendel

9.21

2m

118 41 Frankfurt

F lins ch

9.25

8m

 

119 72 Dominicus

Merschel

9.34

12m

 

120 7 Hornberg

Schmid

9.39

3 m

 

121 71 Frankenstein

Huhne

9.41

11 m

 

122 36 Standard

Braeutigam

9.50

4 m

 

123 34 Condor

Dittmar

10.01

39 m

45 m

124 24 Dir. Schelske

Wüstefeld

10.04

2m

 

125 60 Lwow

Lopatniuk

10.07

5 m

 

126 19 Würzburg

Endres

10.15

22 m

 

127 3 Lore

Hakenjos

10.30

9 h 44 m

500 m

128 40 Chemnitz

Ploch

10.39

3 m

 

129 56 Asbach

Zimmer« Vorhaus 10.44

10m

 

130 4 Professor

Grieser

10.48

5 m

 

131 40 Chemnitz

Ploch

10.59

26 m

 

132 15 Luftikus

D Oering

11.00

10m

 

153 71 Frankenstein

Huhne

11.03

32 m

 

134 53 Kassel 25

v. Freydorf

11.07

8 m

 

135 17 Hangkrebs

Stamm

11.14

n. 4 m

außer Sicht

136 61 Junkers

Ruck

11.18

n. 7 m

außer Sicht

Bemerkungen

Melde« Name des

 

Start«

 

Nr.

Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

137

21 Hoolgascht

Malt

11.23

2m

138

76 Boy

Mendel

11.30

4 m

139

60 Lwow

Lopatniuk

11.36

19 m

140

24 Schelske

Wüstefeld

11.28

14m

141

72 Dominikus

Merschel

11.39

21 m

142

56 Asbach

Zimmer* Vorhaus 11.43

8 m

143

15 Luftikus

Fiedler

11.55

7m

144

54 Karlsruhe

Langendorf

11.56

4 m

145

4 Professor

Griesser

11.59

6 m

146

8 Professor

v. Diringshofen

12.06

2m

147

19 Würzburg

Endres

12.11

37 m

148

34 Condor

Dittmar

12.18

Sh 13m

149

27 Offermann

Teichmann

12.30

n. 45 m

150

8 Professor

v. Diringshofen

12.36

33 m

151

20 Karlemann

Marczinski

12.41

12 m

152

4 Professor

Griesser

13.29

12m

153

17 Hangkrebs

Büchner

13.36

29 m

154

8 Professor

v. Diringshofen

14.03

5 m

155

4 Professor

Griesser

14.14

14 m

156

54 Karlsruhe

Haeußler

14.19

8m

157

19 Würzburg

Endres

14.28

10m

15S

26 Piroth

Voedisch

14.32

6 m

159

75 Darmst. Heiner

Staedteler

14.35

4 m

160

20 Karlemann

Marczinski

14.42

24 m

161

1 Stuttgart

Kunz er

14.47

12m

162

8 Professor

v. Diringshofen

14.50

1 h 18 m

163

71 Frankenstein

Huhne

14.53

n. 38 m

164

4 Professor

Griesser

15.30

1 h05m

165

20 Karlemann

Marczinski

15.37

24 m

166

74 Minister

Weicker

15.54

14 m

167

61 Junkers

Kunz

16.18

11 m

168

40 Chemnitz

Ploch

16.23

9 m

169

54 Karlsruhe

Langendorf

16.39

13m

170

53 Kassel 25

v. Freydorf

16.48

41 m

171

7 Hornberg

Schmid

16.58

24 m

172

40 Chemnit5

Ploch

17.03

6 m

173

72 Dominicus

Merschel

17.12

8 m

174

8 Professor

v. Diringshofen

17.15

3 m

175

71 Frankenstein

Huhne

17.33

12 m

176

54 Karlsruhe

Stoll

17.47

5 m

177

72 Dominicus

Merschel

17.49

10 m

178

4 Professor

Grieser

18.05

11 m

179

40 Chemnitz

Ploch

18.11

3 m

180

72 Dominicus

Merschel

18.27

11 m

181

77 Wolkenbummler

Jans

18.40

1 h45m

182

4 Professor

Grieser

18.53

6 m

183

61 Junkers

Ruck

18.58

9 m

184

1 Stuttgart

Künzer

19.02

1 hOl m

185

36 Standard

Braeutigam

19.03

2m

Höhe, Strecke, Bemerkungen

79 68

80 59

81 9

82 33

83 35

84 52

85 11

86 2

87 68

88 65 £9 68

90 55

91 64

92 16

93 33

94 2

95 20

96 2

Schlesien

SG 2S

Kimmel

Heil und Sieg

Sachsen

Rhönadler

Pommernland

Württemberg

Schlesien

Musterle

Schlesien

Leba

Fulda

Askania

Heil und Sieg

Württemberg

Karlemann

Württemberg

c i s t u n g s

Deutschmann

Grzeszczyk

Schmid

Hemmer

Seiler

Riedel

Mayer

Rhöm

Deutschmann Hirth

Deutschmann

Wallischeck

Schlegel

Pernthaler

Hemmer

Rhöm

Kuschel

Rhöm

w c t

9.55 10.51 10.52 11.03 11.08 12.28 12.34 12.43 12.48 13.15 14.18 14.49 15.50 16.07 16.12 16.26 16.34 18.23

t b e w

1 h26m

41 m 46 m n. 27 m n. 40 m n.2h48m 50 m 12m 37 m

2 h 02 m 1 h20m

14 m

3 h 03 m

33 m 32 m 9m 3 m 26 m

Bruch

170 m

außer Sicht, 80 m

45 m

außer Sicht

40 m

b :

45 m 110 m 60 m

außer Sicht außer Sicht außer Sicht, 45 m

425 m 60 m

275 m trig.

185 m

u

Melde« Name des Nr. Nr. Flugzeuges

186 77 Wolkenbummler

187 34 Condor

188 71 Frankenstein

189 72 Dominicus

190 77 Wolkenbummler

191 40 Chemnitz

192 19 Würzburg

193 1 Stuttgart

194 61 Junkers

195 71 Frankenstein

196 36 Standard

197 53 Kassel

198 71 Frankenstein

199 6t Junkers

200 3 Lore

201 27 Off ermann

202 60 Lwow

203 72 Dominicus

204 77 Wolkenbummler

205 4 Professor

206 60 Lwow

207 3 Lore

208 9 Kimmel

209 40 Chemnitz

L e

97 35 Heil und Sieg

98 52 Rhönadler

99 68 Schlesien

100 64 Fulda

101 35 Sachsen

102 2 Württemberg

103 65 Musterte

104 68 Schlesien

105 68 Schlesien

106 44 Tiger

107 11 Pommernland

108 55 Leba

109 65 Musterle

Tagesbericht Nr. 9

vom 26. Juli 1932 ungswettbew

Name des Führers Jans Dittmar Huhne Merschel Jans Ploch Endres Künzer Sewering Hirth

Braeutigam v. Freydorf Huhne Renner Hakenjos Teichmann Lopatniuk Merschel Jans

Griesser Lopatniuk Hakenjos Schmid Ploch

i i^^rlfg s Hemmer Riedel

Deutschmann Schlegel Seiler Rhöm Hirth

Deutschmann Deutschmann Knevels Mayer Wallischeck Hirth

Juli c t t Start.

zeit 6.15 6.41

6.49 7.14 13.01 13.07 13.20 13.25 13.53 13.50 13.57 14.10 14.26 15.00 15.07 15.13 15.21 16.24 16.57 17.26 17.31 18.25 18.44 18.55 w e t 13.36 13.41 13.45 14.05 14.07 14.17 14.31

14.34 15.39 16.03 16.10 16.15 17.00

r b

Dauer

2 h 30 m 1 h39m

3 m 1 h 11 m 2t m 8m 10m n. 20 m 5 m 8m 11 m

23 m n. 09 m

3 h 56 m n. 13 m

5 m 1 h05m 25 m 47 m 7 m 1 h29m 35 m 1 h21 m 1 h09m t b e w n. 07 m n. 14 m 17 m n. 18 m 7m n. 07 m n. 49 m

