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Zeitschrift Flugsport, Heft 01/1923

Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 01/1923 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.

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No. 1 17. Januar

Jllustrierte

BazuQg preii

technische Zeitschrift und Anzeiger o..iJJr.™b

pr.MonatB. 160 -

1923. Jahrj.XV. für das gesamte Ehu.ipr. M. iw-

Telef. Hansa 4557, Pin<vnracanu Postscheck-Conto Tel.-Adr.: UrsInns. jjJTIUf£ W CÄCII Frankfurt (Main) 7701.

Brief-Adr. Redaktion und Verlag .Flugsport" Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8. ■ Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, die Post und den Verlag. =

Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Pariser Salon. (Fortsetzung.)

Auf dem Stand von

Moräne Saulnier

interessiert ein kleines Passagierflugzeug mit 180 PS Hispano Suiza Motor. In der Kabine sind außer dem Führer drei Sitze für Passagiere vorgesehen. Der Flügel ist freitragend (s. Abb.) und hat eine Spannweite v. 13,62 m. Länge 9,53 m, Flächentiefe 2,35 m, Flächeninhalt 31 m2, Leergewicht 1100 kg, belastet 1 500 kg, Fliigel-belastuug pro m2 48 kg, pro PS 8,5 kg, geseh. Landungsgeschwindigkeit 50 km, gesch. Gipfelh. 4000m.

Liore und Olivier

ist vertreten mit einem Passagierflugboot und einer Zweischwimmermaschine mit zurückklappbaren Flügeln, welche als Aufklärungsflugzeug dienen soll. Die Passagier-

Muraiiu S;tiilni(T ISO PS Hispruio. Knnnan TuurHn-Kimlft-kvr.

maschine mit zwei 180 PS Hispano Suiza zeigt keine bemerkenswerten Neuerungen. Abmessungen: Spannweite 16 m, Länge 11,50 m, Höhe 3,70 m, Länge des Bootes 10,85 m, Flügelinhalt 58 m2, Leergewicht 1600 kg, belastet 2450 kg, Flügelbelastung pro ma 42,2 kg, pro PS 8,2 kg, gesch. Geschwindigkeit 160 km.

Das Aufklärungsflugzeug besitzt zwei Schwimmer mit einer Stufe, wie sie im deutschen Marineflugzeugbau entwickelt wurden. Spannweite 15 m, mit angeklappten Flügeln 6 m, Länge 10,45 m, Höhe 4,25 m, Flächentiefe 2,10 m, Flügelinhalt 59 m2, Leergewicht 1705 kg, belastet 2450 kg, Motor Lorraine 370 PS, Belastung pro m2 41,5 kg, pro PS 6,53 kg.

Savoia

welche im Wasserflugzeugbau viel Erfahrungen gesammelt hat, ist mit einem Siebenpassagier-Flugboot, Motor Fiat 300 PS vertreten Der Motor mit vierflügeliger Schraube ist ziemlich hoch verlagert. Flügelinhalt 65 m2, Leergewicht 1750 kg, belastet 2550 kg, Belastung pro m! 39 kg, pro PS 8,5 kg, Maximalgeschwindigkeit 160 km, Landungsgeschwindigkeit 80 km, Gipfelhöhe 2000 m in 19 Min. Die Konstruktion der

C. A. M. S.

Abkürzung der F'irma Chantiers Aero-Maritimes de la Seine, erinnert an die Konstruktion von Savoia (einige Konstrukteure der Firma waren früher bei Savoia). Man sieht verschiedene Typen Boote mit viereckigem Querschnitt, Motor liegt zwischen oberer und unterer Tragfläche. Um den Luftwiderstand zu verringern, ist der Motor mit einer tropfenförmigen Verkleidung versehen. Die vierflügelige Schraube liegt hinten. Der C. A. M. S. 30 hat 13 m Spannweite, Länge 10 m, Flügelinhalt 43 m-, Leergewicht 1080 kg, belastet 1375 kg, Landungsgeschwindigkeit 60 km, Maximalgeschwindigkeit 145 km.

