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Zeitschrift Flugsport, Heft 16/1922 und Heft 17/1922

Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 16/1922 und Heft 17/1922 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.

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GEGRÜNDET 1.90S v. HERTH/SGEGEBEfv VON OSmfC URSINUS * CIVIL-ING.

ItDtllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllJlJi N Illustrierte BeZuSSPr0i.

NO. 10/1/ .... ^. ... ... . - . für Deutsohlana

23 Auüusi technische Zeitschrift und Anzeiger und

S pr. Quart. H.M.-

1922. Jahrg.XIV. für das gesamte Einzeipr. m.ao.-

Telef. Hansa 4557. OI g <iynrPostscheck-Conto

Tel.-Adr.: Urslnns. „FlUg WC3C11 Frankfurt (Main) 7701.

Brief-Adr. Redaktion und Verlag „Flugsport" Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8. ===== Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, die Post und den Verlag. =====

Infolge des Frankfurter Buchdruckerstreiks, welcher erst am 21. 8. heendet war, konnte der Flugsport" nicht erscheinen. Wir bedauern, daß wir während des Rhön-Segelfluges unsere Leser nicht auf dem Laufenden halten konnten. Die Jterfaktion.

Auf dem Wege des Fortschritts.

Unser früheres Ansehen in der Welt muß wieder hergestellt werden. Wir müssen dem Auslande zeigen, was wir noch können, was wir erstreben. Gedanken allein machen nichts. Taten müssen folgen. — — Jetzt haben wir es der Welt gezeigt. 2 Stunden und 10 Sekunden ohne Motor gesegelt. Deutsche haben es vollbracht.

Für die Pioniere, welche an der Sache gearbeitet, war die Ueber-raschung noch nicht so groß als für die Fernerstehenden, welche während der letzten drei Jahre an dem Gelingen der Sache zweifelten. Diese Zweifler sind jetzt überzeugt. In allen Zeitungen der Welt liest man dieser Tage mit fetten Ueberschriften von den gewaltigen Leistungen der Deutschen. Die bisherigen Leistungen in der Rhön sind die erste Etappe auf dem neuen Wege zum Ziel. Vielleicht ist die Ueberwindung der zweiten Etappe noch schwerer als die erste. Wir haben bewiesen durch Leistungen, daß wir auf dem richtigen Wege sind. Die Entwicklungsmöglichkeit des Segelfluges ist der Welt bewiesen. Zur Ueberwindung der zweiten Etappe ist es unbedingt nötig, die zur weiteren Forschungsarbeit notwendigen Mittel bereitzustellen. Die Konstrukteure haben ihren letzten Pfennig geopfert. Pflicht eines jeden Deutschen ist es jetzt, den schneidigen von Wagemut begeisterten Fliegern und opferwilligen Konstrukteuren die erforderlichen Mittel zu verschaffen.

IJetzt ist. der Augen blik gekommen, wo jeder helfend mit dem kleinsten Beitrag eingreifen muß, dio begonnene Arbeit weiter zu führen. «Er verdient sich den Dank späterer Generationen. Ihr Alle, welche ■ von den gewaltigen Leistungen begeistert wart, helft, sammelt und B sendet auch dio kleinsten Beiträge an dio Geschäftsstelle des fthön-(Segel Hugos, Frankfurt am Main, Postscheckkonto N. 4'J0:">5.

Seite 'Jim

FLUGSl'ÜU T'

Welche Begeisterung die Leistungen in der Rhön ausgelöst haben, lassen die nachstehenden Pressestimmen erkennen: Leipziger Neuesten Nachrichten :

Der Weltrekordflug von Martens.

lieber die hßrvnmiiieiiilc Leistung iles llaiinuvirrseheii .sindeutim, ilor mit seinem I laiiersegelOus,' von 1 Stunde Ii Minuten ileu liestelieiiden Weltrekord nni (Uns dreifache iiiierliu!, erhalten wir folgenden Ki^enlirriclit aus der Kliiiu : Gegen > L.b Uhr erhöh sich unter Führung von Martens, Hannover der Eindecker „Vampyr" und erreichte sofort gewaltige Höhe. Uebef Wasscr-kuppe, Pferdskopf und Etibe begann er seine S-Fluge. Es ist sehwir, den Anblick zu beschreiben und die Stimmung zu schilllern, die der Flug bei allen Zeugen dieser Tat auslöste. „Wie lang' fliege ich schon V" klang klar die Stimme von Wartens zu uns herunter. „II Miauten!" scholl es im Chor herauf. Wieder zog der Eindecker in ruhigem Flurro seine gewohnte Hahn. Als der Apparat sich näherte, winkte der kühne Flieger herauf und von unten rief man ,.'20 Minuten", Als Antwort kam es aus ucr Höhe „Hie Hälfte".

Zwei weitere S-Flügc folgten. Oer Wind Maule ab. Als Mar-t e 11 ^ rief: „Ich kann nicht mehr, der Wind ist /u schwach. Soll ich im Tale landen?*' wände ihm von seinem Kameraden Hent/.eil zugerufen:

Martens! Durchhalten!

und wirklich, er hielt tapfer durch. Wie seinerzeit bei den R c k o r d I I :i g c n in Johannisthal sollte signalisiert werden. Da aber keine I aft'i zur Stelle war, legten die Fliege r und Hills m a n n s e n a f t e n selbst sich all] die- Frde lind bildeten die Zahl „30", Weiter ging es. Dil .Veen lilen einem weh von der Beobachtung lies in etwa 100 Meter Holle ünhinscgclndcn App: lates. 10 Minuten ist doch eine lauge Zeit. Das laut" Rufen und die Friiidcnausbiliehe verstummten fiir einen Augenblick. Martens flog durch die zwei Marken nach 12 Minuten Flugdauer.

1 ine klare, laute Stimme rief darauf:

„42 Minuten, noch 5 Kilometer Flug." „Auf Wiedersehen" erscholl von oben, und die triusenlköptige Menge jubelte ihm zu. Ingenieur Drsinus, der unermüdliche Schöpfer und Fördeier des Rhonsegclfluggedaukcns, brachte ein dreifaches Hoch anl den deutschen Segel-flugw i Itrekoi dmann Martens aus. Laut scholl es empor, von der Menge aufgenommen, und löste alle die Uefühle, die in diesem Augenblick aulählich dieses .bedeutsamen Ereignisses jeden bewegten. Nach 1 Stund'.' 3 Minuten erfolgte die Landung oiv, km. entfernt.

Zum Fluge sei noch erwähnt, dali er eine Höhe von 10 -1HS Meter über dem Starton gehabt hat. Erst nach VI Minuten kam er beim Streckenflug unter das Niveau des Aufstiegortes der Wasserkuppe. Die

Landung erfolgte nur SCO Meter tiefer

als der Start. Der Wind betrug während dem Fluge 8 in'Sie. Die Glanzleistung wurde von diu drei anwesenden Kuratoren der ,,N a I i o n a I f I u g -spi alle" Staatssekretär a. I). Dr. I: u I e r , Oberbürgermeister T r a u t in a u u und Major a. I). Mild e b r a n d t dadurch sofort belohnt, indem diese beschlossen,

Führer Martens 501)00 Mark zu stiften. An den Herrn Reichspräsidenten l; b e r t wurde von der Oberleitung ein Telegramm mit der Mitteilung dieses Erfolges dellisch ei W i s s e n sehaft u n d I 11 e ge r k u n s t abgesandt.

Dir Berichterstatter der „B. Z. am Mittag" schreibt:

Kampf um den Ztellandungsprels.

(i e rs f el d (Rhön), 14. August. Der starke böige Wind von heute früh hat manchen Bruch verursacht, auch solchen, der in den letzten sieben Tagen des Wcltbcwcrocs nicht mehr reparierbar sein durfte. Es waren dies vorwiegend kleinere und mittlere Maschinen. Die Reihe der gröberen Flüge leitete am Nachmittag Heut/.eil, der Held von gestern, ein. In einem 0 Miniiteu-Fhige schraubte er sich dauernd kreisend in die Höhe, (irolies Interesse weckte der Kampf um den 12 000 Mark - O p e I -T e w e s - Zicllanduiigsprcis, für den llcntz.cn gestern 74 'Vieler (Entfernung vom Ziel) vorgelegt hatte. Ein Flug »Ott Maurus aut der neuen Maschine des Hannoveraners, der zunächst mit starken! Steigen

Nu. In/17

Seite '2<il

Oben: Eindecker Nornialtyp ll:utli u. Messeiselniiitt. l'nten: Eindecker Typ Harth n. ■Messerscliiniu. Ituinpftype

im Hu'gwiiui begann (es wurde heute nachmittag bei 3- Ii) ;

angesetzt und

11 Südwest vom nuilite in ziem-

Bairdenhaug herahgestartet), war nicht nstijj litl.tr [nitcrnung vom Ziel beendet werden.