44 m 1 h35m

24 m 1 h21 m

10m 1 h05m

Höhe, Strecke, Bemerkungen

40 m Bruch

a. S., 30,4 km, verm. 233 m

Probeflug

außer Sicht 580 m

außer Sicht, 300 m 130 m

Bruch 110 m

erb:

auß. Sicht, Vickers a. S„ Oberkar}, 160 m 160 m

außer Sicht, Abtsroda

a.S.,Waldfisch,47,3km, 85m a.S.,645m,ca.l40kmLandg. bei Crauschwit} 170 m 170 m

Rotholz, 55 m 60 m

Tagesbericht Nr. 10

Melde* Name des Nr. Nr. Flugzeuges

210 40 Chemnitz

211 61 Junkers

212 3 Lore

213 60 Lwow

214 71 Frankenstein

215 49 Aachen

216 7 Hornberg

217 71 Frankenstein

218 61 Junkers

219 40 Chemnitz

220 3 Lore

221 60 Lwow

222 27 Offermann

223 17 Hangkrebs

224 40 Chemnitz

225 7 Hornberg

226 3 Lore

227 40 Chemnitz

228 17 Hangkrebs

229 61 Junkers

230 34 Condor

231 17 Hangkrebs

vom 27. Juli 1952 Uebungswettbewer

Start*

Name des Führers zeit Dauer

Wurst 8.54 1 h 35 m

Swering 8.56 25 m

Hakenjos 8.57 1 h 39 m

Lopatniuk 9.1c lhl9m

Huhne 9.18 31 m

Peters 9.28 1 h 03 m

Schmid 9.48 29 m

Huhne 10.20 7 m

Sewering 11.31 17 m

Wurst 11.34 15 m

Hakenjos 11.35 42 m

Lopatniuk 11.52 Im

Teichmann 11.56 14 m

Büchner 12.03 10 m

Wurst 12.04 5 m

Schmid 13.11 4 m

Hakenjos 15.15 lh33m

Wurst 15.18 7 m

Büchner 15.25 7 m

Renner 15.34 1 h 08 m

Dittmar 16.02 38 m

Büchner 16.16 20 m

Höhe, Strecke, Bemerkungen

30 m 355 m 180 m

180 m

225 m

70 m 45 m

Melde» yName des

 

Start-

   

Nr. Nr« Flugzeuges

Marne des Führers

zeit

Dauer

Höhe, Strecke, Bemerkungen

232 71 Frankenstein

Huhne

18.18

21 m

 

233 41 Frankfurt

Flinsch

16.25

8m

 

234 49 Aachen

Peters

16.29

12 m

 

235 40 Chemnitz

Wurst

16.31

6 m

 

236 61 Junkers

Renner

17.45

7m

 

237 17 Hangkrebs

Stamm

18.05

2m

 

l c

istungswett

b c w e

r b i

110 11 Pommernland

Mayer

9.36

56 m

 

111 59 SG 28

Grzeszczyk

9.55

23 m

45 m

112 30 B 10

Muschick

10.23

7m

 

113 68 Schlesien

Deutschmann

10.25

9m

65 m

114 52 Rhönadler

Riedel

10.27

7m

 

115 38 Wien

Kronfeld

11.04

41 m

ca. 23 km, 292 m n. V.

116 11 Pommernland

Mayer

11.06

n. 39 m

a. S., 1840 m,71,l km

117 59 SG 28

Grzesczczyk

11-21

2m

118 52 Rhönadler

Riedel

11.45

28 m

150 m

119 20 Karlemann

Kuschet

12.10

2m

 

120 68 Schlesien

Deutschmann

13.40 2h 10m

180 m, 29,2 km

12t 33 Heil und Sieg

Hemmer

15.45

15 m

 

122 64 Fulda

Schlegel

15.52

45 m

135 m

123 8 Professor

Schmid

15.57

13m

 

124 59 SG 28

Grzeszczyk

16.08

17 m

105 m

125 22 Elida

Hurttig

16.12

16m

 

126 55 Leba

Wallischeck

16.36

5 m

 

127 35 Sachsen

Seiler

16.54

10 m

 

128 52 Rhönadier

Riedel

17.00

16 m

 

129 16 Askania

Pernthaler

17.03

10 m

 

130 44 Tiger

Knevels

17.08

9m

 
 

Tagesbericht Nr. 11

 
 

vom 28

Juli 1932

 

u

c b u n g s w

ettbewer

b j

Melde» Name des

Start*

   

Nr. Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

Höhe, Strecke, Bemerkungen

238 3 Lore

Hakenjos

8.14

12m

239 61 Junkers

Renner

9.04

30 m

 

240 71 Frankenstein

Huhne

9.09

42 m

 

241 10 Ozite

Schleicher

9.15

n. 42 m

außer Sicht, Gersfeld

242 66 Stanavo

Günther

9.27

n. 08 m

außer Sicht, Abtsroda

243 61 Junkers

Sewering

10.39

4 m

 

244 71 Frankenstein

Huhne

10.45

7m

 

245 17 Hangkrebs

Büchner

11.25

11 m

 

246 34 Condor

Dittmar

11.33

52 m

325 m

247 60 Lwow

Lopatniuk

12.10

30 m

355 m

248 71 Frankenstein

Huhne

12.30

1 h 03 m

Goldloch

249 41 Frankfurt

Flinsch

12.33

1 h 11 m

155 m

250 61 Junkers

Sewering

12.38

42 m

110 m

251 53 Kassel 25

v. Freydorf

12.41

47 m

130 m

252 3 Lore

Hakenjos

13.06

n. 14 m

auß. Sicht, 455 m, 42,4 km

253 49 Aachen

Peters

13.14

40 m

 

254 60 Lwow

Lopatniuk

13.19

14 m

215 m

255 69 Politt

Bock

13.20

1 m 30 s

256 34 Condor

Dittmar

13.34

1 h23m

180 m

257 74 Minister

Röhrig

14.25

2m

 

258 53 Kassel 25

v. Freydorf

14.31

14 m

 

259 49 Aachen

Peters

14.45

5 m

 

260 17 Hangkrebs

Büchner

14.49

8m

 

261 8 WGA

v. Diringshofen

15.10

n. 20 m

auß. Sicht, 695 m, 30,6 km

262 61 Junkers

Renner

15.16

n. 24 m

auß. Sicht, 465 m, 35,4 km

263 53 Kassel 25

v. Freydorf

15.32

n. 13 m

a. S., 270 m verm., 13 km

264 34 Condor

Dittmar

15.50

n. 10 m

auß. Sicht, 390 m, 43,5 km

265 49 Aachen

Peters

16.19

n. 26 m

a. S., 548mverm., 45,9km

266 17 Hangkrebs

Büchner

16.24

10m

 

267 60 Lwow

Lopatniuk

16.43

n. 32 m

auß. Sicht, 340 m, 17,3 km

268 82 Krefeld

Ahrens

17.02

55 m

635 m verm.

269 66 Stanavo

Berglcr

17.12

39 m

388 m verm.

270 17 Hangkrebs

Büchner

17.14

31 m

96 m verm.

l €

istungswett

b e w e

r b :

131 38 Wien

Kronfeld

9.21

n. 54 m

auß. Sicht, 530 m, 62,5 km

132 52 Rhönadler

Riedel

10.12

n. 18 m

auß. Sicht, 330 m, 45,2km

Melde« Name des

 

Start.

