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Zeitschrift Flugsport, Heft 07/1925

Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 07/1925 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.

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Illustrierte technische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion u. Verlag „F 1 u g s p o r t", Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8

Telefon: Hansa 4557 — Telegramm-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Nr. 7 ^ " ^ 8. April 1925 " ^ XVII. Jahrg.

Bezugspreis für In- und Ausland pro 34 Jahr Mk. 4,50 frei Haus.

Für das Inland zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postanstalten, für das Ausland durch den ' Buchhandel und Verlag nach besonderer Preisstellung Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit ..Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Der Rhöi-Gedaike fuhrt

Die Rhön-Forschungsarbeit ist auf die diesjährigen Wettbewerbe nicht ohne Einfluß geblieben. Unter den für den deutschen Rundflug gemeldeten 86 Maschinen befinden sich 23 Leichtflugzeuge (nicht zu verwechseln mit Kleinflugzeugen), die sicher nicht gebaut worden wären, wenn die Forschung in der Rhön nicht den neuen Weg der Entwicklung des Leichtflugzeuges mit kleinster Motorkraft gezeigt hätte. Sogar das Ausland ist durch die Rhönforschung stark beeinflußt worden und baut Leichtflugzeuge. Man kann keine Aufgaben lösen, wenn solche nicht gestellt werden.

, Die schablonenhaften Veranstaltungen nach altem Muster ohne neue Gedanken sind zwecklos und bedeuten eine unnütze Vergeudung an Kräften und Mitteln. Das Ausland vermag sich diesen Luxus zu erlauben. — Wir in Deutschland müssen jedoch mit Mitteln und Kräften haushälterisch umgehen. Der deutsche Luftrat sollte bei der Genehmigung von Wettbewerben etwas weniger weitherzig sein und die Genehmigung von Wettbewerben mehr wie bisher von der Möglichkeit, Fortschritte zu erzielen, abhängig machen.

Wenn man die vielen Wettbewerbe der letzten Jahre von diesem Gesichtspunkte aus untersucht, so wird man nur von wenigen sagen können, daß sie der Entwicklung und dem Fortschritt genützt haben. Man findet kaum einen Wettbewerb, der hinsichtlich der Forschung und des Fortschritts an den Rhön-Wettbewerb heranreicht. Auch die neue Ausschreibung des Rhön-Wettbewerbes 1925 zeigt wieder mancherlei neue Forschungsgedanken. Die Ausschreibung wird wieder auf die kommenden anderen Wettbewerbe nicht ohne Einfluß sein. Sie hat sogar den diesjährigen Küstensegelflug Rossiten bereits beeinflußt. Obschon in der Rossitten-Ausschreibung nichts stand, erscheint bereits in Rossiten ein Segelflugzeug mit durch Fußbetrieb angetriebenem Propeller.

Mercedes-Daimler-Leichtflugzeu^ L 15.

Das neue Leichtflugzeug L 15 von Daimler Sindelfingen hat die ersten Flugversuche, welche sehr günstig ausgefallen sind, ausgeführt. L 15 ist ein freitragender Tiefdecker mit 12,5 PS, 6 Cylindermotor. Dieses Flugzeug dient als Schul-Uebungs- und Reiseflugzeug.

Die Daten des L 15 sind folgende: Gesamtlänge: 6,7 m. Spannweite: 1256 m. Tragflächeninhalt: 24 qm. Leergewicht: 190 kg. Zuladung: 85 kg. Gesamtgewicht: 275 kg. Motorleistung: 12—13 PS. Belastung pro qm: 11,9 kg. Belastung pro PS: ca. 23 kg. Höchstgeschwindigkeit: 85 km/Std. Reisegeschwindigkeit: 70 km/Std. Gipfelhöhe: ca. 2500 m.

Mercedes-Daimler-Leicht-flugzeug L. 15

Motor 12,5 PS

Hochdecker Ahrens & Schulz Typ L 1.

Das Flugzeug ist als Sport- oder Schulflugzeug gebaut, Schüler und Lehrer sitzen hintereinander angeordnet. Die Schulsteuerung ist als Knüppelsteuerung ausgeführt, jedoch kann auf Wunsch auch Handradsteuerung eingebaut werden. Um das Flugzeug mit Passagier fliegen zu können, ist die vordere Steuerung zum Ausbau eingerichtet. Die sogen. „ParasoP'-Anordnung des Tragdecks oberhalb des Rumpfes gibt die günstigsten Sichtverhältnisse. Von der Rumpfunterkante außen laufen beiderseits zwei hintereinanderliegende Zugstreben, und innen dient ein Baldachin zur Verbindung der Flächen mit dem Rumpf. Der Rumpf mit rechteckigem Querschnitt und Stromlinienform ist eine ver-

Hochdecker Ahrens & Schulz Typ L. 1. schweißte mit zelloniertem Leinen bespannte Stahlrohrkonstruktion. Die geteilte Dämpfungsfläche wird durch zwei Streben vom Rumpf und durch zwei Kabel von der Kielfläche abgestützt. An den Leitflächen ist das durch ein Rohr verbundene Höhensteuer angebracht.