Die vielen, Kriegszwecken dienenden Flugzeuge hier aufzuzählen und zu beschreiben, halten wirfürzweck-los. Die Firma

Schneider

bringt eine Kopie d. Staakener Riesenflugzeuges als ßombenschlop-per, Schreck, Flugboote F.B.A. als Seeaufklärer, Levasseur Torpedomaschinen, Wibault Jagdflugzeuge, die in den französischen Fachzeitschriften

Kouihuv-n. M..iw .inpitiM iü:>|'S- vielfach in drei-

lluiiriM .laürfllujfzen« (Metall! SalniM.ii sco l'S. sprachigen Aus-

No. I

„ F L U G S P 0 R

Seite 3

gaben der international, kriegslustigen Welt offeriert werden. Wir wollen den Leser nicht ermüden. ---

In Gedanken strebe und eile ich durch d ie Windfangtüren des Salons ins Freie auf das

Boulevard Ohamps Elysses und atme befreit; ich beneide die von den Dächern iflatternden Tauben um ihre friedliche Betätigung.

--Dann sind

meine Gedanken bereits wieder in der Rhön! —

Das Fokker-Verkehrsflugzeug Fv.

Luftverkehr heißt in erster Linie Sammeln von Erfahrungen, denn deren richtige Auswertung ist das A und B eines allen Anforderungen entsprechenden Luftverkehr-Unternehmens. Immer und immer wieder muß man feststellen, daß die Erfahrungen die Sicherheit und die Regelmäßigkeit sowie auch den wirtschaftlichen Effekt beeinflussen und wehe der neuen Gesellschaft, die hier einfach von Anfang an ihre eigenen Wege geht und sich nicht auf die Resultate stützt, die bereits einwandfrei festliegen.

Selbstverständlich ist es deshalb auch erste Pflicht des Konstrukteurs von modernen Verkehrsflugzeugen, daß er alle Erfahrungen und Beobachtungen, die im Laufe der Zeit auf den verschiedenen Luftvorkehrslinien gesammelt worden sind, genau auswertet und sie dem Neubau zu Grunde legt.

Zu den bekanntesten Verkehrsflugzeugen zählen die Fabrikate der Niederländischen Flugzeugfabrik in Amsterdam, deren Konstrukteur einen ganz bedeutenden Weltruf genießt. Fokker hat von vornherein erkannt, daß die r.ino Konstruktion des Verkehrsflugzeuges in allererster Linie von den bisherigen Erfahrungen abhängig ist und es dürfte wohl kein Unternehmen geben, dessen Erzeugnisse so allseitige Verwendung finden, wie gerade die bekannten Fokker-Maschinen.

Auf den verschiedensten Strecken des Kontinentes haben die Fokker-Verkehrsflugzeuge, speziell die Type F M glänzende Proben ihrer Leistungsfähigkeit abgelegt, so auf den Strecken : Amsterdam—London, Amsterdam—Brüssel, Amsterdam — Bremen—Hamburg,

Bnscaylet rte Monge Metall-Eindecker. Hispano 300 PS.

(Siehe Flugsp. S. 349 1922.) Unten: Hcrnard Ci Duraluminiiiin. Hispano 300 PS.

(Siehe Flugsp. S. 347 1922)

Fokker l'V 300 PS Kulis Koyce, M Personen.

Danzig— Königsberg—Memel—Riga, Königsberg — Kowno — Sm olensk — Moskau. In letzter Zeit wurde die russische Strecke bis Charkow, welches in Südrußland gelegen ist, verlängert.

Man kann also wohl behaupten, daß der Firma Fokker in Luftverkehrsfragen und in der Konstruktion von Verkehrsflugzeugen die besten Erfahrungen zur Verfügung stehen.

Das neueste Erzeugnis der Niederländischen Flugzeugfabrik

Typ Fokker Fv

stellt denn wohl auch das modernste Verkehrsflugzeug dar, was bisher auf diesem Gebiete gezeigt worden ist. Wie aus den Abbildungen hervorgeht, handelt es sich hiet um einen Doppeldecker, der aber

Fokker FV ;ils Rindecker für geriiifrcren Last- mul Sclinellvcikelir. In 15 Miiiuu-ii ist «Ins untere Deck nlmclmihur-

No. 1

„PLUGSPORT"

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gleichzeitig durch Abnehmen der unteren Tragfläche als Eindecker benutzt werden kann. Es möge erwähnt sein, daß eine Arbeit hierfür von 15 Minuten Zeit erforderlich ist. Soll also z. B. das Flugzeug für den Schnellverkehr eingesetzt werden, so fliegt es mit nur dreiviertel der Normallast mit erhöhter Geschwindigkeit und zwar 190 km pro Stunde. Als gewöhnlicher Doppeldecker beträgt die Geschwindigkeit ca. 180 km.