   

Nr. Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

Höhe, Strecke, Bemerkungen

133 11 Pommernland

Mayer

10.53

10m

 

134 65 Musterte

Hirth

10.59

16m

 

135 59 SG 28

Grzeczyk

11.18

43 m

240 m

136 68 Schlesien

Deutschmann

11.27

n. 13 m

auß. Sicht, 390 m, 37,2 km

137 22 Elida

Hurttig

11.40

5 m

 

138 2 Württemberg

Rhöm

11.44

n. 36 m

auß. Sicht, 685 m, 47,7 km

139 59 SG 28

Grzeczyk

13.11

21 m

305 m

140 16 Askania

Pernthaler

11.43

n. 57 m

auß. Sicht, 305 m, 27 km

141 11 Pommernland

Mayer

11.47

n. 43 m

a. S., 2185 m, ca. 125 km

142 65 Musterle

Hirth

12.14

n. 16 m

außer Sicht, ca. 160 km

143 55 Leba

Wallischeck

12.45

n. 05 m /

auß. Sicht, 465 m, 26,6 km

144 22 Elida

Hurttig

12.52

16m

 

145 33 Heil und Sieg

Hemmer

12.58

n. 05 m

auß. Sicht, 145 m, 13 km

146 8 WGA

M. Schmid

13.03

55 m

255 m

147 20 Karlemann

Kusch el

13.44

14 m

 

148 44 Tiger

Knevels

14.26

25 m

120 m

149 20 Karlemann

Kuschel

15.45

5 m

 

150 22 Elida

Hurttig

15.55

n. 10 m

außer Sicht, Bruch

151 44 Tiger

Knevels

16.46

n. 26 m

a. Sicht, 190 m, ca. 16 km

 

Tagesbericht Nr. 12

 
 

vom 29. Juli 1932

 

U

c b u n 9 s w

ettbewer

er

Melde- Name des

Start»

   

Nr. Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

Höhe, Strecke, Bemerkungen

271 82 Krefeld

Ahrens

11.51

35 m

 

272 61 Junkers

Sewering

12.59

27 m

50 m

273 8 WGA

v. Diringshofen

13.06

32 m

 

274 3 Lore

Hakenjos

11.21

1 h49m

325 m

275 82 Krefeld

Ahrens

15.05

6 m

 

276 17 Hangkrebs

Büchner

11.30

16m

 

277 3 Lore

Hakenjos

15.12 3 h 37 m

95 m

278 60 Lwow

Lopatniuk

15.54 3 h 06 m

155 m

279 17 Hangkrebs

Büchner

16.12

3 m

 

280 69 Politt

Bock

17.09

31 m

 

281 61 Junkers

Renner

17.16

1 h41 m

145 m

282 34 Condor

Dittmar

17.18

1 h42m

165 m

283 72 Dominicus

Merschel

17.21

48 m

 

284 53 Karlsruhe

v. Freydorf

17.41

1 m

 

285 19 Würzburg

Endres

17.31

1 h 15m

 

286 17 Hangkrebs

Büchner

17.50

4 m

 

l c

istungswettbewe

r b :

152 30 B 10

Muschick

12.34

6 m

 

153 9 Kimmel

Schmid

13.15

28 m

40 m

154 68 Schlesien

Deutschmann

13.18

19m

60 m

155 38 Wien

Kronfeld

13.32

12m

 

156 68 Schlesien

Deutschmann

17.05

45 m

120 m

157 64 Fulda

Schlegel

16.59

1 h46m

 

158 33 Heil und Sieg

Hemmer

17.26

1 h 16m

 

159 27 Off ermann

Teichmann

17.55

6 m

 

160 41 Frankfurt

Kronfeld

18.11

6 m

außer Konkurrenz

161 30 B 10

Muschick

18.15

4 m

 

U c b

Tagesbericht Nr. 13

vom 30. Juli 1932 ungswettbewerb

Melde» Name des

 

Start»

 

Nr. Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

288 19 Würzburg

Endres

18.42

6 m

289 60 Lwow

Polo

10.34

5 m

290 34 Condor

Dittmar

11.06

1 h03m

291 61 Jankers

Renner

11.14

16 m

292 3 Lore

Hakenjos

11.19

36 m

293 27 Offermann

Teichmann

11.28

18 m

294 10 Ozite

Schleicher

11.38

17 m

295 10 Ozite

Schleicher

15.50

3 m

296 27 Offermann

Teichmann

16.04

3 m

297 34 Condor

Dittmar

16.10

3 m

298 10 Ozite

Schleicher

16.26

10m

299 40 Chemnitz

Ploch

16.40

2m

300 10 Ozite

Schleicher

17.02 2h

Höhe, Strecke, Bemerkungen

HO m

Melde« Name des

 

Start«

 

Nr.

Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

301

40 Chemnitz

Ploch

17.15

4 m

302

3 Lore

Hakenjos

17.20

22 m

3C3

72 Dominicus

Merschel

17.23

4 m

304

8 Professor

v. Diringshofen

17.29

2m

305

61 Junkers

Renner

17.30

9 m

306

34 Condor

Dittmar

17.42

13m

307

17 Hangkrebs

Büchner

18.12

3 m

   

Leistungswett

b e w e

162

38 Wien

Kronfeld

10.52

n. 38 m

163

68 Schlesien

Deutschmann

11.42

10m

164

64 Fulda

Schlegel

11.46

7m

165

30 B 10

Muschick

11.49

9 m

166

16 Askania

Pernthaler

11.55

29 m

167

65 Musterle

Hirth

12.03

7m

168

11 Pommernland

Mayer

12.08

2 m

169

68 Schlesien

Deutschmann

17.35

3 m

170

9 Kimmel

Schmid

17.48

2m

171

64 Fulda

Schlegel

18.02

5 m

172

66 Stanavo

Hirth

18.13

31 m

173

11 Pommernland

Mayer

18.30

21 m

174

30 B 10

Muschick

18.31

4 m

175

59 SG 28

Grzeszczyk

18.54

4 m

Höhe, Strecke, Bemerkungen

r b

auß. Sicht, 490 m, 54,2 km

Tagesbericht Nr. 14

Ueb

Melde« Name des Nr. Nr. Flugzeuges

308 34 Condor

309 19 Würz bürg

310 75 Heiner

311 3 Lore

312 40 Chemnitz

313 40 Chemnitz

314 3 Lore

315 61 Junkers

316 60 Lwow

317 34 Condor

318 7 Hornberg

319 41 Frankfurt

320 23 Rhönadler

321 40 Chemnitj

322 61 Junkers

323 8 WGA

324 19 Würzburg

325 20 Karlemann

326 41 Frankfurt

327 40 Chemnitz

328 34 Condor

329 66 Stanavo

330 7 Hornberg

331 61 Junkers

332 3 Lore

333 72 Dominicus

334 54 Karlsruhe

335 19 Würzburg

336 34 Condor

337 17 Hangkrebs

338 60 Lwow

339 54 Karlsruhe

340 41 Frankfurt

341 54 Karlsruhe

342 7 Hornberg

343 66 Stanavo

344 40 Chemnitz

345 40 Chemnitz

346 40 Chemnitz

347 8 WGA

348 10 Ozite

349 23 Rhönadler

vom 31 u n g s w

Name des Führers

Dittmar

Endres

Stöckeier

Haken jos

Bloch

Wurst

Hakenjos

Ruck

Lopatniuk

Dittmar

Schmid

Flinsch

Ponti

Wurst

Ruck

v, Diringshofen

Endres

Marczinki

Flinsch

Bloch

Dittmar

Günther

Schmid

Renner

Hakenjos

Merschel

Haeußler

Endres

Dittmar

Büchner

Lopatniuk

Stoll

Flinsch -

Langendorf

Schmid

Bergler

Wurst

Bloch

Wurst

v. Diringshofen

Schleicher

Ponti

Juli 1932 c t t b e w c

Start«

Dauer lh33m 30 m 1 m 55 m 1 m 1 m

8.58 9.03 9.17 9.18 9.31 9.31 9.56 10.05 10.15 10.40 11.10 11.42 12.02 12.06

12.03 12.36 12.45 13.06 13.26 13.47 14.02 14.07 14.41 15.15 15.16 15.25 15.33 15.43 16.00 16.40 13.47 15.41 6.03

r b

zeit

6.07 6.16 6.19 6.44 6.54 7.29 8.42 2 h 02 m

2m 8 m lh39m 36 m 10 m lh 14 m 3m 3 m 38 m 10m 6 m 3m 3 m 7m

12.22 2 h 10 m

26 m lh 12m 1 h 44 m

15m 9m lh 19 m lh03m

27 m 25 m

5 m 8m

lh04m 15m 4 m 3 m 3 m 3m n. 39 m

12h

Höhe, Strecke, Bemerkungen

110 m

60 m 280 m

125 m

außer Sicht, 12 km

13.55 4h 16m

Melde* Name des

 