Darauf machte sich Heiltzen auf den Weg, um die gestrige. Leistung Holsens zu überbieten, was ihm auch gelang, denn er kam Iiis auf '31) M,etcr ans Ziel heran, das etwa 1500 in entfernt lag und im l.eewind angesteuert wurden muhte. Nun stieg Botsch mit dem Harmstadter rundecker am tun! in üiicni wunderbaren Kluge verbesserte er seine gestrige Leistung, indem er bis au! 5 m an die Zielflagge herankam, (deich nach dem Aufstieg hat er durch Hin- und Hei fliegen im Winde seines Abilughanges Höhe gewonnen -IUI. m uber Abling ■- dann steuerte er sein Ziel an, und, nachdem mit Hilfe der gewonnenen Höhe umkreist hatte, wie ein Kaubvogel seine stiel' er herab nach etwa 7>.s Minuten Flttgdatter. Ks war wieder ein der die Begeisterung der zuschauenden Massen auslöste.

Und als ich die vorstehenden Zeilen gesehric-bei! hatte, sah ich H e n t / e n noch einmal stalten auf dein alten tlarinoveT-Liudcckcr, und was ich kaum im möglich gehalten hätte, trat ein: H c n t z c u schlägt Botsch! Ii steht fast unmittelbar am Ziel, Ein prächtiger Wertkampf, der sich zwischen den beiden Hochschulen abspielt!

Neuer Rekord-Segelllug.

ctw.

Beute,

Flug,

Zwei Stunden

motorlos

(ier

der Luft.

Id (Rhön), i0.

August.

Oer gestrige Weltrekord von Martens ist bereits heute von Hciitzcn mit 2Std. lOSek.

geschlagen wurden. Hentz.eii flog den auch von Martens benutzten F.in-decker der

flugwissen-schaftliclien Gruppe der Techn. Hochschule ii. des Vereins für Flugw. Hannover, der von der elor-tig. Waggonfabrik erbaut

Harun v. KitvIm

;irn 13. Atitf.suiU iiimiitl* :tul Harrli

Seite 262

No. Iß/17

ist. Hentzen stieg gleich nach Abflug 1«) Meter über die Wasserkuppe und später 200 Meter darüber und hielt diese Flughöhe während seines wunderbar gleichmäßigen Fluges bei 7—f» Meter - Wind (Böen bis II Meter). Als nach I7.| Stunden der West-Nordwest unter 5 m abflaute, schloß der Hannoversche Student den für den 100000 Mark-Preis vorgeschriebenen Streckenflug an. Fr landete an derselben Stelle wie Tags zuvor sein Kommilitone Martens. Auch Darmstädter Studenten führten Segelflüge aus und zeitweilig schwebten mehrere Maschinen zum Entzücken der Zuschauer in lautloser Stille am Abendliinimel.

Vom Fliegerlager.

Für den Femstehenden ist es schwer, sich ein Bild von der gewaltigen Entwicklung des Fliegerbetriebes in der ßhön zu machen. Von der Veranstaltungsleitung ist eine große Arbeitsleistung vollbracht worden.

Von 53 gemeldeten Maschinen waren bereits bis zum 13. 8. 41 Maschinen im Fliegerlager auf der Wassersuppe erschienen. Sie verlangten und fanden alle die gewünschte Unterkunft und Annehmlichkeiten, welche gegen das Vorjahr bedeutend zugenommen haben. Das Treiben auf der Wasserkuppe entwickelte sich unter den denkbar schlechtesten Witterungsverhältnissen. Der Aufbau des Fliegerlagers in der von Wolkenfetzen überzogenen Wasserkuppa war keine Kleinigkeit. Die vom Wetterhäuschen nach dem Fliegerlager führende Straße war bald im Schlamm versunken und für Lastwagen und Personenkraftwagen unpassierbar geworden. Der Transport konnte nur noch durch Wagen mit Pferdebespannung aufrecht erhalten werden. Und trotz dieser gewaltigen Schwierigkeiten vollzog sich der Aufbau des Fliegerlagers, der Transport der Maschinen nach dem Fluggelände in mustergültiger Weise. Dank der unermüdlichen Bemühungen des Lagerleiters, Stadelmayr, mit seinen bis in die Mitternachtstunde tätigen Lagerverwalters Moch, war es möglich, allen Wünschen der eintreffenden Wettbewerber gerecht zu werden, um sie vor den Unbilden der Witterung zu schützen. Und alle diese Aufgaben zu erfüllen wäre nicht gelungen, wenn die in den Ausschüssen tätigen Herren nicht in selbstloser zielbewußter Weise mitgeholfen hätten.

Am 9. hat der Wettbewerb offiziell begonnen. Einige Tage vorher begann die Tätigkeit der technischen Kommission, deren Mitglieder von ihrem Vorsitzenden Dr. Hoff bis an die Grenze der Arbeitsmöglichkeiten eingesDannt wurden. Es war eine Freude zu sehen, wie deren Mitglieder mit Begeisterung sich willig in das Zuggespann dieser Arbeit einfügen ließen. Nur durch diese selbstlose, aufopferungsvolle Art war es möglich, diese gewaltige Arbeit in der kurzen Zeit von zwei Tagen zu bewältigen. Während der Zeit vom 7. bis 9. August, wo die technische Kommission, abgeschlossen von der Oeffentlichkeit, die Baubesnhreibungen, Zeichnungen und Berechnungen prüfte. bauten im Lager die Wettbewerber ihre Maschinen auf.

Der Flugbetrieb hat in diesem Jahre bedeutend zugenommen. Durch den Start an mehreren Stellen wurden an die Sportleitung außerordentlich hohe Anforderungen gestellt. Ing. Offermann, der Vorsitzende der Sportleitung, hat diese schwierigste Aufgabe in aufopferungsvoller Tätigkeit verstanden zu lösen.

Das Lager ist eine kleine Stadt geworden. Die Flugzeuge sind in zwei massiven Hallen und acht Zelten untergebracht. Im Strandkorb residiert der Lago Stadelmayr. In östlicher Richtung reihen sieh andre Flugplatzbauten von Harth und Messerschmitt. Daran an-

No. Iii/17

„ f l u 11 s r 0 k t •

Seite 263

schließend ein großer Schlafsaal des deutschen Luftfahrerverbandes, weiter der bewährte und vielbegehrte Schlafwagen mit 44 Schlaf-abteilungen vom vergangenen Jahre. Kür den Lebensunterhalt ist eine allen Anforderungen entsprechende Kantine eingerichtet.

Die Wettbewerber und deren Hilfskräfte werden von dieser Küche, Kaffee, Mittagessen und Abendessen für 45 M., beköstigt. Die Teilnahme an der Küche betrug bereits vor Beginn des Wettbewerbs über 150 Personen. Das Leben im Lager ist ein ewiges Hasten und .Jagen. Um sieben Uhr morgens ist bereits alles lebendig. Aus den Kojen und Zelten erscheinen die entblößten Körper, um sich in den naheliegenden Quellen tauchend für den kommenden Tag zu erfrischen. Der nächste Sprung ist nach der Küche, um noch rechtzeitig, damit man nicht zu spät kommt und noch etwas erhält, den Morgenkaffee zu erhaschen, dann an die Arbeit. Flugzeuge werden herbeigeholt und aufgebaut, Kisten geschleppt. Weiter Fortgeschrittene unterhandeln mit den Kommissionen und versuchen auf den Hängen mit ihren Maschinen. Flüge von 10O0 m gehören zu den alltäglichen. Bemerkenswert ist der zunehmende innige Konnex mit der meteorologischen Station.