Die Berücksichtigung der Hauptpunkte für die Führung eines modernen Verkehrsflugzeuges findet bei dem Fokker Fv vollste Anerkennung.

Hier sehen wir einen geräumigen Fahrerstand für zwei nebeneinandersitzende Piloten, mit bester Sicht nach allen Richtungen und der Möglichkeit durch eine besondere Tür in den Kabinenraum zu gelangen. Das Flugzeug zeigt in jeder Beziehung geschmackvolle und elegante Linienführung. Die Flugeigenschaften sind glänzend und die Steuerung des Flugzeuges erfolgt mit Leichtigkeit und ohne jede Anstrengung.

Wir wollen im folgenden noch etwas näher auf die Einzelheiten dieses modernen Erzeugnisses eingehen.

Zum Antrieb dient ein 360 PS Rolls Royce-Motor, der im Rumpfvorderteil auf einer Stahlrohr-Konstruktion gelagert ist. An dem Stirnkühler, der vor dem Motor sitzt, sind besondere Abdeckklappen angebracht, die eine Regulierung der Kühlwassertemperatur vom Führersitz aus ermöglichen. Die Benzinzufuhr erfolgt aus zwei unabhängig von einander im oberen Flügel gelagerten Fallbenzinbehältern von je 275 1 Inhalt, die getrennt oder gemeinschaftlich arbeiten können. Der Oelbe-hälter ist unmittelbar neben dem Motorgehäuse angeordnet. Die Verkleidung der Motoranlage besteht aus Aluminiumblech, dessenEin-zelteile durch eine scharnier-arfige Verbindung gehalten werden. Große Klappen ermöglichen eine gute Zugänglichkeit zu den wichtigsten Motorteilen. Die beiden Seitenteile derKarosserie lassen sich leicht nach hinten aufklappen, sodaß die gesamte Motoranlage in allen ihren Teilen gut zugänglich ist. Der Rumpf ist nach Kubine Fokkt,,. KV ,„„, „lick auf ,len Küincrstanu.

der ilotoranlage zu durch eine Feuerwand aus verzinntem Stahlblech gesichert.

"Wie bei allen Fokkerflugzeugen besteht auch bei der neuen Fv Verkehrsmaschine der Rumpf aus Stahlrohr, nur werden hier die Diagonalkräfte durch eine doppelseitige Sperrholzverkleidung des gesamten Rohrsystems aufgenommen. Diese Konstruktion ist eine wesentliche Neuerung auf dem Gebiete des Rumpfbaues. Die übliche Stoffbespannung fällt hier vollkommen fort, da die Sperrholzbeplankung gleichzeitig die Rumpfverkleidung bildet. Beim ersten Anblick glaubt Her Nichteingeweihte einen gewöhnlichen Holzrumpf vor sich zu sehen, in Wirklichkeit ist es aber eine kombinierte Konstruktion aus Stahlrohr und Holz.

Diese Anordnung ermöglicht es eine sehr große und geräumige Kabine zu schaffen, ohne hindernde Zwischenwände und Verspannungen, wie man sie noch sehr viel antrifft. Die Kabine bietet Platz für 8 Passagiere, wobei zwischen den beiden Sitzreihen noch ein guter Durchgang verbleibt. Die Höhe der Kabine ist so bemessen, daß man in ihr bequem aufrecht gehen kann. An jedem Sitzplatz ist ein Schiebefenster angeordnet, das einen freien Ausblick für den Passagier gewährt. Die Auspuffgase des Motors werden zu beiden Seiten des Rumpfes längsgeführt und dient die durch den Auspuff erwärmte Luft znr Beheizung der Kabine. Die Regulierung erfolgt mittelst besonderen Jalousien. Zu beiden Seiten längs der Kabine ist je ein Gepäcknetz angebracht. Hinter der Kabine befindet sich die geräumige Toilette mit eleganter Wascheinrichtung mit fließendem Wasser.. Der Einstieg in die Kabine erfolgt direkt vom Boden aus ohne Zuhilfenahme eines besonderen Auftrittes. Größere Gepäckstücke werden in einem reichlich bemessenen Gepäckraum unterhalb der Führersitze aufbewahrt. Die Zuladung erfolgt hier durch eine besondere Tür seitlich am Rumpf. Soll das Flugzeug lediglich zum Warentransport dienen, so werden die Sitze hinten im Rumpf in einem besonderen Raum verstaut.