Start-

   

Nr. Nr. Flugzeuges

Name des Führers

zeit

Dauer

Höhe, Strecke, Bemerkungen

350 61 Junkers

Ruck

15.29

lh30m

351 17 Hangkrebs

Krekel

17.14

1h 16 m

außer Konkurrenz

 

Leistung-swettb.ewe

r b :

179 9 Kimmel

Schmid

10.27

n. 25 m

außer Sicht

180 11 Pommernland

Mayer

11.34

1 h 13m

 

181 52 Rhönadler

Riedel

12.25

lh28m

 

182 16 Askania

Pernthaler

14.32

59 m

 

183 59 SG 28

Grzeszczyk

14.53

12 m

 

184 11 Pommernland

Mayer

15.10

n. 18 m

außer Sicht

185 68 Schlesien

Deutschmann

15.25

32 m

 

186 66 Stanavo

Hirth

18.12

12 m

 

187 52 Rhönadler

Riedel

14.45

1 h 46 m

340 m

188 20 Karlemann

Kuschel

16.48

6 m

 

189 38 Wien

Kronfeld

18.15

14m

 

Preisgerichtsentscheidung vom 13. Rhön-Segelflugwettbewerb 1932.

Uebungswettbewerb.

Preis der Allianz, Berlin. Gesamt-Flugdauer.

a) Junioren, RM 1000.—: Flgz. 34 Condor, Dittmar 25 h 32 min RM 439,65; Flgz. 10 Ozite, Schleicher 20 h 4 min RM 344,85; Flgz. 61 Junkers, Renner 12 h 27 min RM 215,50.

b) Fortgeschrittene Segelflieger RM 1500.—: Flgz. 3 Lore, Hakenjos 31 h 13 min RM 832,20; Flgz. 49 Aachen, Peters 16 h 2 min RM 427,40; Flgz. 60 Lwow,

Lopatniuk 9 h 1 min RM 240,40.

Preis Kreis Gersfeld u. Stadt Gersfeld. Für Dauerflug RM 500.—: Flgz. 49 Aachen, Peters 10 h 50 min am 25. 7.

Preis Württ. Wirtschafts-Ministerium, größte Höhensumme RM 1500.—: Flgz. 3 Lore, Hakenjos insges. 1935 m RM 605,90; 500 m, 455 m, 355 m, 325 m, 300 m. Flgz. 61 Junkers, Sewering u. Renner 1470 m RM 460,40; 580 m, 465 m, 170 m, 145 m, 110 m. — Flgz. 34 Condor, Dittmar insges. 1385 m RM 433,70; 390 m, 325 m, 300 m, 180 m, 190 m.

Streckenflug-Uebungspreis RM 1500.—: Flgz. 49 Aachen, Peters 45,9 km Springstille 28. 7. RM 522,40. — Flgz. 34 Condor, Dittmar 43,5 km Schwarza 28. 7. RM 495.—. — Flgz. 3 Lore, Hakenjos 42,4 km Kieselbach 28. 7. RM 482,60. Preis Bayer. Staatsministerium des Aeußern. Ermunterungsprämie RM 500.—: Flgz. 10 Ozite, Schleicher RM 250.—. — Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 250.—. Preis Süddeutsche Luft-Hansa, München. Milseburg-Preis RM 500.— : Flgz. 3 Lore, Hakenjos, Milseburg umrundet am 29. 7.

Leistungs-Wettbewerb. Streckenflug-Ermunterungspreis RM 1500.—: Flgz. 68 Schlesien, Deutschmann 37,2 km Vacha, 29,2 km Bernbach, RM 655.—. — Flgz. 16 Askania, Pernthaler 32,2 km Eiderfeld, 27 km Malches, RM 585.—. — Flgz. 55 Lewa, Wallischeck 26,6 km Borch RM 260.—.

Streckenflug-Preis RM 1500.—. Der Preis wurde nicht ausgeflogen. Fernsegelflug-Preis RM 2500.— : Flgz. 65 Musterle, Hirth 154,9 km Lieblitz, 143,5 km Kamburg.

Fernziel-Preis RM 2000.—. Der Preis wurde nicht ausgeflogen. Höhenforschungspreis RM 1500.—: Flgz. 11 Pommernland, Mayer für 2185 m über Start.

Sonderpreise zum Uebungs- und Leistungs-Wettbewerb: Flgz. 67 Senator, Rüdiger RM 55.—■; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 45.— ; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 50.—; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 50.—; Flgz. 37 Austria, Kronfeld RM 75.—; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel RM 75.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 100.— ; Flgz. 68 Schlesien, Deutschmann RM 65.— ; Flgz. 2 Württemberg, Rhöm RM 35.—; Flgz. 16 Askania, Pernthaler RM 75.— ; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 57,70; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 48,50; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 43,80; Flgz. 1 Stuttgart, Künzer RM 75.—; Flgz. 65 Musterle, Hirth RM 75.— ; Flgz. 2 Württemberg, Rhöm RM 25.— ; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 100.— ; Flgz. 11 Pommernland, Mayer RM 100.— ; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 76.— ; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 74.—; Flgz. 68 Schlesien, Deutschmann RM 4L—; Flgz. 55 Lewa, Wallischeck

RM 29.— ; Flgz. 16 Askania, . Pernthaler RM 30.-; Flgz. 65 Musterle, Hirth RM 36.50; Flgz. 11 Pommernland, Mayer RM 28.50; Flgz. 38 Wien, Kronfeld RM 14.30; Flgz. 2 Württemberg, Rhöm RM 10.50; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel RM 10.20; Flgz. 38 Wien, Kronfeld RM 200.—; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 75.—; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel RM 75.—.

Das Preisgericht anerkennt Prämien, und zwar:

a) Ermunterungs-Prämie:

Flgz. 61 Junkers, Renner RM 50.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 50.— ; Flgz. 71 Frankenstein, Huhne RM 50.—.

b) Streckenflug-Prämien. Uebungs-Wettbewerb.

Flgz. 61 Junkers, Renner 35,4 km RM 105.— ; Flgz. 8 WGA, v. Diringshofen 30,6 km RM 90.—; Flgz. 1 Stuttgart, Künzer 30,4 km RM 90.—.

Leistungs-Wettbewerb: Flgz. 18 Windhund, Kentsche 16 km RM 48.— ; Flgz. 44

Tiger, Knevels ca. 16 km RM 48.—.

Fernsegelflug-Preis-Prämie: Flgz. 11 Pommernland, Mayer 124,8 km RM 500.—. Strecken-Prämien: Flgz. Pommernland, Mayer 70,1 km RM 210.—; Flgz. 32 Wien, Kronfeld 62,5 km RM 186.— ; Flgz. 2 Württemberg, Rhöm 47,7 km RM 141.— ; Flgz. 2 Württemberg, Rhöm 47,3 km RM 141.—; Flgz. 38 Wien, Kronfeld 54,2 km RM 162.—; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel 45,2 km RM 135.—; Flgz. 37 Austria, Kronfeld 41,1 km RM 123.— ; Flgz. 33 Heil und Sieg, Hemmer ca. 13 km RM 39.— ; Flgz. 11 Pommernland, Mayer ca. 14,5 km RM 42.—; Flgz. 38 Wien, Kronfeld ca. 23 km RM 69.—; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel ca. 23,5 km RM 69.—; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel ca. 25 km RM 75.— ; Flgz. Musterle, Hirth ca. 28,4 km RM 84.—.

Prämien für Dauersegeln: Flgz. 3 Lore, Hakenjos 9 h 44 min RM 160.—; Flgz. 34 Condor, Dittmar 8 h 13 min RM 140.—.