Die nicht ausgeglichenen Steuerflächen bestehen aus mit Leinen bespanntem Stahlrohr und werden mit über Rollen geführten Seilzügen betätigt.

Das Fahrgestell weist die normale Bauart auf und ist aus profiliertem Stahlrohr ausgeführt, wobei das vordere Strebenfeld mit Seilen ausgekreuzt ist.

Die Startlänge der Maschine beträgt ca. 50—70 m. Die Wendigkeit ist sehr gut; das Flugzeug liegt fest in der Kurve und hat keine Neigung zum Rutschen.

Zum Einbau gelangt normalerweise ein 50 PS luftgekühlter Motor; es kann jedoch auch ein entsprechend stärkerer Motor zwischen 50 und 80 PS zum Einbau gelangen.

Udet-Zweischwimmer-Flugzeug.

Die Udet-Landmaschine U 10 wird auch anstelle des Fahrgestells mit Schwimmern geliefert. Die Leichtmetall-Schwimmer sind durch eine Reihe von Querschotts in wasserdichte Abteilungen unterteilt und

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Udet-Zweischwimmer-Flugzeug.

tragen über diesen die normalen Oeffnungen zur Kontrolle und Entlüftung. Auf gute Formgebung und möglichst geringen Luftwiderstand ist hier wieder genau so Wert gelegt worden wie bei den bisherigen Typen. Die Maschine kommt mit dem Führer allein in 12—15 Sekunden vom Wasser ab, vollbelastet in 30—35 Sekunden. Leergewicht 370 kg, Zuladung 200 kg, Gesamtgewicht 570 kg; Höchstgeschwindigkeit 140 km/Std.

Das Stahlrohr-Schwimmergestell ist mit Tüten am Schwimmer angeschlossen, am Rumpf mit Kugelpfannen. Ebenso sind die Querstreben von Schwimmer zu Schwimmer mit Stieltüten angeschlossen. Der Schwimmer selbst hat eine Stufe, ist vorn umgekielt, hinter der Stufe scharf gekielt. Start und Landung sind vollkommen spritzwasserfrei. Bei der im Wasser schwimmenden Maschine kann die Luftschraube vom Schwimmer aus durchgedreht und in Betrieb gesetzt werden.

Abmessungen: Spannw. 10,6 m, Länge 5,9 m, Höhe 2,35 m, Fläche 14 m2.

Ein neuer Focke-Wulf-Typ!

Die Focke-Wulf Flugzeugbau A.-G. hat ein neues Kleinverkehrsflugzeug herausgebracht, welches am 18. 3. 25 in glänzender Form seine amtlichen Typprüfungen vor den Sachverständigen der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt ablegte.

Der neue Typ trägt die Bezeichnung A16a und ähnelt dem bereits überall bekannten und hervorragend bewährten Kleinverkehrsflugzeug A 16. — Diese Neukonstruktion ist mit dem schon in Frie-:

denszeiten erprobten 100 PS Mercedes-Motor ausgerüstet und befördert 1 Führer und 3 Fluggäste. Es ist sogar erreicht, daß bei kürzeren Flügen bis zu 1 Stunde 1 Führer und 4 Fluggäste mitgenommen werden können, eine Leistung, welche wiederum einen neuen Rekord für Kleinverkehrsflugzeuge bedeutet.

Der Rumpf dieses neuen Typs ist 60 cm länger und 30 cm breiter; durch diese vergrößerten Abmessungen ist die Kabine noch viel geräumiger geworden und bietet daher auch für längere Flüge den Fluggästen jede nur denkbare Bequemlichkeit.

Die Focke-Wulf Flugzeugbau A.-G. hatte von dieser Maschine im wesentlichen nur eine weitere Steigerung der Betriebssicherheit durch Verwendung des schweren wassergekühlten 100 PS Mercedes-Motors erwartet. Es ergab sich aber darüber hinaus noch eine sehr beträchtliche Erhöhung der Flugleistung.

Mit der vollen Last von 1211 kg, wovon 441 kg Zuladung waren, erhob sich die Maschine mit gutem Start unter Führung von Direktor Wulf bei dem Prüfungsflug nach nur 172 m Anlauf vom Boden und stieg nach Messungen des Sachverständigen der DVL in 8 Minuten auf 800 m, was ein Steigvermögen von 1000 m in 11 Min. ergibt. — Der Auslauf nach der Landung betrug nur 100 m. — Die Geschwindigkeit wurde schon vorher zu 140 km/Std. bestimmt.

Es kann wiederum gesagt werden, wie seinerzeit bei dem Focke-Wulf Typ A 16, daß ähnliche Leistungen mit gleicher Last und gleicher Motorkraft noch niemals vorher erzielt worden sind.