Die beiden Führerplätze sind unmittelbar hinter der Motoranlage und vor der Kabine im oberen Teil des Rumpfes untergebracht. Die Doppelsteuerung ist zwangläufig und die Bedienung des Motors kann von beiden Führersitzen aus geschehen; Abwechseln der Führer ist ohne Schwierigkeiten möglich. Eine große Tür in der Zwischenwand zur Motoranlage ermöglicht während des Fluges vom Führerstand aus eine Zugänglichkeit zu den wichtigsten Teilen des Motors. Der Zugang zum Führerraum erfolgt durch eine Tür von der Kabine auf. Ein Spreohfenster in der Türe erlaubt eine Verständigung zwischen Führern und Passagieren..

Im Rumpfende ist ein allseitig drehbarer Sporn gelagert und durch Gummisehnüre abgefedert. Die Höhenflosse besteht aus Holz, ist mit Sperrholz beplankt und durch zwei Heckstreben abgesteift. Die Flosse ist während des Fluges in der horizontalen Richtung vom Führersitz aus verstellbar, um Gewichtsveräüderungen auszugleichen. Höhen- und Seiten-Steuer sind entlastet, aus Stahlrohr gefertigt und mit Stoff bespannt.

Das Fahrgestell besteht aus Profilstahlrohrstreben und ist an vier Punkten am Rumpf mittels Kugelköpfen und Bolzen angeschlossen. Die Doppel-Diagonal-Verspannung besteht aus Stahlkabel. Die durchgehende Achse ist an beiden Seiten in einer Gummifederung gelagert

No. 1

lt F LU G S P 0 _R T "

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und trägt zwei sehr groß dimensionierte Räder. Die Federung selbst besteht aus einem übereinander gewiekelten Gummikabel und ist so angeordnet, daß eine Rückfederung sowie eine Federung in der Horizontalrichtung ermöglicht wird.

Der Oberflügel ist am Vorderholm an einem mit dem Rumpf festverschweißten Spannturm aus Profilstahlrohrstreben aufgehängt. Der Hinterholm wird von zwei Profilstahlrohrstreben, die am Rnmpf gelenkig aufgehängt sind, gehalten. Der Oberflügel hat freitragende Holme von kastenförmigem Querschnitt, Gurte aus Sprueeholz und Seitenstege aus Sperrholz. Die Rippen aus Sperrholz mit Gurtleisten sind mit den Holmen durch eingeleimte Eckklötze fest verbunder. Die Beplankung besteht aus Sperrbolzplatten und ist mit den Rippen bezw. Holmen durch Leimen und Nageln fest verbunden. Diese starre Außenhaut gibt dem Flügel eine außerordentlich große Festigkeit. An den Flügelenden sind die entlasteten Querruder aus Stahlrohr gelagert, die mit Stoff bespannt sied. Die Betätigung geschieht durch Steuerseile, die über Rollen innerhalb des Flügels zum Rumpf durchlaufen.

Die beiden Fallbenzinbehälter haben die Form der Rippen und sind von oben in den Flügel eingebaut.

Als Doppeldecker werden zwei Unterflügel am Rumpf an zwei Punkten gelenkig aufgehängt und am äußeren Ende mittels eines N-Stieles gegen die obere Fläche abgesteift. Die Bauart ist die gleiche, wie die des Oberflügels.

Auf leichte Demontagefähigkeit ist größter Wert gelegt. Die obere und untere Flaohe läßt sich durch Lösen von je vier Bolzen unter Zuhilfenahme der am oberen Flügel angebauten Heiß Vorrichtung

FokkerFV. l'.liek auf die beiden Führersitze.

leicht an- und abmontieren. Die Benzinbohälter können nach Lösen von einigen Schrauben leicht ausgebaut werden.