Rekord-Prämie: Flgz. 10 Ozite, Schleicher f. neuen Rhön-Dauerrekord 12 h RM 300.—

Prämien f. Flüge über 1 Std. Flugdauer: Flgz. 1 Stuttgart, Künzer RM 20.— ; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 90.— ; Flgz. 4 Professor, Grieser RM 10.— ; Flgz. 8 WGA, v. Diringshofen RM 30.—; Flgz. 10 Ozite, Schleicher RM 40.— ; Flgz. 19

Segelflieger vom Rhön-Wettbewerb 1932. Aufgenommen am 22. 7., 14 Uhr. — Von links nach rechts: Ursinus, Kronfeld, Riedel, Groenhoff, Martha Mendel, Hemmer, Bachem, Heinr. u. Edgar Dittmar, Teichmann; vordere Reihe Bedau,

Wolf Hirth, Braeutigam.

Würzburg, Endres RM 30.—; Flgz. 34 Condor,, Dittmar RM. 90.— ; Flgz. 36 Standard, Bräutigam RM 10.— ; Flgz. 40 Chemnitz, Ploch RM 20.—; Flgz. 41 Frankfurt, Flinsch RM 20.—; Flgz. 46 Darmstadt, Quenzler RM 10.— ; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 30.—; Flgz. 53 Karlsruhe, v. Freydorf RM 10.—; Flgz. 60 Lwow, Lopatniuk RM 40.— ; Flgz. 61 Junkers, Renner RM 50.— ; Flgz. 23 Rhönadler, Ponti RM 20.—; Flgz. 54 Karlsruhe, Langendorf RM 10.—; Flgz. 66 Stanavo, Günther RM 10.—; Flgz. 71 Frankenstein, Huhne RM 10.—; Flgz. 72 Dominicus, Merschel RM 10.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 30.—. Prämien f. Flüge über 3 Std. Flugdauer. Flgz. 1 Stuttgart, Künzer RM 20.—; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 60.—; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 40.— ; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 40.— ; Flgz. 60 Lwow, Lopatniuk RM 20.—; Flgz. 61 Junkers, Renner RM 20.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 20.—; Flgz. 10 Ozite, Schleicher RM 20.—; Flgz. 23 Rhönadler, Ponti RM 20.—.

Prämien f. Flüge über 5 Std. Flugdauer. Flgz. 1 Stuttgart, Künzer RM 30.— ; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 60.—; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 30.— ; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 30.— ; Flgz. 10 Ozite, Schleicher RM 30.—. Prämien f. Höhenflüge im Uebungs-Wettbewerb. Flüge v. 100 u. mehr m Höhe.

Flgz. 1 Stuttgart, Künzer RM 30.— ; Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 165.—; Flgz. 8 WGA, v. Diringshofen RM 15.—; Flgz. 10 Ozite, Schleicher RM 30.—; Flgz. 27 Offermann, Teichmann RM 30.—; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 90.— ; Flgz. 41 Frankfurt, Flinsch RM 15.— ; Flgz. 46 Darmstadt, Quenzler RM 15.—; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 30.— ; Flgz. 53 Karlsruhe, v. Freydorf RM 45.—; Flgz. 60 Lwow, Lopatniuk RM 120.—; Flgz. 61 Junkers, Sewering, Renner RM 75.—; Flgz. 66 Stanavo, Bergler RM 15.— ; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 15.—; Flgz. 82 Krefeld-Uerdingen, Ahrens RM 15.—.

Prämien f. Flüge von 300 u. mehr m Höhe. Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 180.—; Flgz. 8 WGA, v. Diringshofen RM 30.—; Flgz. 34 Condor, Dittmar RM 90.—; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 30.— ; Flgz. 60 Lwow, Lopatniuk RM 60.— ; Flgz. 61 Junkers, Renner RM 60.— ; Flgz. 66 Stanavo, Bergler RM 30.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Jans RM 30.—; Flgz. 82 Krefeld-Uerdingen, Ahrens RM 30.—. Prämien f .Flüge von 500 u. mehr m Höhe. Flgz. 3 Lore, Hakenjos RM 50.—; Flgz. 8 WGA, v. Diringshofen RM 50.—; Flgz. 49 Aachen, Peters RM 50.—; Flgz. 61 Junkers, Renner RM 50.— ; Flgz. 82 Krefeld-Uerd., Ahrens RM 50.—. Prämien f. Höhenflüge im Leistungs-Wettbewerb für Flüge von 300 u. mehr m Höhe. Flgz. 2 Württemberg, Rhöm RM 30.—; Flgz. 11 Pommernland, Mayer RM 90.—; Flgz. 16 Askania, Pernthaler RM 30.— ; Flgz. 38 Wien, Kronfeld RM 60.— ; Flgz. 52 Rhönadler, Riedel RM 60.—; Flgz. 55 Lewa, Wallischeck RM 30 — ; Flgz. 59 SG 28, Grzesczyk RM 30.—; Flgz. 65 Musterle, Hirth RM 90.—; Flgz. Schlesien, Deutschmann RM 30.—.

Prämien f. Flüge von 500 u. mehr m Höhe. Flgz. 2 Württemberg, Rhöm RM 50.—; Flgz. 11 Pommernland, Mayer RM 100.—; Flgz. 38 Wien, Kronfeld RM 50.—; Flgz. 65 Musterle, Hirth RM 100.—.

Konstruktions-Prämien. Flgz. 5 Thermikus, Konstr. E. Bachem RM 160.—; Flgz. 58 Marabu, Konstr. Philipp RM 140.—; Flgz. 16 Askania, Konstr. Pernthaler RM 100.—; Flgz. 34 Condor, Konstr. Kraemer RM 100.—; Flgz. 52 u. 23 Rhönadler, Konstr. Jakobs RM 100.— ; Flgz. 82 Krefeld-Uerd., Konstr. Lütty RM 100.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Konstr. Demharter RM 75.—■; Flgz. 6 Leichtwindsegler, Konstr. Bachem RM 75.—.

Bauprämien, Flgz. 5 Thermikus, Württ. Luftf.-Verb. RM 501.—; Flgz. 7 Hornberg, Württ. Luftf.-Verb. RM 50.— (F. A. G. Gmünd I); Flgz. 16 Askania, Anh. Verein f. Luftf. RM 50.—; Flgz. 30 DB 10, Akaflieg Dresden RM 50.—; Flgz. 34 Condor, E. u. H. Dittmar RM 50.—; Flgz. 58 Marabu, Ernst Philipp RM 50.— ; Flgz. 64 Fulda, F. A. G. F. RM 50'.— ; Flgz. 82 Krefeld-Uerd., Luftf.-Ver. Krefeld RM 50.—; Flgz. 77 Wolkenbummler, Offenbacher Flugsport-Ver. RM 50.—; Flgz. 6 Leichtwindsegler III,, Luftf.-V. (FAG) RM 50.—.

Preis Stadt Gersfeld. Flgz. 3 Lore, Hakenjos, Milseburg-Umrundung 29. 7. 32. Preis Bad-Homburg-Pokal. Flgz. 65 Musterle, Hirth, 154,9 km nach Silbitz im Elstertal 28. 7. 1932.

Prinz-Heinrich-Preis. Flgz. 11 Pommernland, Mayer 2185 m ü. Start. 28. 7. 1932. Preis Techn. Hochschule München. Flgz. 68 Schlesien, Marcho Silesia RM 250.—. Preis des Herrn Reichs-Verkehrs-Ministers, ein Motorflugzeug. Flgz. 10 Ozite, Flieger-Vereinig. Schwabach.

Ehrenpreise des 13. Rhönsegelflug-Wettbewerbes 1932.