Daß die Focke-Wulf Flugzeugbau A.-G. mit ihren Kleinverkehrsflugzeugen eine fühlbare Lücke im Luftverkehr ausgefüllt hat, beweisen die zahlreichen Bestellungen, welche bei dem Werk in Bremen eingegangen sind. Zwei Flugzeuge dieses neuen Typs werden Anfang nächsten Monats an die Badische Luftverkehrs-Ges. m. b. Ii. in Karls-

«x ^ ,f ^

Focke-Wulf A 16 a.

ruhe abgeliefert. Weitere Bestellungen hat die Focke-Wulf-Flugzeug-bau A.-Q., bei welcher eine außerordentlich rege Tätigkeit herrscht, von der Junkers Luftverkehr A.-Q., Dessau, und von der Bremer Luftverkehr G. m. b. H. noch auszuführen.

Die Bremer Luftverkehr G. m. b. H. wird in diesem Jahre mit tatkräftiger Unterstützung maßgebender Bremer Stellen außer den Strecken Bremen-Wangerooge-Norderney und Bremen-Borkum auch die Strecke Bremen-Hamburg mit Focke-Wulf-Flugzeugen befliegen; ein erfreuliches Aufblühen des Bremer Flugwesens macht sich also überall bemerkbar.

Avro-Passagier und Torpedo-Flugzeug.

Das Avro-Torpedo-Flugzeug wird jetzt umfrisiert als 12-Passa-gier-Flugzeug auf den Markt gebracht. Wie die beistehende Abbildung erkennen läßt, ist das Fahrgestell unter dem Rumpf sehr weit auseinandergezogen und zerteilt, so daß man ohne weiteres statt der Passagiere ein Torpedo lanzieren kann. Zum Betriebe dient ein 650 PS Rolls Royce Kondor, der, wenn er aussetzt, auch dieses gewaltige Flugzeug seiner Verwendung entzieht. Man sieht, daß auch wie in Frankreich in England die Kriegsflugzeuge als Friedensflugzeuge frisiert werden. Die Leidtragenden sind das Luftverkehrspublikum, welches frisch, fromm, fröhlich sein Leben einem solchen Kriegsinstrument alias Verkehrsflugzeug anvertraut.

Der Rumpf ist dreiteilig, das vordere Teil bildet die Motorenanlage, das Mittelstück die Kabine, das hintere Stück in Ovalquerschnitt ist in Stahlrohrkonstruktion ausgeführt. Das vordere Ende der Kabine ist gegen den Motor durch Brandschotten abgeschlossen, direkt dahinter befinden sich die beiden Führersitze nebeneinanderliegend. Der Kabinenraum ist außen sowie innen mit Zwischenraum mit Sperrholz beplankt.

Die dreistielige Zelle besitzt abgestumpfte V- und Pfeilform, wie sie zuerst 1914 bei der Konstruktion der Ursinus-Qroßflugzeuge Verwendung fand.

Avro-Typ 563, Verkehrs-Flugzeug, Motor Rolls Royce Kondor 650 PS.

Die Verstrebung des Fahrgestells geht aus den Abbildungen hervor. Mit Rücksicht auf die Brandgefahr sind die Betriebsstoffbehälter auf dem oberen Flügel gelagert. Die Abmessungen sind folgende: Spannweite 15,72 m, Länge 20,70 m, Höhe 4,92 m, Tragflächeninhalt 99 m2, Leergewicht 3100 kg, belastet 4840 kg, Flügelbelastung pro m2 49 kg5 Belastung pro PS 7,45 kg, Betriebsstoffbehälter 614 1, Oel 45 1, max. Geschwindigkeit 177 km, mittl. Geschwindigkeit 145 km, Landegeschwindigkeit 80 km, Steigfähigkeit auf 1500 m 13,5 Min., Gipfelhöhe 3000 m.

Flugpläee für das Luftverkelrsjalir 1925.

Das Reichsverkehrsministerium hat nachfolgenden Flugplan für 1925 festgesetzt:

Verkehr: Täglich mit Ausnahme der Sonntage.

Aufnahme des Verkehrs:

a) Tagverkehr: 20. April, sofern nicht bei den einzelnen Strecken besondere Bestimmung getroffen ist.

b) Nachtverkehr: Strecken Berlin—Warnemünde—Karlskrona—Stockholm und Berlin—-Stettin. Zeitpunkt wird später bekannt gegeben.

c) Tag- und Nachtverkehr: Strecke Danzig—Stockholm 1. Juni.