Im nachstehenden möchten wir noch einige technische Daten unseren Lesern bekannt geben :

Ausgerüstet mit 360 PS Kolls-Royce

Eindecker: Leergewicht tnit Wasser 1755 kg Nutzlast 900 „

(iesamtlast

Tragfläche (itscliwmdigkeit

2655 kg

45 m2 ca. 190 km

Doppeldecker:

1920 kg 1200 „

3120 kg

69 m* ca. 180 km

Es ist schade, daß dieses Flugzeug auf dem Pariser Salon nicht, ausgestellt war, denn nach alle dem, was wir bis jetzt von dieser Ausstellung sehen konnten, ist der Fokker Fv mit die interessanteste Erscheinung und vollendeste Konstruktion auf dem Gebiete des Baues von Verkehrsflugzeugen in letzter Zeit.

9lu§'iRündffl)au.

Inland.

Selbsthilfe.

An die verehrtem Flnysportlesev '.

Infolge der sich fortgesetzt steigernden Herstellungskosten ist der Umfang und Güte der Fachzeitsdiriften in Deutschland bedenklich zurückgegangen. Das deutsthe Flugviesen ist in Gefahr seine wertvollste und kräftige Stütze, die Fachpresse zu verlieren!

Wir haben uns als älteste und am meisten abonnierte Flugzeitschrifi von vornherein entschlossen, in der folgenden Zeit nicht zu erlahmen, sondern dem hlagsportleser altes das zu bieten, was er unbedingt wissen muß, um Jederzeit orientiert zu sein. Mit Zusammenlegen von Nummern ist dem Leser nicht gedient. Auch mit Abbildungen darf nidit gespart werden.

In den nächsten Flugsport-Ausgaben werden eine Reihe interessanter illustrierter Artikel folgen. Aach die „Anleitung zur Berechnung von Flugzeugen" wird fortgesetzt.

Und nun die Kpstenfrage I (Ruhe Heber Leser, es kommt keine Abonne-ntentserhöliung!)

Von Seiten der Regierung ist eine Unterstützung nicht zu erwarten. Dei F.inzclpreis des Flugsport beträgt jetzt A1*. 100.— (zwei Straßenbahnfahrten) gegen 0,60 Mk. 1916 (sechs Straßenbahnfahrten). Der Leser kann sich selbs' ausrechnen, was jetzt eine Nr. in Wirklichkeit kosten müj/ie. Indessen ist es unmöglich mit Rücksicht auf die jüngeren unbemittelten Leser den Abonnementspreis weiter zu erhöhen. Die Heranbildung und Züihtiing des Nadiwudises ist jedodi die allerdringendste und wichtigste Aufgabe. Bereits bei der letzten Abonnementserhöhung haben ca. 100 Unbemittelte mit wehmütigen Schreiben uns mitgeteilt, daß sie leider den Betrag nicht aufnringen könnten. Diesen Flugbegeisterten mu/l geholfen werden. Allein können wir die Kosten mit Rücksicht auf den ohnehin niedrigen Abonnementspreis nicht tragen. Damit wir den Unbemittelten den Flugsport liefern können, bitten wir Förderer da Flui/wesens mitzuhelfen und Sonder-Beträge, auch kleinere, für den „Beihilfsfonds" auf unser Postsdieik-/(onto 7701 einzuzahlen. Reduktion und Verlag Hutjsport.

*

Segelflug-Ci. m. b. H. UeDer die Aufsichtsrats-Sitzung am 10. Dez. berichteten wir bereits kurz in der letzten Nummer. Heide tragen wir noch folgende* nach. Die tiriinder sind: (ieorgii, Vorsitzender des Modell- und Segelllugver-hnndes, Kusinger. Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Luftfahrzeug-Industrieller, Kotzenberg. Vizepräsident des Deutschen Luftfalirtverbandcs, Wagenfiihr. Vizepräsident der Wissenschaftlichen (iesellschaft für Luftfahrt und v. Kehler,