Ehrenpreis DLV: Nr. IT Pommernland, Führer Mayer. — Eine Flugzeugführerausbildung bei der DVS: Schleicher, Flg. Nr. 10. — Flugzeugführerausbildung Luftfahrt Q. m. b. Ii.: Peters, Flg. Nr. 49 Aachen. — Barograph: Hirth, Flg. 65 Musterle. — Preis d. Aerociubs von Deutschland: Polnischer Aeroclub. — Reise von Hamburg nach Southampton u. zurück: Flgz. 52 Rhönadler, Führer Riedel. — Reise von Bremen nach Southampton und zurück: Flgz. 68 Schlesien, Führer Deutschmann. — Telefunken-Apparat: Flgz. 3 Lore, Führer Hakenjos. — Pokal, gest. von General Hemmer: Schleicher, Flugzeug Nr. 10 Ozite. —■ Leitz-Photo-Kamera: Flg. 34 Condor, Führer Dittmar. —■ Siemens-Radio-Apparat: Flugz. Nr. 11 Pommernland, Führer Mayer. — Ein Paar Manschettenknöpfe: Flg. 41 Frankfurt, Führer Flinsch. — Ehrenpreis Stadt Leipzig: Oberleutnant Jans, Flg. 77 Wolkenbummler. — Richthofenbild: Oberltn. Huhne, Flugz. 71 Frankenstein. — Lufthansa-Scheine: Gruppe Aachen, zwei Hansascheine: Gruppe Saarbrücken. — Flugscheine d. Deutschen Verkehrsflug A.-G.: Gruppe Mendel, Luftfahrtverein Krefeld. — Ehrenplakette d. Frankfurter Nachrichten: Fräul. Mendel. — Pokal d. Fa. Ruppert: Berliner Segelflugverein. — Becher d. ADAC: Röhm, Akaflieg Stuttgart. — Kompaß: d. Fränkischen Verein f. Luftfahrt. — Stoppuhr: Württemb. Luftfahrtverein. — Rhönweste: Teichmann, Flugz. 27 Off ermann. — Seglerjacken: Hessenfliegerverein f. Luftfahrt. — Prismenfeldstecher: Sewering Dessau, Flgz. 61 Herta Junkers. — 3 Kannen Rucolack: Fag Gmünd. — Ein Jahrgang Flugsport: Akaflieg Dresden, desgl. 2 Flaschen Söhnlein-Sekt. — Pokal Müller, Fulda: Flugt. Arbeitsgem. Fulda. — Klemm-Modell: Männerturnverein Grünau. — 2 Hansascheine der SWL: Ernst Philipp. — 1 Tischuhr: Hptm. Kne-vels. —4 Flaschen Sekt: Akaflieg Darmstadt. — Pokal (Ruco): Robert Kronfeld.

Ferner wurden noch viele kleine Preise verteilt.

Vom Segelflug-Wettbewerb Elmira. 11.—24. Juli.

(Von unserem Elmira-Berichterstatter.)

Der Wettbewerb zeigte einen Fortschritt in der amerikanischen Segelflugbewegung, da viele junge Segelflieger von der Hangsegelei weg zum Strecken- und Höhenflug unter Ausnutzung der Thermik übergingen. Dr. Lange, bekannt von seiner Tätigkeit in der Rhön, gab ausgezeichnete Wetter- und Flugberatung.

Im Wettbewerb waren 7 Segelflugzeuge, 2 Zweisitzer und 9 sogenannte Utility Gleiter. Die Segelflugzeuge waren „Chanute", die

Vom Elmira-Wettbewerb USA: Oben links: Segelflugzeug d. Stevens Institut of Technology, Hoboken. Oben rechts: Martin Schempp. Unten: „Chanute", die wieder aufgebaute Darmstadt, Führer Jack O'Meara.

alte Darmstadt, die von Jack O'Meara sehr fein wieder aufgebaut worden war, „Schloß Mainberg4' der Haller Hirth Sailplane Corp., 2 „Haller Hawk" von Mr. Warren Eaton, Nor wich, „Haller Hawk Junior", „Stevens Sailplane" und „Silverwing", eine Konstruktion von Pierce, Philadelphia, ähnlich der Bowlus-Konstruktion. Bemerkenswert ist der „Stevens Sailplane", der von den Studenten des Stevens Instituts for Technology, Hoboken, N. J., konstruiert und gebaut war. Es zeigte sehr schöne Arbeit. Leider war der Rumpf etwas schwach gebaut, und im ganzen viel Wert auf Gewichtsersparnis gelegt worden, so daß ein Leichtwindsegler das Resultat war. Durch eine zu schwache Seitensteuerbefestigung riß dieses beim Start in starkem Wind los und die Maschine wurde von dem Führer gerade noch glücklich in eine Baumgruppe gesetzt, allerdings stark beschädigt.

Der Doppelsitzer von Dr. Franz Groß, Akron, Ohio, bewährte sich gut, (längster Flug mit Passagier IV2 Std.), während der Doppelsitzer i'es Ltn. Barnaby gleich zu Anfang bei einer Landung beschädigt

Die Total-Flugzeit des Wettbewerbs betrug ca. 200 Std. mit 165 Starts. Bester Dauerflug 8V2 Std., Jack O'Meara im „Chanute". Beste Strecke 110 km, Martin Schempp auf „Schloß Mainberg" und O'Meara auf „Chanute" ebenfalls 110 km.

Beste Höhe 1700 m, Schempp auf „Schloß Mainberg". Zweitbeste Höhe 1500 m, O'Meara auf „Chanute".

Höhen- und Streckenleistung ö'Mearas stellen neue amerikanische Rekorde dar, da Martin Schempp als deutscher Bürger keinen offiziellen amerikanischen Rekord aufstellen kann. Immerhin konnte Schempp mit seinen Flügen seinen deutschen „D"-Segelflugausweis machen.

Beachtenswert ist die Leistung von Robert Eaton (18 Jahre), der in seinem Franklin-Gleiter 53 km zurücklegte.

Leider war Flugzeugschleppstart für den Wettbewerb nicht erlaubt, wodurch sicher bedeutend bessere Leistungen erzielt worden wären. Bei der geringen Höhe der Hügel um Elmira (240 m) ist es sehr schwierig, Wolkenanschluß zu bekommen.

Organisation und Aufsicht waren sehr gut. Unglücksfälle kamen keine vor. Es wird mehr und mehr eingesehen, daß die Züchtung von Hochleistungsegelflugzeugen notwendig ist, sowie eine starke nationale Organisation, ähnlich der R. R. G., welche Schulen gründet, Selbstbau beaufsichtigt und Informationen ausgibt. Staatliche Unterstützung ist keine zu erwarten. Es geht im großen ganzen vorwärts, aber durch die schlimme wirtschaftliche Lage nur sehr langsam.

FLUG UMDSCHAi

Inland.

Für die vielen am mich gerichteten Beileidsbezeugungen anläßlich des Wegganges unserer lieben Rüdiger und Groenhoff sage ich auf diesem Wege, auch namens der ganzen Fliegergemeinde, recht herzlichen Dank. Wir ehren unsere Pioniere. Es wird weiter geflogen!

Oskar Ursinus.

Mitteilung des Deutschen Luitrates Nr. 81. Die Föderation Aeronautique Internationale (FAI.) hat folgende Flugleistungen' als Internationale Rekorde anerkannt:

Frankreich: Klasse C

Louis Massotte auf Doppeldecker Bleriot-Spad, mit Hispano-Suiza-Motor, 500 PS, auf der Bahn Villesauvage—La Marmogne — am 27. Juni 1932:

Geschwindigkeit über 500 km 3 08,779km

Rumänien: Leichtflugzeuge, 2. Kategorie Ing. I. Cociasu und G. Grozea, auf Flugzeug Klemm, mit 20-PS-Daimler-Motor, in Bukarest am 2. Juli 1932.

Dauer in geschlossener Bahn 8 Std. 17 Min.

Deutscher Luftrat.

Die Lilienthal-Gedächtnisstätte am Karpfenteich in Lichterfelde wurde am 10. 8., am 36. Todestage Otto Lilienthals, eingeweiht. Neben zahlreichen Vertretern der Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden und Persönlichkeiten aus Luftfahrtkreisen sah man als Ehrengast Gustav Lilienthal, den Bruder des Altmeisters. Die Weiherede hielt Prof. Dr.-Ing. e. h. Schütte, welcher dann Dr. Sahm, dem Oberbürgermeister von Berlin, die Gedächtnisstätte zur Obhut übergab.