1. Berlin—Danzig—Königsberg. Aufnahme des Verkehrs Aero-Lloyd am 20. April, Junkers am 1. Mai.

Aero»üoyd Junkers Äero»Lloyd Junkers

12.30 14.15 ab Berlin an 15.00 12.00

18.00 19.00 an Königsberg ab 9.00 7.15

2. Königsberg—Memel—Riga—Reval—Helsingfors.

8.00 ab Königsberg an 16.40

16.40 an Helsingfors ab 8.00

3. Königsberg—Kowno—Smolensk—Moskau. Aufnahme des Verkehrs am 1. Mai.

Aero=Lloyd Aero-Lloyd

7.00 ab Königsberg an 17.15

17.30 an Moskau ab 6,00

4. Danzig—Stockholm. Aufnahme des Verkehrs am 1. Juni.

Aero*Uoyd Aero-Lloyd

17.15 ab Danzig an 10.00

21.15 an Stockholm ab 6.00

5. Berlin—Warnemünde—Karlskrona—Stockholm.

Junkers Junkers

20.00 ab Berlin an 5.30

5.00 an Stockholm ab 20.00

6. Dresden—Berlin—Warnemünde—Malmö—Gothenburg—Oslo.

Junkers Junkers

7.50 ab Dresden an 18.25

18.30 an Oslo ab 8.30

8. Berlin—Stettin.

Junkers Junkers

12.15 ab Berlin an 18.00

13.15 an Stettin ab 17.00

9. Berlin—Hannover—Amsterdam—London.

Aero-Lloyd Aero-Lloyd

9.30 ab Berlin an 16.45

18.15 an London ab 8.00

10. Kopenhagen—Hamburg—Bremen—Amsterdam—London. Aufnahme des Verkehrs am 1. Mai.

Junkers Junkers

8,00 ab Malmö an 18.45

8.15 an Kopenhagen ab 18.45

8.30 ab Kopenhagen an 18.30

18.30 an London ab 9.00

11. Bremen—Hamburg—Kopenhagen—Malmö.

AeroLloyd AeroLloyd

8.30 ab Bremen an 19.25

11.40 an Kopenhagen ab 16.00

12. Hamburg—Bremen—Amsterdam—London.

AeroLloyd Aero*üoyd

9.00 ab Hamburg an 17,10

16.30 an London ab 10.00

13. Hamburg—Bremen—Dortmund—Frankfurt—Mannheim—Stuttgart—Zürich.

Aero»Lloyd Junkers Aero*Lloyd Junkers

10.45 12.30 ab Hamburg an 16.15 12.40

18.45 15.10 an Zürich ab 8.15 11.30

14. Berlin—Breslau—Gleiwitz.

Junkers Junkers

14.45 ab Berlin an 10.40

19.00 an Gleiwitz ab 6.30

15. Breslau—Görlitz—Dresden—Leipzig—Erfurt—Cassel—Dortmund. Aufnahme des Verkehrs am 1. Mai.

Junkers Junkers

8.20 ab Breslau an 17.10

17.45 an Dortmund ab 8.30

16. Berlin—Leipzig—Erfurt—Frankfurt. Aufnahme des Verkehrs am 10. Mai.

Junkers Junkers

7.30 ab Berlin an 19.05

12.00 an Frankfurt ab 14.45

17. Berlin—Leipzig—Fürth—München—Innsbruck—Nürnberg. Aufnahme des Verkehrs München—Innsbruck am 1. Mai.

AerooLloyd Junkers Aero»Lloyd Junkers

8.00 12.20 ab Berlin an 18.15 13.50

14.35 18.50 an Innsbruck ab 16.30 12 00

18. Frankfurt—Fürth—München—Nürnberg.

Junkers Junkers

9.50 ab Frankfurt an 16.35

13.00 an München ab 13.30

19. Bremen—Hannover—Leipzig—Chemnitz.

AerosLloyd Aero=Lloyd

14.00 ab Bremen an 12.00

17.45 an Chemnitz ab 8.30

Die Strecke wird zunächst nur bis Leipzig durchgeführt, da der Flughafen Chemnitz noch nicht ausgebaut ist.

20. München—Zürich—Lausanne—Genf.

Junkers Junkers

13.30 ab München an 15.45

18.15 an Genf ab 9.00

21. München—Wien—Budapest.

Junkers Junkers

14.15 ab München an 13.00

20.00 an Budapest ab 7.15

22. München—Stuttgart—Baden-Baden.

Junkers Aero«Lloyd Junkers Aero-Lloyd

8.00 ab München an 18.45

10.45 an Baden-Baden ab 16,00

23. Stockholm—Helsingfors. Aufnahme des Verkehrs am 1. Mai.

Junkers Junkers

10.00 ab Stockholm an 17.30

13.00 an Helsingfors ab 14.00

24. Danzig—Marienburg. Aero-Lloyd.

Wird täglich im Anschluß an die eintreffenden D-Züge nach Bedarf ohne bestimmten Flugplan geflogen.

25. Berlin—Leipzig—Stuttgart.

ÄeroLtoyd AeroLloyd

12.00 ab Berlin an 14.30

16.30 an Stuttgart ab 9.45

Ferner werden geflogen: Durch die Imperial Airways Ltd.:

London—Brüssel—Cöln. Durch die Koninklijke Luchtvaardmaatschappy:

Rotterdam—Amsterdam—Hamburg—Kopenhagen.

Anmerkung :

In vorstehenden Fugplänen ist die mitteleuropäische Zeit (M. E. Z.) durchge-hends zur Anwendung gekommen.