Jeder berechnet, wie er unter günstigsten Verhältnissen seinen Segler in die Lüfte bringt. Auch hier erkennt man dank der unermüdlichen Arbeit der meteorologischen Kommission, welche unter dem Vorsitz von Dr. Georgii arbeitet, einen Fortschritt. Mittagessen und Abendbrot, welches pünktlich verabfolgt wird, sind für die Teilnehmer nur unangenehme überflüssige Begleiterscheinungen. Und dann spät des Abends nach vollbrachter Arbeit, wenn der straffe kalte Rhönwind über die Kuppe fegt, und die Wolkenfetzen zeitweise den silbern glänzenden Mond verdecken, sammeln sich die Lagerbewohner bei dem zum Himmel lodernden Lagerfeuer, Erfahrungen austauschend in Sang und Rede nach alter deutscher Art. Rhönzauber! Alle, die ihn miterlebten, werden ihn nie vergessen. Aber auch während man spät abends um 10 Uhr am Lagerfeuer saß und sich Gute Nacht wünschte, erdröhnt aus den Schuppen und Zelten noch das Klopfen, Feilen und Sägen schaffender Menschenhände, die Hand der Intelligenz, welche die Schwingen des Vogels nachbauend meistern will. Das Symbol — das von Mitgliedern der Modellvereine angefertigte einfache hölzerne Rhönabzeichen 1M22.

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34.

35.

Segell'lugzeug-wcrke G.m.b.H. Baden-Baden

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„Keldli.l I d.Kaross. :infi;e nullit.11

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37.

38.

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zeugfabrik,

Amslerdam

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zeugfabrik,

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Luftfahrzeug G.m.b.H. Berlin Aero-Cl.Dtschl.

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auf mit. Flügel

auf mit. Flügel

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Schütte-Lanz Aer.o-CI.Dtschl.

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42. j Ferd. Schulz, Waldeilsee (Ostpreußen)

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5U. i Flugwiss. Ver. j Aachen, Techn. Hochschule

51.

Caspar Werke, Travemünde

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Flugwiss. - V. Aachen

Flugwiss. - V. Aachen

Caspar-W. Travemünde

O Schöner Münch. Gas-w. Moosach München

Eigentümer

Rhön - Segelflug 1922.

Konstruktions-Einze.lhe I A. F. G. D., Nr. 4, Akadem. Fliegergr

Dieses Flugzeug ist ein Hochdecker von 1 5,5 m Gesamtlänge und 1.5 m Höhe über alles, eine Fläche von 15 m2, ist in der Mitte geteilt fernuug von der Mitte durch je zwei Streben Profil der Fläche ist über die gesamte Spannweite ist mit Sperrholz überzogen. Um ein gutes Erhalten des Profils zu gewährleisten, beträgt der Rippen abstand 30 cm Zwischen je zwei Rippen befindet sich eine Hilfsrippe. Die Rippentiefe beträgt 1,35 m. Die "Verwindung geschieht durch Klappen. Durch die Eigenheit der Konstruktion ist es möglich,außenliegende Teile bei der Konstruktion zu vermeiden, sodaß hier keine

i t e n. Darmstadt.

'2,6 m Spannweite, Das Tragdeck hat und in '2 m Entabgefangen. Das gleich. Die, Nase

zusätzlichen Widerstände entstehen. Der Rumpf hat eine Länge von 5,15 m. Er ist ein Sperrholzrumpf, der am Führersitz fünfeckigen Querschnitt hat und weiter hinten in rechteckige Form, zuletzt in wagerechte Schneide ausläuft. Das Landegestell besteht aus federnden Eschenkufen und hat eine Gesamthöhe von etwa 20 cm. Die Steuerflächen sind freitragend und leicht abnehmbar. Der Flächeninhalt des Höhensteuers beträgt etwa 3 m-', der des Seitensteuers 1,52 mJ. Das Gesamtgewicht beträgt 90 kg, sodaß die Flächenbelastung 11 kg/m* wird. A. F. G. D., Nr. 5, Akadem. Fliegergr. Darmstadt.

Das Flugzeug ist ein verspannter Doppeldecker von 8, 2 m Spannweite, 2,G m Gesamthöhe und 5 m Gesamtlänge. Der Flächenabstand beträgt 1,60 m.

Das obere Tragdeck besteht aas dem mittleren Baldachin von 2 m Länge und zwei je 2,60 m langen Flächen.

Das untere Tragdeck besteht aus der mittleren Stützverkleidung mit Flächenstummel von 1 m Länge und zwei je 3, 10 m langen Flächen. Der Gesamtflächeninhalt beträgt 18 ms Die Flächentiefe beträgt 1,30 m und ist wie das Profil überall gleich. Rippenabstand beträgt 40 cm.

Die Quersteuerung erfolgt durch Flächenverwindung.

Der Rumpf ist ein unverspannter Gitterrumpf, der von 4 Streben gebildet wird. Sitz und Steuerung sind zur Verringerung des Widerstandes mit einer Stoffverkleidung versehen.

Das Fahrgestell bestellt aus federnden Kufen und ist ca. 70 cm hoch.

Das Höhensteuer hat eine Fläche von 2,8 ma. Das Seiten-steuer von 1,8 m-'.

Da das Gewicht gewiß 50 kg beträgt, so hat das Flugzeug eine Flächenbelastung von 7 kg/m-'.

\. F. G. D Nr: 6, Akad. Fliegergr. Darmstadt.

Dieser freitragende Hochdecker hat eine Spannweite von 12,1 m eine Gesamtlänge von 5,45 m und eine Gesamthöhe von 1,3 m. Das Gesamtgewicht beträgt 90 kg.

Das Tragdeck mit 1413maFläche ist an zwei Stellen geteilt. Das Mit-telstück ist 6 m lang und hat gleich b 1 eibendes Profil. Die Rippentiefe beträgt 1.41m. Die beiden

,,, ,, , . ,. , ,• , „., I, , , ., ,, ,, . Endstücke von

I Mirll ; Kmnpl villi A. 1'. (i. II. 4 l ntrn : Sit/.vi'rkleiiliin^ il. A. h . 1 i l > ;i

iler Akail. Klinri-rsr. 'I- 'IVrlin. IIucIikcIiiiIo Ilarmstudr. 2,(0 m Länge

No. ltt/17

„FLUCSl'O KT'

Seite 269

haben nach den Enden

hin abnehmendes Profil. Der Anstellwinkel der Tragfläche kann vom Führer mittels Steuer verändert werden. Quersteuerung erfolgt durch Klappen.

Der Sperrholzrumpf von 4,92 m Länge hat einen rechteckigen Querschnitt, der hinten in eine wagrechte Schneide ausläuft.

Das Landegestell besteht aus

einem Luftpolster, das mit Du-ralblech verkleidet ist.

Doppeldecker A.F. G.ü..r) i).Akitdetn.Pjicgorgr.<1.Tei-bn.Hochschule Darmstadt.

Die Flächenbelastung des Flugzeuges beträgt, 11,5 kg/ms. Flugzeuge Nr. 4 und 6 sind eine weitere Entwicklung der beiden im Vorjahre gebauten Flugzeuge.

Flugzeug Nr. 5 wurde vollständig, Rumpf von den Gruppenmitgliedern gebaut, wurde bei der Möbelfabrik Alter Darmstadt in Auftrag gegeben, während Flugzeug Nr.6 nach unseren Entwürfen von der Firma Bahnbedarf A.-G. Darmstadt kostenlos hergestellt wurde.

Der Bau und die Ausführung der Flugzeuge ist uns nur durch die große Unterstützung von seiten der Professorenschaft und der Industrie möglich gewesen, insbesondere durch Herrn Geheimer Baurat Prof. Berndt Dr. Böhm, Dr. Eichen' grün, Firma Bahn.

bedarf, Möbelfabrik k,.,,,,,,^,,,,,,,- Kh.rtctker A. v. Alter, Firma Brüning, ilcrTaehn. Hw

Flugeug Nr. 4 bis auf den Der Rumpf des Flugzeuges

i.D. i

d«r Akuil. Fliei DamiMtadi.

crRruppc

Luftflottenverejn Weimar und Frau von Lössl. Den Transport der Flugzeuge werden voraussichtlich die Opel- und Kleyer-Automobilwerke übernehmen.

„Zeise" Segelflugzeug Nr. 4.

Das Flugzeug ist die getreue Nachbildung eines Modellflugzeuges, das im vorjährigen Rhön Wettbewerb auf Grund hervorragender Flugleistungen preisgekrönt wurde. Es ist ein Eindecker von 12 m Spannweite und 17,5 m5 Fläche. Seine dem Gefühl des Fliegers angepaßte Steuerung erfolgt ausschließlich durch Verwinden der Handflügelenden, die durch zwei vor dem Führersitz angebrachte Handhebel betätigt wird. Besondere Sorgfalt ist auf eine stabile Lage des Flugzeuges im Fluge, auch ohne Steuerbetätigung, gelegt worden.