Aul Amrum (Nordsee) hat der Luftsportverband Nied er Sachsen (LVN) eine Segelflugschule gegründet. Fluglehrer Martin Walburg und Hans Rösch. 1. Schulkurs: 30 Schüler schulen auf einem Gleiter, Eigenbau und Konstruktion der WA-Gruppe. Höhe der Düne 15 m.

Pol.-Obermeister Gutsche segelte auf dem Segelfluggelände der Segelflugschule List a. Sylt am 19. 7. 63^ Std. und am 6. 8. 10 Std. Beide Flüge wurden mit einem normalen Falken, „Nordseebad Westerland", ausgeführt. Die Pendelstrecke, die zur Verfügung stand, war rd. 2 km lang.

Auf Messerschmitt M 29 stürzte Fluglehrer Kreutzkamp am 8. 8. infolge Flügelbruchs in 600 m tödlich ab. Am 9. 8. brach Poß auf einem gleichen Maschinentyp, nachdem er die Stabilität seiner Maschine festgestellt und diese mit losgelassenem Knüppel geflogen hatte, gleichfalls der Flügel beim leichten Anziehen. Er stieg sofort aus und landete wohlbehalten mit seinem Fallschirm, während sein Monteur Starchinsky, wie es scheint, zu spät ausstieg und tödlich verletzt wurde.

Messerschmitt Flugzeugbau teilt uns folgendes mit:

Die beiden Unglücksfälle bleiben um so mehr rätselhaft, als das Muster-Flugzeug bereits seit 13. 4. 1932 in Betrieb ist und bis zum Tage des Absturzes nicht weniger als 122 Betriebsstiinden ohne jegliche Beanstandungen von einer größeren Anzahl von Piloten geflogen wurde.

Bei den Erprobungsflügen in Augsburg wurde die Maschine unter anderem einer zusammenhängenden 20stündigen Erprobung mit Höchstgeschwindigkeit, also Volleistung des Motors, unterzogen. Die Gesamtstundenzahl der Vollgas-Flüge beträgt ca. 50. Außerdem wurde besonderer Wert darauf gelegt, daß die Erprobungsflüge bei jeglicher Wetterlage durchgeführt wurden, z. B. sind stundenlange Erprobungsflüge an Tagen mit ziemlicher Windstärke und nur 80 m Wolkenhöhe bei strömendem Regen gemacht worden.

Auch die zweite Maschine des Piloten Poß hatte bis zum Tage des Absturzes bereits 11k Betriebsstunden vollkommen einwandfrei erledigt.

Um so unverständlicher bleibt es daher, daß die Schäden erst kurz vor Wettbewerbsbeginn innerhalb 24 Std. aufgetreten sind, nachdem seit Ende Juli außer dem Musterflugzeug auch die übrigen 5 Maschinen in Flug-Erprobung waren, ohne daß sich irgendwelche Störungen zeigten.

Die Messerschmitt Flugzeugbau G. m. b. H. darf deshalb mit Recht behaupten, alles getan zu haben, was dem heutigen Stand der Technik möglich ist, um die Flugsicherheit zu gewährleisten.

Was gibt es sonst Neues?

Bachem geht zum DLV, um eine technische Beratungsstelle einzurichten. Walter ist jetzt bei Klemm für den Außendienst.

$a!mc-on bringt zum Europa-Flug einen 60 PS, entwickelt aus dem 40 PS.

Mit Ursinusstrafte wurde die neu gebaute Straße, welche von Gersfeld nach der Wasserkuppe führt, von der Gemeinde Gersfeld benannt. Ein bekannter Rhönindianer verstieg sich zu der Bemerkung: „Hoffentlich wird diese Straße mehr mit Füßen getreten werden als Ursinus--!"

Fiedler von der Berliner Gruppe ist wieder fidel. Während der letzten Tage des Wettbewerbs auf der Wasserkuppe betätigte er sich als Zuschauer,

Ausland.

Englischer Segelflugwettbewerb 1932 (1932 B. G. A. Gliding and Soaring Competition) findet vom 27. 8. bis 4. 9. in Barrow-in-Furness statt. Ausländer müssen sich den englischen Bestimmungen unterwerfen. Zwei Hauptwettbewerbe, Entfernung und Dauer in jeder Klasse. Unterschieden werden Anfängerflugzeuge, Flugzeuge für Fortgeschrittene und Hochleistungsflugzeuge.

Ehrenpreise: Lord Wakefield Trophy, Manio Cup, Volk Cup, und De Havil-land Cup. Außerdem noch einige Geldpreise. Flugzeit von 7 Uhr morgens bis 6 oder 7 Uhr abends. Meldungen auf vorgeschriebenen Meldeformulare. Nenngeld 10 £.

Nennungsschluß 20. 8. Ausschreibung und Meldeformulare sind zu erhalten von dem Bureau der B. G. A., 19, Berkeley Street, London W. 1.

Anläßlich des diesjährigen Pariser Salons wird eine Vortragswoche vom 28. 11. bis 3. 12. stattfinden, während derselben englische, deutsche, französische und italienische Wissenschaftler Vorträge halten werden.

Alfred Paulitsch f ist am 27. 7. auf dem Flugfeld Aspern bei Wien auf einer „Phönix" bei einer Kunstflugvorführung (Flügelbruch) tödlich abgestürzt.

Ausschreibung für den 2. Reichs-Modellwettbewerb des Deutschen Modell- und Segelflug-Verbandes E. V. (DMSV.)

Veranstalter.

Zur Förderung des Modellflugsports veranstaltet der Deutsche Modell- und Segelflugverband e. V. mit Genehmigung des Deutschen Luftrats den zweiten Reichsmodellwettbewerb für Gummimotormodelle.

Zeit und Ort.

Der Wettbewerb findet statt am 25. Sept. 1932; er wird der Wirtschaftslage entsprechend nicht zentral durchgeführt, sondern im ganzen Reich. Es sollen jedoch mindestens je zwei Vereine zwecks Gegenkontrolle an einem unter sich zu vereinbarenden Ort den Wettbewerb bestreiten. Kann ein Verein keinen Partner finden, so hat er zur Ueberwachung seiner Flüge einen vereinsfremden DMSV-Flugprüfer zu beschaffen.

Wegen ungeeigneten Wetters kann der Wettbewerb verschoben oder unterbrochen werden. Er ist dann am darauffolgenden Sonntag (2. 10.) und, wenn auch an diesem Tag das Wetter ungeeignet ist, spätestens am zweitfolgenden Sonntag (9. 10.) durchzuführen bzw. fortzusetzen. Von der Verlegung bzw. Unterbrechung ist der Verband unverzüglich zu benachrichtigen, unter Beifügung einer Bescheinigung von zwei Flugprüfern, von denen einer nicht dem betreffenden Verein angehören darf.

Klasseneinteilung.

Gestartet wird in drei Klassen: Rumpf-, Stab- und Rekordmodelle.

Rumpf- und Stabmodelle müssen mit einem start- und landefähigen Fahrwerk ausgestattet sein. Bei Rumpf- und Stabmodellen ist der Hakenabstand nach oben begrenzt durch die größte Spannweite. Bei Rumpfmodellen muß der Rumpf den Motor restlos umkleiden. Der Rumpfumfang des Stromlinienkörpers beträgt mindestens ein Viertel der Länge des Rumpfes. Künstliche Aufbauten zur Erzielung des Mindestumfanges werden nicht gemessen. Die Rumpflänge rechnet von Rumpfspitze bis Schwanzspitze ohne Seitenruder und Propeller.

Alle Modelle, die den Bedingungen für Rumpf- oder Stabmodelle nicht entsprechen sowie diejenigen, die zur Verlängerung der Laufzeit des Gummimotors Sondereinrichtungen haben, z. B. Multiplikatoren usw., starten als Rekordmodelle. Ihre Bauweise ist völlig frei. Abwurfvorrichtungen sind jedoch nicht gestattet.

Startberechtigung.

Der Wettbewerb ist offen für alle Mitglieder von Vereinen und Gruppen des DMSV, soweit sie keine Berufsmodellbauer sind. Letztere können nur für die hierfür zur Ausschreibung gelangenden Sonderpreise (Ehrenpreise) starten.