Der Verkehr findet täglich in beiden Richtungen statt. Die doppelt beflo-genen Strecken sind durch Angabe beider Luftfahrtunternehmen kenntlich gemacht. Ein Teil der Strecken wird in Betriebsgemeinschaft mit ausländischen Gesellschaften beflogen. Eine Erweiterung des Luftverkehrsnetzes ist geplant und bleibt, ebenso wie die Reglung der Postbeförderung, späterer Bekanntgabe vorbehalten.

Flug-Rundschau.

Inland. Deutscher Luftrat.

Bekanntmachung X.

Gemäß Entscheidung der Ausschreibungskommission ist es in Zukunft statthaft, daß bei Veranstaltungen mit engagierten Flugzeugführern (Schauflügen) künftig Wettbewerbe stattfinden.

In di esem Falle ist ein Nenngeld obligatorisch, das bei Erscheinen zum Start zurückgezahlt wird, andernfalls zugunsten der Luftfahrerstiftung verfällt.

23. 3. 25. Der Vorsitzende. I. A.: v. Tschudi.

Meldungen für den Küsten-Segelflug-Wettbewerb 1925. Bis zum 1. April sind 24 Meldungen eingegangen, davon 4 Segelflugzeuge mit eingebautem Hilfsmotor.

Espenlaub aus Grünau

Flugwissenschaftliche Arbeitsgruppe Cöthen Akademische Fliegergruppe der Techn.

Hochschule in Hannover Ostpr. Verein für Luftfahrt

2 Segelflugzeuge (davon 1 Segelflugzeug mit Hilfsmotor) 1 Segelflugzeug

1 Segelflugzeug

2 Segelflugzeuge

Messerschmitt-Leichtflugzeug. Links: Dipl.-Ing. W. Messerschmitt. Rechs: Der Führer Heinz Seywald.

Akademische Fliegergruppe der Techn.

Hochschule in Darmstadt Kurt Peyean-Königsberg Ingenieur Heppner-Mehlsack Lehrer Ferd. Schulz-Neumark

Ledermann-Berlin-Halensee

Bund Deutscher Flieger, Ortegruppe

Hirschberg Heinrich Seiler-Hirschberg Akademische Fliegergruppe der Techn.

Hochschule Danzig Danziger Gesellschaft für Segelflug Flugtechnische Vereinigung Stuttgart Ing. Martens-Gersfeld

2 Segelflugzeuge 1 Segelflugzeug

1 Segelflugzeug mit Hilfsmotor

3 Segelflugzeuge davon 1 Segelflugzeug mit Hilfsmotor

2 Segelflugzeuge 2 Segelflugzeuge

1 Segelflugzeug 1 Segelflugzeug

1 Segelflugzeug

2 Segelflugzeuge 2 Segelflugzeuge davon 1 Segelflugzeug mit eingebautem Hilfsmotor

Gemäß § 3 der Ausschreibung sind von den Veranstaltern nachstehende Flugzeugführer zur kostenlosen Teilnahme eingeladen:

Martens, Schulz, Espenlaub, Akademische Fliegergruppe der Techn. Hochschule Darmsfadt, Flugwissenschaftliche Arbeitsgruppe Cöthen, Akademische Fliegergruppe der Techn. Hochschule in Hannover.

Von dem Auslande sind verschiedene Anfragen ergangen, formelle Nennung hat bisher noch nicht stattgefunden.

Eine ebenso rege Beteiligung ist beim Versuchs- und Uebungsfliegen zu vermerken. Es liegen hierfür folgende Anmeldungen vor:

Ostpr. Verein für Luftfahrt 2 Anmeldungen von Maschinen, welche unter Leitung des aus der Rhön und Rossitten bekannten Segelflieger Peyean erbaut wurden. Benno Ursenwang aus Königsberg, 1 Segelflugzeug. Die Ortsgruppe des Ostpr. Vereins für Luftfahrt in Memel, vertreten durch Jester, Memel, 1 Segelflugzeug. 1 Segelflugzeug von Wischnewski, Königsberg und 1 Segleflugzeug von Dimort aus Alienstein. Weiterhin meldeten Zinnow und Nitsch-Königsberg 1 Segelflugzeug, Rudolf Kitzelmann-Königsberg 1 Segelflugzeug mit Propeller und Fahrrad mit Fußbetrieb, Franz Hasselberg-Königsberg 1 Segelflugzeug, Jetzkow und Schütz aus Osterode 1 Segelflugzeug.

Mit weiteren Nachmeldungen dürfte allem Anschein nach zu rechnen sein, so daß untler Umständen eine Beteiligung von 40 Maschinen für den diesjährigen Wettbewerb einschl. Versuchs- und Uebungsfliegen in Frage kommt.

Nennungen zum Deutschen Rundflug 1925.

Bis zum 1. April sind eingegangen (Nachnennungsschluß: 15. 4. 25).