Gleit-Eindecker „Möbius Pocher".

Der von Möbius und Pocher gemeldete Apparat ist ein Eindecker. Hauptmerkmale sind: Tiefliegender Führersitz und Centraikufe und ähnelt im Aufbau dem Eindecker des B. A. C. Spannweite 11 m, Länge 6 m, Höhe 2 m, Flächeninhalt 6 m:. Das Gesamtgewicht beträgt ca. 45 kg.

Die Flächen sind verwindbar, flach profiliert und haben leichte V Stellung.

Die Schwanzfläche sitzt tiefer als die Hauptfläche. Alle Flächen sind doppelseitig mit ungebleichtem Nessel bespannt und imprägniert.

Das Baumaterial ist: Holz, Sperrholz, und Fournier. Verspannung: Stahldraht und Kabel 1mm, 2mm und 3mm. Beschläge: Stahlblech.

Im zusammengelegten Zustande nimmt der Eindecker einen Raum von 5,50 m mal 1,50 m mal 0,50m ein.

Verlauf des Wettbewerbes.

Tagesmeldunjj 9 8. 2 Uhr nachm. bis 10. 8. 2 Uhr nachm.

9, 8. Anhaltend starker SW von 10—12 ni/sec Tagsüber einige Schulflüge. Wettbewerbsflug 7.05 nachm. Muttray, Dresden, 135 Sek. f-'lugdaiier, Strecke 1370 in. Abnahmeflug 7.1H nachm Stauier auf Weltensegler Roland, 79 Sek. Fhigdauer, Landung mit leichtem Bruch.

10. H. WSW. böig, 8—11 m/sec. Morgens Nebel bis 9 Uhr. WcttbeAerbs-flug 10.30 vorm. Pelzner, Nürnberg, nach 2 Startversuchen wegen zu starkem Wind abgebrochen.

No. 16/17

.flugsport'

Seite 271

Tagesmeldung 10. 8 2 Uhr nachm. bis II. 8. 2 Uhr nachm.

10 8. SW. 4 m/sec. 2 Uhr nachm. Startversuche. Espenlaub (Flugzeug Nr. 3 Espenlaub). Flugzeug kommt vom Boden frei, kadbruch bei Landung. 7.50 nachm Wettbewerbsflug. Startversuche von Pelztier ohne Ergebnis.

11. 8. \V bis WNW '•>—4 m/sec. 10 Uhr vorm. Espenlaub Startversuche. Abnahmeflug: 10.20 Hübner (Darmstädter Hochdecker Nr. 4) 145 sec. 1025 m Entfernung; Landung mit l-'ahrgestellbeschädigung. Abnahmeflug: 11.05 Winter (Flugw. Vereinigung techn. Hochschule Berlin) bei Startversuch "Fahrgestell beschädigt 11.45 Keller versucht Maschine Espenlaub zu starten, wegen zu schwachen Windes kommt Maschine nicht vom Boden weg 12.40 Keller macht Startversuche mit „SB 2 Typ von Lössl" der Flugtechn. Vereinigung Aachen. FTir die Zeit von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends ist von Herrn Erckeas ein Preis von 2000 Mk. für die größte Flugdauer während eines Fluges und 1000 Mk. für die größte Gesamtflugdauer während eines Fluges ausgesetzt.

Tagesmeldung 11. 8. 2 Uhr nachm. bis 12. 8. 2 Uhr nachm.

11. 8. Wind stark nachlassend, NW 2 4 m/sec. Wettbewerbsflug: ;>.04 nachm. fliegt Seiferth (Fingt. Verein. Dresden Nr. 28) vom steilen Hang bei Abtsroda 4 Min 12 Sek. Flugstrecke 2.7 km. Wolfram Hirth versucht um 6 Uhr Fuhrerprüfung; bei der Landung wird die Maschine beschädigt und der Führer verletzt.

lä 8. NW auffrischend auf 5—0 m/sec. Wettbewerbsflug: 12.21 Baron von FVeyberg fliegt 585 Sek. auf Nr. 10 (Harth-Messerschmitt) 1 Uhr Baron von Freyberg fliegt 1 Min 4 Sek (Nr. 10 Harth-Messerschmitt).

Tagesmeldung 12. 8. 2 Uhr nachm. bis 13. 8. 2 Uhr nachm.

12. 8. W 5—7 m/sec. Abnahmeflug: Winter startet auf Nr. 32 um 3.14, Maschine fällt auf den rechten Flügel. 4.20 nachm fbegt Brenner auf Nr. 24 in 40 Sek. 318 m. Wettbewerbsflug: 4.48 fliegt Spies auf Dresden Doppeldecker 1921 in 3 Min. 26 Sek. 1750 in. 6.10 nachm. fliegt Baron von Frevberg auf Nr. 10 in 58 Sek. 544 m 0.12 nachm. fliegt Keller auf Nr. 50 in 53 Sek. 612 m.

13. 8. SSW 7—9 m/sec. auffrischend auf 12 m/sec, Regenböen, später Nebel. Wettbewerbsflug: 9.17 vorm. fliegt Brenner auf Nr 24 in I Min 24 Sek. 650 m. 10.04 fliegt Harth auf Nr. 10 in 1 Min. 35 Sek. 660 rn. 10.32 fliegt Pelzner auf Nr. 15 Hängegleiter in I Min. 2 Sek. 500 m. 10.55 fliegt Baron von Freyberg auf Nr. 10 in SS Sek. 493 in. 1.00 nachm. fliegt Harth auf Nr. 10 in 1 Min.

22 Sek. 610 m. 1.20 nachm. fliegt Seiferth auf Nr. 28 in 52 Sek. 413 in. 1.25 nachm. fliegt Baron von F'reybcrg auf Nr. 10 in 44 Sek. 1.43 nachm. fliegt Mtittray auf Nr. 28 in 47 Sek. rund 400 m.

Tagesmeldung 13. 8. 2 Uhr nachm. bis 14. 8. 2 Uhr nachm.

13 8. SSW 6—8 m/sec. Wettbewerbsflug: Seiferth fliegt auf Dresden Doppeldecker 1922 um 6.35 in 25 Sek. ca. 200 m. Wettbewerbsflug: Harth fliegt auf Nr. 10 um 6.36 in 56 Sek. 425 m. Seiferth fliegt auf Nr. 28 um 6.43 in

23 Sek 200 m; um 0.47 in 19 Sek. 200 in; um 6.51 in 17 Sek. 100 m. Baron von Freyberg fliegt auf Nr. 10 um 6.53 in 53 Sek. 500 m.

14. 8. SW 2—1 m/sec. Wettbewerbsflug: Pelzner fliegt auf Nr. 15 um 8.12 in 44 Sek. 410 m; um 9.02 in 41 Sek. 509 m; um 9.25 in 50 Sek. 568 m ; um 10.00 in 43 Sek. 500 m; um 10 30 in 8 Sek. 50 rn. Abnahmeflug: Bienen fliegt auf

nHHHHHBBBHBl

Wiirztliirper KegelHugzeug 1922 il. Frank. Verein f. Liiftfaiirt.

Seite 272

No. Iii 17

Nr. 50 um 11.40 in 1 Sek. :>u in. Keller fliegt uuf Nr. 50 um li'.of) in 19 Sek. 1S3 ni; auf Nr. 52 um 12.17, Suirt mifUingt wegen zu schwachen Windes.

Tagesmeldung 14. 8. 2 Uhr nachm. bis 15. S. 2 L'hr nachm.

14. 8. Wind ein hei] ii.Ticl schwach, Richtung schwankend zwischen S und NW: zeitweise Regen. Wetthcwerhsflug: 3.05 fliegt Stainer auf Nr. 11 in t» Sek. 438 in. (..22 fliegt Leese auf Nr. 23 in 47 Sek. 57S in. I'ührerprüfung: 6.30 fliegt Hentz.en auf Nr. (i (Vampyr-Hanuover) in 1 Min. 44 Sek. 920 im. Wettbewcrbs-flug: 7.30 fliegt Martens auf Nr. Ii I Min. lang. Zwischen (i und 7 Uhr Wen bewerb der Modellflugzeuge mn den ,, Fritz von Opel-Preis". Preisträger : Reese. F.wakl, Peijen, Lippisch.