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Vizepräsident des Aero-Clubs von Deutschland. Die fünf Gesellschafter wählten Herrn Kasinger zum vorläufigen Geschäftsführer und verlegten die Geschäftsstelle der Gesellschaft — die ihren Sitz in Frankfurt a. M. behalten soll — nach Berlin. In der Gesellschafter- und Aufsichtsratssitzung am 10. Dez. in Frankfurt a. M., in der Ministerialrat F'isch vom Reichsverkehrsministeriuru anwesend war, wurden als Aufsichtsrats-Mitglieder gewählt: Baalz, Baeumker, Blume, Bolle, Brenner, Dorner, von Fiberhardt, Engberding, Frhr. von Freiberg-Allmendingen, Georgii, Hackmack, Hentzen, Herr, Hoff, Hüttner, Junkers, von Kehler, Kotzenberg, Krupp, Lincke, Mühlig-Hofmann, Muttray, OFfermann, v. Harseval, Paschke, Fvumpler, Schlinck, Schütte, Student, Thomas, v. Tschudi, Ursinns, Wagenführ, Waitz, Wilberg. 1 bis 2 Herren aus Bayern sollen noch kooptiert werden. Einstimmig wurde Kotzenberg zum Vorsitzenden, Kasinger zum ehrenamtlichen Geschäftsführer gewählt. — Als wichtiger Beschluß ist anzusehen: daß die G. m. b. H. nicht selbst Wettbewerbe veranstalten wird, sich aber als die zuständige Stelle für die Regelung und Ueberwachung des Segelflugs ansieht.

Es wurden dann einige Arbeitsausschüsse gewählt:

1. Der Ausschreibungsausschuß, dessen Aufgabe im besonderen ist: a) Ausarbeitung von Richtlinien für die Atisschreibungen, b) Genehmigung von Ausschreibungen beabsichtigter Veranstaltungen, c) Ueberwachung der Sammlung von Geldmitteln, d) Anerkennung von Leistungen und Disqualifizierungen. Gewählt wurden: Brenner, Georgii, Hackmack, Hentzen, Herr, Hoff, Krupp, Lincke, Offermann, Schlinck, Student, v. Tschudi, Ursinus, Waitz, Wilberg;

2. als Forschungsausschnß wurden gewählt: Blume, Georgii, Hoff, Krupp, Lincke, Schlinck, Ursinus;

3. als Technischer Ausschuß: Hoff, Krupp, Offermann, Schlinck, Thomas, Ursinus ;

4. als Schulungsausschuß: Baeumker, v. F^berhardt, Frh. v. Freyberg, Georgii, Muttray, Student, Wilberg;

5. als FJropaganda-Ausschuß: Baeumker, Krupp, v. Schroeder, v. Tschudi, Ursinus, Waitz;

(i. als Finanzkonunission: Herr, Kolzenberg, Krupp, v. Tschudi, Waitz, Wilberg.

Segelfiüge hei Geising im Erzgebirge. Der Flugtechnische Verein Dresden brachte im Dezember y. J. und Anfang Januar d. J. auf seinem Segelfluggelände bei Geising im Erzgebirge, außer dem Doppeldecker 1921, seinen vom Rhöiisegelflugwettbewerb her bekannten Eindecker 1!)22 an den Start. Das Flugzeug machte unter der Führung von Muttray und Seiferth eine Anzahl von Flügen, die eine gute Wendigkeit und einen auffallend geringen Gleitwinkel zeigten. Bei Windstille hatte das Flugzeug eine Gleitzahl von 1 : 14,(i. Infolge ungünstiger Anblasung der Hänge konnten die Flugzeiten nur auf 2—3 Minuten ausgedehnt werden. Die Fluglängen betrugen bis 1 km Das von Muttray und Seiferth konstruierte Flugzeug ist mit Flügelsteuenmg ausgestattet, besitzt aber gleichzeitig eine Verstellungsmöglichkeit der Schwanzfläche (Höhensteuer). F)as Flugzeug ist ein äußerst fest gebauter halbfreitragender Hochdecker. Die Montage beansprucht ungefähr 10 Minuten.

Ausland.

Ein deutsches Fingzeug in England. Am 1. Januar ist das Dornier Metall-Verkehrsflugzeug der deutschen Luft-Reederei mit Direktoren dieser Gesellschaft an Bord in England gelandet. Die Maschine wurde von dem Flieger Kablow gesteuert. Den Eindecker haben wir im vergangenen Jahre im Flugsport beschrieben.

Französischer SegelSlug-Wettbewerb 1923 Für die nächstjährige Ausschreibung sind folgende Richtlinien aufgestellt: 1. Dauerflug mindestens 10 Min.