Bewerber:

1. Messerschmitt

2. Messerschmitt

3. Flugtechn. V. Lübeck

4. Flugtechn. V. Lübeck

5. J. v. Nathusius, Frankfurt a. M.

6. W. Waltking, Gut Jennewitz

7. Sportflug G. m. b. H. Hannover

8. Akad. Fliegergruppe Darmstadt

9. Junkers Flugzeugw. A.-G.

10. Junkers Flugzeugw. A.-G.

Typ

M17 M17

Parasol-Eind. S I Parasol-Eind. Sil Bahnbedarf

Albatros L59

Heinkel H. D. 21

Motor Flieger

A. B. C. Scorpion 24 PS H. Seywald

A. B. C. Scorpion 24 PS H. Hackmack

Siemens 55 PS Schwemer

Siemens 55 PS Plankert

Blackburne 14 K PS A. Botsch

Siemens 55 PS Mercedes 120 PS

A. v. Bismarck Major Zander

Leichfflugz. „Mohamed" Hirth 20 PS od. Blackb. O. Fuchs

v. Massenbach

Junkers K 16 „Maikäfer" Siemens 77 PS H. Wenke

Junkers K 16 „Kreuznach"

Siemens 77 PS

W. Roeder

Bewerber:

11. Junkers Luftverkehr

12. Junkers Flugzeugw. A.-G.

13. Junkers Flugzeugw. A.-G.

14. Junkers Flugzeugw. A.-G.

15. Bäumer Aero GmbH.

16. Bäumer Aero GmbH.

36. Otto Bornemann

37. Bahnbedarf A.-G.

38. Bahnbedarf A.-G.

39. Bahnbedarf A.-G.

40. Bahnbedarf A.-G. 4L Bahnbedarf A.-G.

42. Focke-Wulf Flugzeugbau

43. Focke-Wulf Flugzeugbau

44. Bremer Luftverkehr G. m. b. H.

45. Flugt. V. Spandau

46. Stettiner Sportflug

G. m. b. H.

47. Aero-Sport G. m. b.

H. Warnemünde

48. Aero-Sport G. m. b. H. Warnemünde

Typ

T26I T26 II

T29I

T29 II

B II Doppeldecker B II Eindecker

Dietrich D. P. IIa, 399

B. A. G. D. IIa

B. A. G. D. IIa B. A. G. D. II B. A. G. D. II B. A. G. E 1

Focke-Wulf A 16

Focke-Wulf A 16a Focke-Wulf A 16 „Spandau 1" Heinkel H D 21 „Aero-Sport I" „Aero-Sport I"

Motor Junkers L Ia 78 PS Junkers L Ib 85 PS

Junkers L Ib 85 PS

Junkers L Ia 78 PS

Wright L 4 60 PS

Wright L 4 60 PS

Siemens SH 11 77 PS

Siemens SH 10 55 PS

Siemens SH 10 55 PS

Junkers L Ia 78 PS Junkers L Ia 78 PS Siemens 55 PS

Mercedes 100 PS

Siemens 75 PS

Mercedes 100 PS

Bristol Lucifer 100 PS

Siemens 7 Zyl. 80 PS Bristol Lucifer 100 PS Siemens 9 Zyl. 105 PS Res. Douglas 35 PS Douglas 35 PS Siemens 5 Zyl. 60 PS Siemens 7 Zyl. 80 PS Siemens 9 Zyl. 105 PS Siemens Stern 75 PS