15. 8. Nebel und Regen.

Tagesmeldung; 15. S. 2 Uhr nachm. bis 10. 8. 2 Uhr nachm.

15. 8. Nachm.: Anhaltender Nebel und ununterbrochener Regen. Keine Flugmüglichkcit. Flugzeuge: 40 anwesend, 2(1 geprüft, 24 abgenommen.

10. 8. Vorm.: Noch Nebel, zeitweise Regen. Keine Flugmuglichkcii. Flugzeuge: unverändert.

(Die Iiiige werden infolge laufend nummerieri-)

Ltd. Nr.

Startzeit

Name

Zulussungs-Nr.

Sek.

Kntfernung in

Sinkgeschwin digkeit

53b

11.50

Fwald

.11

3,5

n. g.

54

1 30

Hübner

17

.32,5

312

55

1.50

Harth

10

77,5

SI70

1.1*3

Tagesmeldune 16. 8. 2 Uhr nachm bis 17. 8. 2 Uhr nachm.

 

10. 8. Nachm.:

Zunehmend aufheiternd, SW-Wind

3- 5 m/sec.

 

Lfd. Nr.

Art des Fluges

Startzeit

Name

Zulass.-Nr.

Sek.

Fntferng. in m

Sillkge-schwdgk

50

Führerprüfling

2.3U

Hübner

17

62

925

1,48

57

Wettbewerb

2.45

Pohhnann

21

75

820

1,46

58

Führcrprüfung

2.50

Hentzen

6

101

990

0,82

59

Wettbewerb

2 55

Frhr v. Freyberg

10

64

n. g.

00

Flugzeugprüfg.

3.00

Schrenk

3

62

790

1,83

61

Abnahme'

3.04

Haenlein

23

F.

■hlstart

-

62

Flugzeugprüfg.

3.05

Keller

52

34

n

 

63

3.08

Martens

7

S7

830

1,14

64

Wettbewerb

3.15

Brenner

24

110

79i

2,00

65

Führerprüfung

3.41

Hühner

17

62

918

1,01

6fi

Wettbewerb

4 30

Stainer

13

47

n K

 

67

Führerprüfung

5.00

Kutsch

17

74

905

1,38

68

Wettbewerb '

5.45

Hentz.en

0

108.5

6900

0,M

69

 

6.05

Martens

7

520.5

3700

0,78

70

 

6 31

Botsch

17

170

71

 

6.40

Schrenk

3

Fehlstart

72

Führerprüfung

7.32

Thomas

17

80

980

1.25

 

17. 8. Vorm.:

Klar, Wind anhaltend aus

SSW S

12 m/sec.

 

73

autler Wettbe.v

. 7.20

Hassaigne

 

32

 

-

74

Wettbewerb

7.36

Schrenk

3

86

720

--

74 a

außer Wettbew

. 758

Student

 

I8\,

75

Wettbewerb

8.:i5

Schrenk

3

73.5

695

1,2Ü

7b'

 

10.50

Harth

10

327

1650

063

77

Flugzeugprüfg.

11.50

Wagner

45

3

-

Tagesmeldung 17. 8. 2 Uhr nachm. bis 18. 8. 2 Uhr nachm.

17. 8. Nachm.: Klar, Wind anhaltend aus SSW und SW 8 12 m/sec.

Lfd. Nr.

Art des Fluges

Startzeit

Name

Zulass.-Nr.

Sek.

Fntferng. in in

Sinkge-schwdgk

7S

Wettbewerb

2.05

Martens

7

127.5

990

0,46

70

 

2 20

Hentzen

6

529

844

0,13

80

 

4.03

Hentz.en

6

209

1520

0,56

81

 

4.15

Martens

7

1.30 5

900

0,7.?

82

 

4 30

Stamer

14

99

560

0,49

83

 

4 53

Stainer

II

no

440

0,41

84

 

506

Frhr. v. Freyberg

10

131

OSO

0,63

No. iH/i? (( F [; (; s im) K T " Seite 273

Iii!

Nr.

Art des Fluges

St-il I

zeit

Name

Zulas>. Nr.

Sek.

T ntferng. in in

Siukge-schwdgk

85

 

5.20

Sthrenk

3

112

im Kl

0,98

86

5 23

l'otsiii

17

45-1

1 fiSi)

0,22

87

 

5 55

Frhr. v. Freyberg

10

125

970

0,77

.SS

 

6.20

Polilmaim

28

7 9 5

630

1,01

89

 

6.25

Schrenk

3

199

940

1,15

90

Flugzcugprüfg. Wettbewerb

(5.30

Drude

47

   

91

6.36

Martens

6

281

1500

0,39

92

 

6.50

Botsch

17

57

1260

1,97

 

IS. S. Vorm.: Nebel.

aufheiternd, Wind

WSW

O—o Iii

sec. Flu

.■möglich

teil

ib 11 Uhr vorm.

Flug«

keine.

     
 

Tagesmeldung 18.

S. 2 Uhr nachm.

bis 19.

8. 2 Uhr nachm

 
 

18. 8. Nurhm.:

Wolki

g und trocken, Wim' SW

•W Ii

S ni sec.

 

'lugmöglichkeit.

           

Lftl Nr.

Art des Fluges

Startzeit

Name

Zulass Nr.

Sek.

Kulforiig. in 111

Sinkge scliwtigk

93

Preis v.Umring

2.19

Botsch

1?

IUI

8.36

0,93

94

, „ „

2 34

l'fhr. V. Freyberg

10

SI5

740

1,29

95

Fliigzeugprüfg.

3.35

Klemperer

kleiner

Sprung

It. g-

 

96

Preis v.Thiiriiig. alle off. Preise

2.50

Seiferth

28

81

670

1,38

97

3 04

Henlz.eu

7

65

11 g

98

 

3.12

Martens

6

103

n. h.

1,02

99

Preis v.Thiiriiig. 3.40

l-'rltr. v. Freyberg

10

98

080

1,08

100

Hallenser Preis 3.49

Botsch

17

315

n e.

0,67

101

 

3.57

Seiferth

28

550

2100

0,53

102

Kurt Holm. Pr.

5.20

Botsch

17

1227

4700

o,25

HI3

Cir. u. kl Ind.Pr.

5.39

Martens

(5

3960

95O0

 

19. 8. Vorm.: Wolkig, W 5 8 m/ser.

       

104

Flugzeug- und Führer-Prüfung um If.äi

Htickniack auf Nr. 18

0 Sek.

105

H r

 

, 12.2-1

   

., 18 37 „

Im Wettbewerb um den Preis von Thüringen (2 Zentner Zucker) landeten vom Ziel entfernt: Martens 11,5 m, tlentzen 3'i, I in. Botsch (»1,70 in, Freiherr v. Freyberg 200 m, Seiferth weiter als 200 in.

Um den Kurt Hofmann-Preis lief» Botsch-Darmstadt 20 Min. 22 Sek. lang

Oben: Kunlecker des nordbaycrisclten laittl'alirer Verbandes, l'riteii: I.tissl-Eirideekvr der l'"lutr\vis.seusi'li:tfll. Vereini^uni: Aachen Typ Sl>*2

und landete mit einem Gegenverlusi von nur 450 m bei Poppenluiusen 4,7 km von der Startstelle an der Wasserkuppe entfernt.

E)en Glanzpunkt des Tages aber bildete der Flug von Martens-Hannover um den Industriepreis von 100,0«) Mk. ( weit weniger als der Herstellungswert des Flugzeuges —). Bei s ni/sec Wind aus SW und W erfolgte der Slart am Westhang der Wasserkuppe. Martens kreuzte zwischen Pferdskopf und Lüssl-stein (am Westhang der Wasserkuppel. 1 herbei überfliegt er 9mal die Startstelle in Höhen von 46-108 in zuletzt nach -II Minuten. Alsdann flog er über Land nach WSW und landete 97., km von der Wasserkuppe 1 km südlich Weyhers ungefähr 500 m tiefer als die Startstelle über dem Meeresspiegel gelegen ist. F.ine Glanzleistung, der in der Welt Gleichartiges nicht zur Seite gestellt werden kann. Die Leitung des Rhönsegelflug - Wettbewerbes drahtete diesen Frfolg deutscher Wissenschaft und Fliegekunst dem Herrn Reichspräsidenten.