Jeder Bewerber darf in jeder Klasse nur ein Modell starten, welches von ihm in allen Teilen (außer Propeller, Lager und Räder) selbst gebaut sein muß. Reparaturen an Modellen sind gestattet.

Abnahme.

Die Abnahme der Flüge hat durch je zwei vom DMSV. anerkannte Modellflugprüfer zu erfolgen, die verschiedenen Vereinen angehören müssen. Für jeden Flugprüfer muß eine Stoppuhr zur Verfügung stehen. Jeder Flugprüfer muß im Besitz des vom DMSV. ausgestellten Ausweises für Modellflugleistungs-Prüfer

sein. Ausweise sind, soweit sie noch nicht erteilt sind, bei der Geschäftsstelle Frankfurt am Main, oder Wasserkuppe des DMSV. unter Beifügung von zwei Lichtbildern zu beantragen.

Wertung.

Gestartet wird in allen drei Klassen nur Handstart, Strecke und Dauer. Jedem Bewerber stehen in jeder Klasse 5 Starts für Strecke und Dauer zusammen frei. Jeder Start, dem ein Flug von 15 m oder 10 Sek. folgt, wird als vollzogener Flug betrachtet. Flüge unter 15 m oder 10 Sek. gelten als Fehlstarts. Zwei Fehlstarts gelten als ein vollzogener Flug.

Jeder Flug wird sowohl nach Strecke wie Dauer vermessen. Die Messung der Strecke erfolgt in ganzen Metern (nach unten abgerundet); als Endpunkt der Messung gilt die Propellernabe. Die Messung der Dauer erfolgt nach Vs Sek. (nach unten abgerundet); zu messen ist die Zeit zwischen Lösung der letzten Verbindung mit dem Erdboden und der ersten Berührung mit dem Erdboden oder dem Außersichtkommen des Modells für die Flugprüfer.

Gewertet wird die beste Leistung des Bewerbers in der betreffenden Klasse für Strecke und Dauer, auch wenn in einem Flug erzielt. Es dürfen jedoch nur solche Flüge gewertet werden, bei denen die Höhendifferenz von der Startstelle bis zum Landungspunkt nicht mehr als 1% beträgt. Hierüber ist der Nachweis durch Einreichung eines Meßstichblattes oder, bei anerkannten Flugplätzen, Bescheinigung der Flugplatzverwaltung beizubringen.

Meldungen.

Meldungen sind seitens der teilnehmenden Vereine bis spätestens 31. August 1932, mittags 1 Uhr, bei der Geschäftsstelle des DMSV., Frankfurt am Main, Neue Mainzer Straße 35, abzugeben. Nachmeldungen sind gegen Entrichtung einer Gebühr von RM. 5.— für jedes Modell zulässig bis 10. September 1932, mittags 1 Uhr. Maßgebend für die Rechtzeitigkeit der Meldung oder Nachmeldung ist der Eingangsstempel. Die eingegangenen Meldungen werden in dem „Flugsport" und in dem „Segelflieger" veröffentlicht.

Die Meldung hat auf dem vorgedruckten Meldeformular zu erfolgen. Diese sind rechtzeitig in der benötigten Anzahl (Zahl der zu meldenden Modelle) bei der Geschäftsstelle Frankfurt am Main des DMSV. anzufordern. Für jedes gemeldete Modell ist eine Zeichnung in drei Ansichten im Maßstab 1 : 10 beizufügen.

Jeder meldende Verein hat spätestens bis zum Ablauf der Nachmeldefrist ferner anzugeben:

1. Austragungsort.

2. Name des oder der Vereine, mit denen zusammen der Wettbewerb ausgetragen wird.

3. Name der vereinseigenen oder -fremden Flugprüfer, die die Wertung vornehmen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind umgehend, spätestens drei Tage nach dem Wettbewerbstag der Geschäftsstelle Frankfurt a. M. des DMSV. mitzuteilen. Eine Bescheinigung der Flugprüfer, die die gewerteten Flüge übernommen haben, über die Ordnungsmäßigkeit der gemeldeten Ergebnisse ist beizufügen. Die Flugprüfer haben die Nummer ihres Ausweises anzugeben.

Preisgericht.

Das Preisgericht wird von dem Vorstand des DMSV. gebildet. Dieser trifft seine Entscheidung innerhalb 14 Tagen nach Ablauf des letzten Wettbewerbstages. Gegen die Entscheidung des Preisgerichts ist eine Berufung nur an den Deutschen Luftrat zulässig. Sie muß innerhalb von 8 Tagen nach Bekanntmachung des Entscheids des Preisgerichts erfolgen, gegen Zahlung einer Gebühr von RM. 100.—. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in dem „Flugport" und in dem „Segelflieger" veröffentlicht.

Preise.

Es gelangen folgende Preise zur Verteilung:

Rumpfmodelle: Strecke und Dauer 'je: 1. Preis RM. 50—, 2. Preis RM. 25.— , 3. Preis RM. 15.—, 4. Preis RM. 10.—.

Rekordmodelle: Strecke und Dauer je: 1. Preis RM. 50—, 2. Preis RM. 25.—, 3. Preis RM. 15.—, 4. Preis RM. 10.—.

Stabmodelle: Strecke und Dauer je: 1. Preis RM. 30—, 2. Preis RM. 15.— 3. Preis RM. 10.—, 4. Preis RM. 5.—.

Ferner in jeder Klasse für die beiden nächstbesten Leistungen zwei Diplome.

Bei gleichen Resultaten werden die betr. Preise zusammengelegt und halbiert.

Die Preise für Rekordmodelle gelangen jedoch nur dann und insoweit zur Verteilung, als die von den Rekordmodellen erzielten Leistungen besser sind als die besten Leistungen der beiden anderen Klassen. Wenn und soweit hiernach Preise nicht verteilt werden, stehen sie dem Preisgericht zur freien Verfügung, sei es zur Bildung von Sonderpreisen, sei es zur Erhöhung oder Vermehrung der Preise in den beiden oder einer der beiden anderen Klassen.

Ergänzungen der Ausschreibung. Der Veranstalter behält sich notwendige Ergänzungen und Abänderungen der Ausschreibung vor.

Der Vorstand des Deutschen Modell- und Segelfltig-Verbandes E. V. I. A.: gez. Dr. Stern.

Literatur*

(Die hier besprochenen Bücher können von uns bezogen werden.)

Werkstattpraxis für den Bau von Gleit- und Segelflugzeugen, von Hans Jacobs, techn. Assist, im Forschungsinstitut der RRG. Verlag Otto Maier, Ravensburg. Preis RM. 2.75.

Mit dem zunehmenden Selbstbau von Segelflugzeugen hat die erforderliche Belehrung in Wort und Schrift nicht Schritt gehalten. In den seltensten Fällen steht ein erfahrener Werkmeister zur Einführung in den Flugzeugbau zur Verfügung. Die Werkserfahrung müssen sich meistenteils die einzelnen Gruppen mühselig selbst aneignen. Falsch hergestellte Stücke müssen oft weggeworfen werden. Die Folge, das Flugzeug wird sehr teuer, die Bauzeit verlängert. Durch eine gute Anleitung, wie die vorliegende von Jacobs, einem Praktiker, geschrieben, wird sehr viel unnütze Arbeit vermieden.

Der Flugzeugbauer findet in dem Buch alles wissenswerte; wie man eine Werkstatt einrichtet, wie die verschiedenen Materialien, Holz, Sperrholz, Leim, Stahlblech u. a. m. auszuwählen und richtig zu behandeln sind, wie man Spleiße anfertigt, wie die Bespannung und Imprägnierung auszuführen ist. Die Anleitung vom Bau von Rippen, Holmen, Randleisten, Spanten, Beschlägen, der Bau von Schablonen, Hellings, Aufziehen der Flügelnase ist alles, wenn man weiß, wie man es machen muß, gar nicht schwer. Das Buch sollte in keiner Werkstatt fehlen.

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