Siemens Stern 75 PS

Anzani 40 PS oder Siemens 60 PS

Blackburne 14% PS

Blackburne 14% PS

Blackburne 14% PS

Blackburne 14% PS Siemens 75 PS

Mercedes 100 PS

Siemens 75 PS

Haacke 30 PS

Mercedes 120 PS

Mercedes 120 PS

Flieger W. Blume K. Plauth

W. Zimmermann

K, Holtz Reserve: H. Roeder A. Lieb G. Doerr J. Funk

F. Morzik

G. Schulte

H. v. Bülow P. J. Bohne

P. W. Bäumer P. J. Bohne R. Dietrich

K. Katzenstein od. A Raab A. Raab oder K. Katzenstein H. Wiskandt

F. Horn H. Fischer

Kettelhak

Landmann

Rose

Schüler

R. Kern Polte

E. Udet

Lehrer E. Schulz

Czermack

Billik

Lorinser

Leutert

Carganico

R. Rienau

Carganico

R. Rienau

M. Schüler

R. Germershausen C. Witterstätter M. Schüler A. Botsch A. Andreae

G. Wulf Th. Krist C. Edzard G. Wulf

K. Krokowski

F. Wangemann K. F. Roeder

Kpt, Lt. A. Edler

Mercedes 120 PS Ing. W. Bachmann

17. Dietrich Flugzeug- D. P. IIa Doppeldecker werke A.-G.

18. Dietrich Flugzeug- D. P. Vlla Eindecker werke A.-G.

19. Dietrich Flugzeug- D. P. Vlla Eindecker werke A.-G.

20. Junkers Luftverkehr A 16b

21. Junkers Luftverkehr A 16b Nr. 1

22. Luftfahrzeug-Ges. L. F. G. V. 52 Stralsund

23. Luftfahrzeug-Ges. L. F. G. V. 42 Stralsund

24. Luftfahrzeug-Ges. L. F. G. V. 40 Stralsund

25. Luftfahrzeug-Ges. L. F. G. V. 39 „Förster-Stralsund hof"

26. Luftfahrzeug-Ges. L. F. G. V. 44 Stralsund

27. Udet Flugzeugbau U 10

28. Udet Flügzeugbau U8

29. Udet Flugzeugbau U 12

30. Udet Flugzeugbau U 7 „Kolibri"

31. Udet Flugzeugbau U 7 „Kolibri"

32. Udet Flugzeugbau U 10

33. Udet Flugzeugbau U 12

34. Udet Flugzeugbau U 12

35. Otto Bornemann Dietrich D. P. IIa, 380

Bewerber:

49. Hugo Schneider, Chemnitz

50. E. Heinkel Flugzgw.

51. E. Heinkel Flugzgw.

52. H. Jakobs, Berlin

53. Martens Fliegersch.

54. Martens Fliegersch.

55. Martens Fliegersch.

56. Allg. Dtsch. Sportverein, Berlin

57. Caspar-Werke A.-Q.

58. Caspar-Werke A.-Q.

59. Caspar-Werke A.-G.

60. Caspar-Werke A.-G.

61. Caspar-Werke A.-G.

62. Sportflug G. m. b. H., Berlin

63. Sportflug G. m. b. H., Berlin

64. Fr. W. Siebel, Berlin

65. Daimler-Motoren-Gs.

66. Daimler-Motoren-Gs.

67. Daimler-Motoren-Gs.

68. Dinos-Werft, Warnemünde

69. Dinos-Werft, Warnemünde

70. Stahlwerk Mark

71. Stahlwerk Mark

72. Stahlwerk Mark

73. Stahlwerk Mark

74. Albatros-Werke

75. Albatros-Werke

76. Albatros-Werke

77. Albatros-Werke

78. Albatros-Werke

79. Albatros-Werke

80. Albatros-Werke

81. Albatros-Werke

82. Luftreederei Magdeburg G. m. b. H.

83. Maykemper, Frankfurt a. M.

84. Versuchsbau Hellmuth Hirth

85. Versuchsbau Hellmuth Hirth

SC). Versuchsbau Hellmuth Hirth

Typ

Pelzner Leicht-Doppeld.

Heinkel Heinkel CT 2 B

„Motoritz"-Eindecker „Windhunde-Eindecker

„Windhund"-Eindecker Caspar C 26

C. 23 CT 2 CT 1 C 30

C 24

Heinkel H D 32

Heinkel H D 21

Mercedes-Daimler L 21 Mercedes-Daimler L 20 Mercedes-Daimler L 20

Mercedes-Daimler L 21 H. D. 21

H. D. 32

L. E. II M.T.I M. T. I

M.E.II

Albatros L 67 Albatros L 67 Albatros L 68 Albatros L 68 Albatros L 68 Albatros L 69 Albatros L 69 Albatros L 71 H. D. 21

B. A. G. E. 2 Bahnbedarf Eindecker III Eindecker I Eindecker II

Motor

A. B. C. Scorpion 12 PS

Siemens 100 PS Mercedes 100—120 PS Mercedes 100 PS

Eng. A. B. C. 27—35 PS

Eng. A. B. C. 27—35 PS Bristol 100 PS

Mercedes 75 PS Mercedes 100—120 PS Mercedes 80 PS

B. F. A. Bolle-Fiedler 30 PS

Mercedes 100—120 PS Siemens SH 11 80 PS

Daimler D 1 100 PS

2 Mercedes ä 19 PS Mercedes 19 PS Mercedes 19 PS

2 Mercedes ä 19 PS Mercedes 100 PS

Bristol-Lucifer 100 PS

Mark 3 Zyl. 39 PS Mark 5 Zyl. 70 PS Ma.rk 5 Zyl. 70 PS Mark 3 Zyl. 39 PS Anzani 30 PS Anzani 30 PS Siemens 75 PS Siemens 75 PS Siemens 75 PS Bristol Lucifer 110 PS Siemens 100 PS Siemens 55 PS Mercedes 120 PS

Blackburne 14^ PS

H. Hirth 40 PS

H. Hirth 20 PS

H. Hirth 40 PS

Flieger

E. Lehmann

Flick Thomas H. Jakobs

Dipl. Ing. A. Martens Dipl. Ing. A. Martens f. St am er

F. Stamer L. Roth

A. v. Winterfeldt Kpt. Lt. Ritter R. Rötter H. G. Röhr

Jeschonaeck Dr. G. Ziegler

Dr. G. Ziegler

Fr. W. Siebel Oberl. Bäder H. Guritzer Dipl. Ing. K. Vogel und Schrenk Frhr. v. Thtina H. Leutert

H. Lorenz

F. Nippert J. Siegel

G. v. d. Marwitz

H. Dechert

Frhr. v. Freyberg

E. Off ermann

Frhr. v. Richthofen

Hackmack

v. Koppen

Student

K. Ungewitter

J. Veitjens

W, Junck

W. Schwartz

J. H. F. Maykemr-

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Ausland.