Ein Beitrag zur Segelflugforschung.

A. B. Herff, welcher den Segelflug der Bussarde in der Türkei beobachtet hat, sucht das Phaenom auf folgende Weise zu erklären, lu der Flugeinrichtung, Vogel oder Flugzeug, wird von E kommend, vergleiche die nebenstehende Abbildung, in einem entsprechenden Winkel nach unten gleiten. Angenommen, es trifft bei F auf einen

entgegengesetzten plötzlich auf-

r

| tretenden Luftstrom J. Das Flug-

zeug wird bis G steigen und ^ nachdem die Luftströmung ,T

------— F wieder verschwunden ist, wieder

fallen und seine Gleitflugbahn fortsetzen. In diesem Falle ist dem Luftstrom I keinerlei Energie abgewonnen worden. Nach Beobachtung von Herff wartet der , Vogel das Abflauen der Luft-

£? Strömung J nicht ab, sondern kreist, wie Abb. 2 im Grundriß gesehen, erläutert, über dem Teil des zunehmenden Luftstromes. Nachdem das Flugzeug durch den Luftstrom J gehoben wurde, dreht es mit Wind un'd nimmt etwas fallend nach und nach Geschwin-r digkeit an, dreht dann wieder mit 'r^'" erhöhter Geschwindigkeit bei F wieder in den Luftstrom um sich weiter heben zu lasseD. Abb. .'>

zcig;t eine Seitonansicht zwischen den Luftstromgrenzen c und d, wobei d die Achse des Kreisens darstellt.

Herff schlägtVor, ein Segelflugzeug mit einem leichten Hilfsmotor auszustatten, dessen Propeller leicht einstellbare Steigungswinkel besitzt, um sich den verschiedenen Luftgeschwindigkeiten beim Kreisen anzupassen.

Französische Segelfiugstarteinrichtung.

Dr. Magnan, Directeur oinor technischen Hochschule in Frankreich, hat für seinen Segelflugeindeeker eine Starteinrielitung, bestehend aus einer Brotterbahn, die am Ende wieder leicht nach oben gewölbt ist,

Abb. 2

Abb. 3

erprobt. Das Flugzeug besiozt ein Fahrgestell und unter dem Schwanzende eine Kufe oder Ead. Das am Ende nach oben gewölbte Ablaufende der Bahn soll sich gut bewährt haben, besonders beim Start bei zunehmendem Wind war bs leicht, das Flugzeug gut in die Luft zu bringen. Aus den Sehilderungen von Magnan geht hervor, daß die bereits beim ersten Rhön - Wettbewerb gemachte Erfahrung und die in Deutschland zur Gewohnheit gewordene Praxis in der Phase der zunehmenden Luftströmung Energie zu entnehmen, der Lösung des Segelflugproblems näher führt. Magnan weist auch darauf hin, daß das Fühlen nach der Art der Luftströmung ob zu- oder abnehmend von größter Bedeutung ist und verlangt geeignete Vorrichtungen, um die Art der auftretenden Luftströmung festzustellen.

Weiterhin hat er festgestellt, daß vorherrschend die Zunahme der Luftströmung in unregelmäßigen Impulsen und die Abnahme mehr in gleichmäßiger Weise stattfindet.

Finnx. Segelt'lugstarteüirichtung.

Letzte Nachrichten vom Rhön-Segelflug.*)

(Nach Redaktionsschluß)

Der letzte Wettbewerbstag, der 24. August, brachte noch eine gewaltige Steigerung der Leistungen. Hackmack startete unterhalb der Kuppe auf dem Eindecker mit Flügelverstellung der Akad. Fliegergruppe Darmstadt und blieb l1/,, Std. in der Luft. Die Maschine zeigte günstige Segelfähigkeit. Zeitweise waren vier Maschinen (darunter Botsch) in der Luft.

Darunter Hentzen auf Hannover, welcher einen neuen

Weltrekord von 3 Std. und 6 Min.

aufstellte. Der Hannoveraner, welcher meistenteils in einer Höhe von 300—350 m segelte, landete bei völliger Dunkelheit vor den Toren von Gersfeld.

*

Nach Wettbewerbsschluß, am 25 August, flog Fokker mit Seekatz als Passagier 13 Min.

*) Ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Nr.

Rhön-Segelflug-Wettbewerb 1922 Preisverteilung.*)

A. (iruppe, offen für Segelflugzeuge.

I. Großer Rhön-Segel-Preis 1922, Betrag M. 50 000.— (ungen. Stift.)

(i. 1. Fltmw. ' iiu|ipe Hamiom Vcr. Hui/wm-ii, „Vampyr" ,1 h-iii/cn) 1 SUI. (i Mm. 1,") kui 'iOD in HöhcinmVerschird.

11 Ohne Vi i .in tu oi (uiis.;.

II Preise für die kleinsie mittlere Sinlijreschttiiidinlieit.

1. Preis M r.'.ur. (Sie'.Ien Iv I leyiuanu-Picis).

(>. i. Fluyv.'. liriippe !laniinver Ver Flinrwescn, „V.uupvi" (iUmiI'vhj (minus) I ,:> i in see

2. Pui- M W.MNI (Biilcr-Preis).

18 l\. A!-:ail. Fliegt igi tippe I Indisch. D.iiiiistail'. ..i ielieiiiU 'af (li.ici ■ mark) Ii,)') in *«. '. Pieis M «hÄl t/.insvr-Prcis).

Ii. II. Mcail. Fltci»erjfruppe llochsch. Daniisladl ..l.'.liih" (Botschj (J,OS in sei. Iii. Preise für die jrrölite Flugstrecke. ) Preis VI 12.0(111 (I.iliemhal-Preis, gestiftet von der Luftbild-O. .ti. ".II Hi rlin-A'Uiik hl i\;

t> k Huuu. (irii|V|» I lani..i\cr Ver. Flue wesen „Vampvr' (Weilt am) Ii) km.

;.. Piiis M MilHI tl. !<!aihi)iaiiii-l'rcis).

Vi. II Aknti. Fliegertruppe I lochsch. Dannstadl „F.dilh" (üiilcier) 5 l:ai '.. I-iei; \\ IUI«' i'l. kachinann-Prcis).

18. k'. -\kaii. f In.licre nippe Hiiehsch. Danustadl iclieinir ip* (rlick-mack) 1,7 km.

i. Gruppe, offen für Gleitflugzeuge, welche durch Ruderlcgen gesteuert werden. I. Preise für die jrrölite tjcsamtflugdaucr.

A Ii teil n n i! a. I. Pieis ,\\ :-o(Ki (I lil'il-l'reis).

)S I. I higlLdm. Ver. Dresden ,,l . V. I) Zwcideck. I'J'-M" iS.■ii-rtli,

Spics) ICdI,*] sei. :>.. Preis Vi "'Ii:'.

in ii Wolfram Itntli, Bischol'slicim „Haith-Mcsserschiriitl S. IIP (v. I reihen;, Ilaiili, llinil) I5I'J sei. i Preis W M.M). "k P. (iotll. Espenlaub „Find."- (Schrenk) Ol1) sec

1. Pieis M ■2001) (.1 .ioii-l're-is).

14. ,i) Weltriiscglii-< i. III. b. II. Baden-Baden „Frohe wV|l hall};-pulierei" (Staiuer) 120,5 see. Mi t v i I u ii e, h.

i 1 rii; M j'lOl I njc|n oumni ,„]■ Vcrfiiininu des Preisgerichts

2. .. AI .11.III' |

II. Preise für die grölite Flugstrecke.

A h t e i I II ii j; a. I. Preis M Müll) (I. tiersfelder Preis).

i. p. Ixitll. Fspcnl.uih „Find." (Schrenk) i,!? km. '! Preis M KHK) (II. I iersl'elder Preis).

2S f Fhirteclin. Ver. Dresden „F. V. I) Zweideck. Willi (Scil'erlli) 2.7 km. !. Pieis M «»m

l'J }}) Weli.ensi>;lri-<i. in. h. H. Baden-Baden „Itolaml '• estans;' (Stainer) 1,0 km. .1. Preis M 201111 (Zcisc-ticdächtnis-Prcis).

-' 14. ii) Wclicuscgli r-< i. in. b. II., Baden-Baden ,.l rolle Well Ilm.;. poliert r" (Stainer) l),M> km. A Ii t e i I II n e Ii. prei> M '.«MW.