2. Für die Gesamtflugzeiten werden nur Flüge von mindestens 3 Min. bewertet.

3. Entfernungsflug mindestens 3 Km. 4. Höhenflüge. 5. Dauerflüge mit Start von flachen Gelände mindestens 30 Sek. Diese Flüge dürfen nur mit Gleitern oder mit Segelflugzeugen oder mit Segelflugzeugen mit Hilfsmotor mit stillstehendem Motor ausgeführt werden. Für die Bewertung von Segelflugzeugen mit Hilfsmotoren ist der Betricbstof fverbrauch als Maßstab angenommen worden. Zur Ausschreibung gelangen ein Flug in gerader Linie und ein solcher in gebrochener Linie. Zugelassen sind jede Art von Maschinen, (ileiter, Segler, Aviette usw. Ebenso soll eine besondere Klasse für Hängegleiter eingerichtet werden. Gestiftet sind bis jetzt an Preisen 3(>(XX) frcs.

Für den flanzösischen Motoren-Wettbewerb veranstaltet vom L'omite Francais de Propagancle Acronautique, sind bis zum Nennungsschluß 3 Meldungen abgegeben worden. Nenngeld bis I. Dezember 20.000 Fr, bis 1. März 40.000 Fr. Die Preise beiragen 2 Millionen Fr. Gemeldet hallen: 1. Renault, 2. Renaull, 3. Salmsvii 420 PS.

Firmennachrichten.

Klatte-Warrlich G. m. b. H. Berlin lohannislhal. Herstellung und Verwertung von Filmen jeder Art sowie die Herstellung und Ausnutzung aller Arten des Fliegerlichtbildes sowie die Beteiligung an Unternehmungen ähnlicher Art, der Bau von Spezialflngzeugen und Spezialapparaleu sowie alle mit dem Flugwesen in Verbindung stehenden Geschäfte. Das Stammkapital ist 200000 M. Der Gesellschaftsv. ist am 29. Aug./2-». Sept 1922 abgeschlossen. Zu (iescliüftsf. sind bestellt: Max Klalte, lug, Beriiu-Niederschöneweide, Paul Warrlich, big., Berlin-Alt-Glienicke, Heinrich Sellhorn, Dir., Berlin-Wilmersdorf. Sind mehrere (iescliüftsf. bestellt, erfolgt die Vertretung durch zwei Geschäftsführet.

Vereinsnachrichten.

Ein flugtechnischer Verein Dessau ist nach iiiL-hrmonatlichen Vorbereitungen am 14.12.22 in Dessau ins Lehen gerufen worden. Der junge Verein, welcher in erster Linie aus ehemaligen Flugzeugführern, Ingenieuren und sonstigen Fachkundigen besteht, beabsichtigt in erster Linie das Studiuni des motorlosen Fluges, als da sind Bau und Versuche mit Segel- und ähnlichen Flugzeugen, zu betreiben Unter Hintansetzung aller persönlicher Interessen aus Liebe zum Sport, wollen die Dessauer Flugsportler selbst einen Typ bauen, der ihnen gestatten soll, an den kommenden Wettbewerben in der Kilon teilzunehmen. Dem Verein stehen eine größere Anzahl tüchtiger Fachleute (durch Junkers), sowie einige langjährige Rhönflieger zur Seite, so daß Hoffnung besteht, etwas hervorragendes herauszubringen. Das Vereiuslokal ist Hotel Goldener Löwe, Dessau. Zum I. Vorsitzenden wurde K. Folter, Dessau, ein ehemaliger k Flieger, ernannt. Als Schatzm. Ing. Fritsche, Scbriftf. stud. ing. Adolph.

Flugtechnische Vereinigung Bochum. Am 4 Jan. 1923 wurde die F.V.B, von 15 durchweg dem technischen Berufe angehörigen aktiven Mitgliedern ins Leben gerufen. Zweck der Vereinigung ist in erster Linie Förderung sowie die Ausübung des Gleit- und Segell'luges Eine Hospitantennbteiluiig soll das Wesen des Flugsports auch unserer Jugend über 14 Jahren zugängig machen und durch praktischen Modellbau, durch Wettbewerbe und Ausstellungen ihren Sinn in flugtechnischer Hinsicht fesseln und fördern. Von Fritz Witte, Bochum, wnrde der Vereinigung ein kurz vor der Vollendung stehender Gleiter gestiftet, welcher als Schulflugzeug bald in Tätigkeit treten wird. Für den diesjährigen Rhönwettbewerb soll ein Segler-Eindecker nach eigenen F.ntwürlcn fertiggestellt werden. Als I. Vors. für das Vereinsjahr 1923 wurde lug. Schattier, Bochum', Westhofstr. 32, gewühlt.