Unfall durch Vergaserbrand. Ein französisches Jagdflugzeug geriet beim Luftexerzieren in Brand. Dem Führer gelang es nicht, den Brand durch Abstellen der Benzinleitung zu löschen. In noch 300 m Höhe über dem Boden hatte der Brand derartig zugenommen, daß der Führer (einen Fallschirm hatte er nicht bei sich) heraussprang und tödlich verunglückte. Man muß sich wundern, daß man immernoch keine geeigneten Schutzvorrichtungen, wie Feuerlöscher, einbaut, denn derartige Unfälle können unbedingt vermieden werden.

Für den französischen Wettbewerb Vauville liegen bis jetzt 10 Meldungen vor: 1. S. A. B. C. A.; 2. S. A. B. C. A.; 3. S, A, B, C, A,; 4, Georges Ligreau,; 5, FL Pander & Fils; 6. FL Pander & Fils; 7. Eric Nessler; 8. H. & M. Farman; P.Henry Potez. Der Wettbwerb von Vauville dient bekanntlich dazu, nach dem Vorbild der Rhönforschung das Flugzeug der kleinsten Motorkraft zu züchten.

An Stelle des amerikanischen Generals Mitchell wird General Fechet treten. General Mitchell mußte infolge Differenzen mit seiner Regierung demissionieren»

Amundsen mit deutschen Flugzeugen nach dem Nordpol. Amundsen ist am 30. März von Oslo nach Spitzbergen abgereist1. Zwei Dornier-Metallflugzeuge mit dem dazugehörigen Personal sind unterwegs.

f

Vom Indienflug: Rechts der tüchtige englische Luftminister, links sein Führer und in der Mitte

der Mechaniker.

Pulitzer-Trophäe 1925. Die National Association of Washington veröffentlicht soeben die Ausschreibung. Meldeschluß 1. April, Nenngeld 100 Dollars. Beginn 1. Oktober bei New York. Zu durchfliegen ist eine Strecke von 200 km. .Sieger ist der Schnellste. Die Flugzeuge haben eine bestimmte Festigkeit,, gutes Gesichtsfeld und Wendigkeit nachzuweisen.

Coupe des Aero-Club von Belgien. Der Aero-Club von Belgien organisiert am 15., 16., 17. Mai den 5. internationalen Wettbewerb für Tourenflugzeuge. Der Wettbewerb ist dotiert mit der Coupe des Königs und 25 000 Frs. Preise. Nennungen sind zu richten bis zum 6. Mai an den Aero-Club von Belgien.

Junkers Luftverkehr in Argentinien. Am 7. Januar wurde durch die Junkers Luftverkehr A.-G. in Argentinien der erste flugplanmäßige Luftdienst zwischen den Städten Cordoba und ViJa Dolores eröffnet. Cordoba, die Hauptstadt einer Provinz gleichen Namens, ist von dem Kurort Villa Dolores nur 120 km entfernt. Beide Städte sind jedoch durch einen sehr schwer passierbaren Gebirgszug getrennt, der die Reisenden zu einem großen Umweg zwingt.

Literatur.

Mit den Zugvögeln nach Afrika, von Bengt Berg, mit 150 Abbildungen. Preis geb. 9.— Mark. Verlag Dietrich Reimer, Berlin.

Bengt Berg hat mit diesen seinen Aufzeichnungen und photographischen Documenten der Flugforschung ein äußerst wichtiges Material verschafft. Es lag wohl nicht in seiner Absicht, Bausteine zur Lösung der Forschung des Flugproblems zu geben, denn ihn interessierte in erster Linie das Tun und Treiben der Zugvögel auf ihren Flügen gen Süden. Aber gerade dadurch wurde er unbeeinflußter Beobachter und gibt die Vorgänge, wie er sie sah. Daher sind die Dokumente für die Flugforschung von größter Bedeutung. Besonders interessant sind die Aufnahmen über den Staffelflug, über die gleichmäßige Bewegung der Schwingen. Man sieht aus den Abbildungen, wie die Flugtiere sich genau nach einem bestimmten System hintereinander gruppieren und wie sie die zusammengepreßte Luft des vor ihnen fliegenden Vogels ausnutzen. Ueber die Arbeiten von Bengt wird noch viel zu sagen sein. Der moderne Vogelflugforscher muß dieses Buch gelesen haben.

Auf der Wasserkuppe wird auch während der Osterfeiertage geflogen. Besucher können im Fliegerlager übernachten und in der Lagerkantine beköstigt werden.

i JcritDilder des Rheinlandes. Rhemiiessens und der Pfalz

erbittet Unterzeichneter dringend für große Jahrtausend-Ausstellung.

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