10. B. Wulliaui llntli. Bisehiifsheim „1 larth-.Messcrschintll III"

(Harth) 1,65 km.

Gruppe, offen für Gleitflugzeuge, welche durch Verlegen des Körpergewichts gesteuert werden.

Pnise Im die »rOHtc (icsaiiitt'ln.ifdaiicr.

I. Preis \\ =StITM> ll'iei< ile-. Kölnel Clubs für I llltf.llirt) IVI/hei, an'

den Flug/cugcu 15. f VC. I'el/ner, Ni'uubcre, I7S sec.

I< s luliii- Keuipf, I ledileriilieiiii ,.J. K. F. ■!" 51,5 ,,

insgesamt 'ill.i sei

RüH i

Pindeeker 10 SM« l.eki.r.hiiaselnn.'i il. Kliiirivissrn.seh. C*rii|i|>ia llaiiiinvt'r, Verein f. Fliijrwrescn. Sparmw. 111, Klärlic Iii 111"

2. Preis M SllUM 1

i. Preis M 2300 nicht gewonnen, /ui Vci lüginig des Prci.sL'c.i'.'hts I. Preis ,\l IstKI j

i) Gruppe zur Verfügung des Preisgerichts, offen für Segelflugzeuge und Gleitflugzeuge, welche durch Ruderlegen oder durch Verlegung des Körpergewichts gesteuert werden.

M. 20.000 I* P. Akad. Flicgcrgi. Iloeliseli I ..'Innstadt ,.' ichcimrat" (I lackiuack).

M KI.UW 17. Ii. Akad. Fhcgcrgr. Iloeliseli. Darmstadt „fdith" (Acro-l'lliüii-l'reis) l Botsch).

M Iii.(»III (Weldihnuscu-Ficis) leid. Schulz, Wnldcnsec (Ostpr.) für persönliche l.cisiuugen heim hau und Fliegen seines Flugzeuges (12).

M :..(i(Ki 21. J. Flugloch».. Ver. Stuttgart „Findcck." (Brennet) i'iir Fliigteistuugeii.

,\\ 21100 i'iiig/cngiührcr Koller 111 r persönliche fliegerische Leistungen

aiii verschied. Flugzeugen. M 2(100 I. Aach. Studienges, f. Scgcllhig. M 20(1!! I. Rehmanu, Frankfurt a. M.

,Vt ailMl 2t. C.urt Möbius, Hanau, VC'. INnlier, Frankfurt a. M.

M 2000 25. tioihaer (ileit- und Scgcltlug.

M 2000 2'). Flugtechn. Ver. Dresden'.

M 2(100 iL Hamburg, Ver. Luftfahrt Abt. Segelflug

M 2000 S'J. Flugwiss. Vereinigung techn. Ilochsch. [Sellin

M 2000 Ii. Jul. Kenipf, Heddernheim.

M 2(l(Xl lä. Nordbavr. 1 iilifuhnccrband. Nürnberg.

M 2000 lö. Dr Martin Sultan, Bei liii-ScItönebcrg.

M 2000 L Willi Di ude, lierliu.

M 21IIK! 10. hlugvwss. Ver. Aachen, 1'crliu. Hochschule. \1 2100 'il. Uayr Fliegerei. München.

Genial! S 11 letzter Sit/, hat das Preisgericht M W.IMMI für Leistungen .Mi der Phon bis jl. Okt..her PI22 zurückgestellt.

k.. Sondcr-Preise.

I. Max Frclaiis-Pieis

M 2000 2s. I. I lugteclui. Ver. Dresden . I \ I' l'fil" (Seiferth).

V KiOO 1".. II. Akad. Fhegeigr. Hoch. Danusl.idt ,,l dilti" (I lübuer) 2 W'iisbadeiiei I 111I1- und Finuiutci inigsprcis

M IllOO 2S I Flllgtechn Ver Dresden ..I.V.!) l'L'l" ispie.s)

M 000 10. B. Wolfram llirlli, Hi s ein ilsht-im (v. Frevberg).

M -100 24. J. Flugtcclin. Vit. Stuttgart (Brenner), i. Schutte-Preis

M 2000 10. B. Wolfram 1 Iii Iii. BischoJ'shciin (Harth). I. Opel-Teves-Preis

M 12.000 6. I.. Flugw. Gruppe Hannover Vor. Flugwesen (Martens) i. II Wiesbadener Früh- und Frnmiitcruugs-Prcis

M 3000 10. B. Wolfram Hirth, Biseholsheini (Harth).

M 1000 24. J. Flugtechn. Vcr. Stuttgart (Brenner)

M 1200 24. J. Flugtechn. Ver. Stuttgart (Brenner,,

M 800 15. (. W. 'Pelzner, Nürnberg (Pelzner). 6. K. Hofniauu-Preis

M -000 (). I.. Flugw. Gruppe Hannover Ver. Flugwesen (Marlens) 7 Achter-Preis Fkker-Rosingh

M 5000 t>. I.. Flugw. Gr. Hannover Ver. Flugwesen (Hent/eu)

i\A 3000 ö. 1.. "„ „ ,, „ ,, (Martens)

8. Fafnir-Preis

M 5000 7. N. „ ,, ,, ,, ,, (Martens)

0. Priedel Hofniann-Prcis

M 2000 0. L. Flugw. ., „ ,, ., (Hcntzen)

M 2000 28. F. Flugtechn. Ver. Dresden (Seiferth).

10. Hallenser El munterungs-Preis

M 1000 IT. H. Akad. Fliegergr. Hocbsel) Darmsladl (Botseh).

11. Preis von Thüringen

M 6000 (P/« Ctr. Zucker) 6. L. Flugw. Or. Hann. (Hentzcn). M 2000 (i/i Ctr. Zucker) 0. L. Flugw. (ir. Hann. (Martens).

12. II Hofmanu-Preis

M 5000 0. L. Flugw. Or. Hann. Ver. Flugw. (Hentz.en).

13. Kiillmer-Arnerica-Preis

M 10.000 nicht ausgeflogen, den Veranstaltern für Orgainsationszwecke zur Verfügung gesteilt. 14 Alroggen-Preis

M 3000 17. H. Akad. Flictjergr. Hochsch. Darmstadt (Hübner). M 2000 15. f. W. Pelzner Nürnberg (Pelzner).

M 5000 nicht ausgeflogen, den Veranstaltern für OrganisHtionsz.we.ckc zur Veifugung gestellt. 15. Chile-Preis

M 10.000 IS. Akad. Fhegergr. üarmstadt (Hackmack).

M 5000 21. J. Flugtechn.' Ver. Stutlgait (Brenner). 16 Preis von Oersfeld

M (000 6. L. Flugw. Or. Hann. Ver. Flugw. (Martens).

M 5000 nicht ausgeflogen, zur Verfügung des Preisgerichts.

M 7000 nicht ausgeflogen, den Veranstaltern f. Organisatiohszwcckr: zur Verfügung gestellt.

17. Johann Frckens-Sohrie-Preis

A4 7000 (Herrenstoff) (>. L. Flugw. Or. Haan. (Martens).

18. W.ildthaiiseu-Preis

M 25.000 nicht ausgeflogen, bis 31. Oktober 1022 ölten. IQ. Wilbur Wright-Prcis (Stifter Kiillmer)

M 10.000 6. L. Flugw. Or. Hann. (Hentzcn) Flughöhe 350 rn.

20 Acro-Union-Preis

M 10.000 mv Verfügung des Preisgerichts. 2h III. Hofmann-Preis

iVl 2000 nicht ausgeflogen, zur Verfügung des Preisgerichts.

22. Langte*-Preis (Stifter Kiillmer)

M 10.000 17. II. Akad. Fliegergr. Darinstaclt (Bolseh) Landung K) m über Start.

23. Chanulc-Preis (Stifter Kulluier)

M 10.000 10. B. Wolfram Hirth, Bisehofsheiin (Harth).

21 Waldthausen-Preis

IV. 10.000 zur Verfügung des Preisgerichts.

A4 5000 18. R. Akad. Fliegergr. Hochsch. Dsinnslatll (Hackmack) Fing-datier 1 Stil. 22 Min.' 25 Gleitflug-Preis (Stifter ungenannt)

M [0 000 Verteilung wird noch bekanntgegeben*)

') Aniuerk. d. Reil. Zum grol'Ucn Dil dem Gcrsfelder Verein zugctalleit

No. Ki/17 „ V l U g s [' 0 fiT " Sein? 1271»

2ö. K> illiausci-Koustruklioiis-Prcisc

M '2000 Segeltlugmigw. O. m. b. Ii. Berlin ( Stcueruugscinrichtung f. Segelflugzeuge.