Badisch-Pfälzischer Luftfahrt-Verein. Die drei Mannheimer Luftsport treibenden Vereine und zwar: Fliegergruppe Mannheim e. V., Verein für Flugwesen und Verein Hin Luftfahrt „Zähringen" haben sich in einer gemeinschaftlichen Generalversammlung am 30. November 1922 im Hotel National zu einem großen Verein unter dem Namen: „Badisch-Pl'älzischer Luftfahrtvereiu" zusammengeschlossen. Der Verein, der ebenfalls ins Vereinsregister eingetragen wird, teilt sich in drei Gruppen, die die bisherigen von den einzelnen Vereinen verfolgten Ziele, also Motor-Luftfahrt, Freiballonsport und Modell- und Segelflugwesen weiter verfolgen wird. Das Vermögen und die Mitglieder der einzelnen Vereine gehen auf den Badisch-Pfälzischen Luftfahrtvereiu über. In der bereits obenerwähnten Generalversammlung wurde der Gesamtvorstand wie folgt gewählt: 1. Vors.: Friedrich Hieronymi, Dir. der Siemens-Schiickert-Werke; Geschähst : Ing. Doli, Rheinstr. 5, woselbst sich auch das Büro der Geschäftsstelle befindet; Kassier: big. Latin. Die Gruppe Motorlnftfahrt wird durch Schlerf und Künstler, die Gruppe für Modell- und Segelflugwesen durch Seholluieier und Lohrer geleitet. Die Ä\itglieder treffen sich allwöchentlich jeden Dienstag im Arkadenhof.

Mitteilungen des deutschen Modell- und Segelflugverbandes.

Die Tagung des D M. S. V. findet am 21. Jan. 10 Uhr vorm. in Frankfurt n. M. im Klub für Handel, Industrie und Wissenschaft, Untermainkai 56, statt. Zahlreiche Vertreter sind schon angeinemeldet. Neu gegründete Vereine, die dem Verhand noch nicht angehören, werden auf Antrag zugelassen. Die Verhandlungen über die Segclflugveranstaltungen in Andreasberg im Harz vom 2G. Jan. bis 0. Febr. haben dahin gefuhrt, daß kein Wettbewerb, sondern Versuchs- und Uebungsfliige stattfinden. Der deutsche Modell-und Segelllugverband hat daraufhin die Teilnahme für seine Mitglieder freigegeben. Die Durchführung liegt in den Händen unseres Hannoverschen Vereins für Flugwesen, Hannover, Runde-straße 10. Nähere Auskunft ist von dort zu erhalten. gez. Dr. Georgü.

Das Profil (iötiinjjen 441 ersehen ' Sie ans nebenstehender Skizze. Der Segel-Eindecker der akadem. Fliegergruppe der techn. Hochschule Hannover

Typ 1921 ist 1922 mit geringen Abänderungen geflogen worden Die Hauptabmessungen des Typ 1921 sind aus nebenstehender Abbildung ersichtlich. Tragfläche KS m'-', mittleres Seitenverhältnis 1 : 10, Anstellwinkel zur Rumpfober-kaute 0". Profil Göttingen 441 Profildicke am Rumpf 25 cm, Höhensteuer 1,875 m-. Das Fahrgestell war durch drei Fußbälle, wovon einer unter der Nase des Rumpfes angeordnet war, ersetzt.

Literatur.*)

Das LuftvcrkPhrüesetz vom I. Aug. 1922 von Ministerialdir. Bredow u. Dr. Müller. 37(1 S. Carl Heymanu's Verlag, Berlin. Preis M. BIX).— Die vorliegende Frscheinung, eine Wissenschaft für sich, ist sehnsüchtig von den interessierten Kreisen erwartet worden. Das Luftverkehrgesetz erschliel.lt wirklich Neuland. F.inzelne vorlaufige gesetzgeberische Maßnahmen gingen ihm zwarauch in Deutschland voraus; die abschließende Regelung aber war dem jetzt veröffentlichten Gesetz vorbehalten. So kliiigts im Vorwort treffend. Kurz! Inder, der mit dem Luftverkehrswesen zu tun hat, muß das Luftverkehrsgesetz besitzen. *) Die angezeigten Bücher können durch den Verlag „Flugsport" bezogen werden. Die genannten. Preise (ohne Porto) -sind infolge der fortgesetzten Teuorungsschwankmig unverbindl.

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