M 1000 Dipl.-Ine. Klcinpercr, Fiicdrichshalen a. Budensee. Holmtrenu-

schullcn f. freitragende Flügel. M 5003 Friedrich Kocknitz, Nietleben b. -Halle, Beschlag zur Verbindung des Rumpfholmes und des Rtuupfspantes mit dem Elügclauschlubstück bezw. Fahrgestell. I ebeudc Anerkennung: Philipp Gcsper, Beuel a. Rh. Im Elachen-

vcrwnidung für einliolniige Flachen. Lobende Anerkennung: Willi Drude, Berlin für Fahrgeslellkufe (icrsfeld (Rhön), den 25. August 1022.

Das lJ r e l s g e r i e h t Ministerialdirektor Bredow, -daalsmmislcr a. D. I lomiuicus, Amtsgerichtsrat Dr. Seefrid, Dr. (ieorgii, Oclieimral Prof. Dr. (iuleiuiuth, Dr. Floff, Krupp, Stadtrat a. D. Di Leviu, Prof. Dr. Prandll. Prot Dr. Scldink, lug. Wrsinus, big. Offerui.inu

flug-ftundfcijau.

Inland.

Folgen der Luftverkehrsnoten. Die Reichsregierung hat am 20. f. an

die Nachbarmächte eine Verbalnote gerichtet, in der sie darauf aufmerksam macht, daß die für den deutschen Lnftfuhrz.engbnti geltenden Bestimmungen zur Unterscheidung der Zivil- und Militärflugzeuge sich auch auf die ausländischen Flugzeuge beziehen, die deutsches Gebiet überfliegen. Die internationalen Verkehrslinien, die deutsches Gebiet überqueren, werden also, sofern Motoren in Betracht kommen, die von der Entente für Deutschland verboten sind, verlegt und zu Umwegen gezwungen sein müssen.

Die Entschädigung der Luftfahrzeugindustrie. Der Reiclisrat stimmte am 25. 7. einem Verlrage zu. der von der Reichsregierung mil der deutschen Luftlalirzeugindiistrie abgeschlossen worden ist, um die Entschädigungspflicht des Reiches durch die auf Grund des Londoner Ultimatums eingeführte Beschränkung des Luftfahrzeugbatie.s abzulösen. Der Verband der Luftfahrzeugindustriellen erhält vom Reiche eine Summe von 150 Millionen Mark, mit denen er alle Eait-schädiguugsansprüche zu befriedigen hat.

„Der Segelfluir und seine Kraftquellen im Luftmeer". Unler diesem Titel erscheint zum diesjährigen Rhönsegelflug im Verlag von Klasing u. Co. Berlin W. .0 Linkstr. 38 ein Buch von Dr. Walter Georgii Frankfurt a. M., welches die seither noch nicht bearbeitete meteorologische Seite des Segelflugs behandelt. Das Buch behandelt auf Grund der persönlichen Erfahrungen des Verfassers während der früheren Rhonsegelflugwettbewerbe die neuesten Fortschritte der atmosphärischen Forschung in ihrer Beziehung zum Segelflugprohlem Die Darstellung ist eine allgemeinverständliche.

Der Luftverkehr zwischen Deutschland und Rußland für Privatpersonen freigegeben. Seil dem 1. Mai d. Js. betreibt die Deutseb-Russische l.uftverkclu "s-Gesellschaft (Deruluft) einen regelmäßigen Flugverkehr zwischen Königsberg und Moskau und zwar zweimal wöchentlich in beiden Richtungen im Anschluß an den Berliner Nachtsclinellziig. Der Passagier, der abends 0.32 Berlin mit dem fahrplanmäßigen zatge verläßt, besteig! am anderen Morgen um 8,30 in Königsberg das Flugzeug und ist nach je einer Zwischenlandung in Kowiio und Smoleiisk am gleichen läge abends 0.15 bereits in Moskau. Der Zeitgewinn gegenüber der Eisenbahn ist ein ganz bedeutender, belrägl er doch über vier Tage

In der Zeit von Kjöltnung des Flugverkehrs am I. Mai d. Js, Iiis jet/.t lial die Deruluft folgende I Ictriebscrgebnisse zu verzeichnen:

■\ussiefiihrte Flüge: III; zurückgelegte km: »2070; beförderte Piisssigicre 35S. befördern- Post: kg; beförderte Lasten : 0551 kg. Bisher war der Vi rkehr nur für amtliche Personen und amtliche Post freigegeben. Die günstigen Ergebnisse veranlaßteii die Deruluft den Verkehr für das reisende Publikum zu eröltnen. Es möge erwiihul sein, daß die Strecke Königsberg Moskau von allen in Europa boslehoudeii Fluglinien die längste in ■''nein lau' /urückgHegtr Strecke durstellI.

Mit liein 27. Aug. beginnt der öllenlliche Verkehr und /war für Privatpersonen vorlaufig nur Sonntags in beiden Richtungen. Aul.ier Luflpostbriefen können auch Pakete und Frachtgüter mit den Flugzeugen befördert werden.

Der Unterschied in der Befördertutgszeit zwischen Eisenbahn und Flugzeug geht aus nachfolgender Aufstellung hervor:

K i s e n b a h n I) e r u I u 11 - F I u g z e u g

I Passagier -1 Tage 8''., Std.

1 Paket 14 „ 2 Tage

I Brief 9 „ I Tag.

Diese. Angaben beziehen sich auf die Strecke Königsberg—Moskau. Die auf der Linie Königsberg—Moskau eingesetzten Maschinen sind die bekannte.n mit Liixitskabini' versehenen Fokker-Vcrkehrs-Flugzeuge mit 300 PS Rolls-Royce-Motoren

Auskünfte über den Passagierverkehr erteilt nur die Hamburg-Amerika Linie, über den (iüterverkehr die Firma Schenk,-r cv ( o . sowie deren sämtliche Agenturen.

Ausland.

Vom ital. Wettbewerb für Transportwasserflugzeuge. Vorgeschrieben war eine Last von '200 kg, Strecke 400 Um. Ergebnisse: Maj. Pellegrini 2 Std. 9 Min. 33 Sek. Zweiter: Zimmermann auf Junkers 2 Std, 49 Sek Das Junkers-hugzeug wurde von Deutschland auf dem Luftwege nach Neapel gebracht und daselbst mit Schwimmern versehen.

Bei der Höheuflitgprüfttug wurde Erster. Sordi 5500 m.

Im Wettbewerbe über eine Strecke von 2000 km mit drei Zwischenlandungen, davon eine Notlandung, wurde F.rstor- Zünniennaiiu auf Junkers, 7 Std 3 Min. 5 Sek. Zweiter: Pächter auf Jtuikeis, 14 Std. 38 Min. 55 Sek.

Das im ersten Rennen um den Pokal des Königs von Pellegrini bemtlzte Savoyu-Boot besaß einen 250 PS Motor. Das Junkers-Flugzeug mit seinem ISO PS brauchte mir 8 Min. weniger. Der Junkers-Pilot sagte zu unserem Berichterstatter: Wir freuen uu.s, lal,'i der italienische Konkurrent den Pokal seines Königs heimtragen durfte.

Berlin — Moskau in 10 Std. 10 Min. ohne Zwischenlandung wurde am .30. 7. durch tjolhe auf Junkers zurückgelegt. Der Flug wurde am Start sowie au der Landung durch amtliche Organe kontrolliert,

Vom Kongreß des motorlosen Flugs am Puy de Dome in Frankreich.

Zu diesem Wettbewerb, welcher am 6. August eröffnet werden sollte, hatten, wie die französischen Zeitungen berichteten, 50 Maschinen gemeldet. Bei Wettbewerbsbeginn waren noch verhältnismäßig wenig Maschinen eingetroffen. Während der ersten J'age sind besondere Leistungen nicht vollbracht worden. Der Schwei/er U.hardon führte, am 7. Aug. einen Flug von -17 Sek. aus.

Bezeichnend für die Auffassung des Segelflttgerforst Inuigsprobleuis ist die Tatsache, daß Boussoutrot uul einem Motorflugzeug, Typ Fnruiau-Sport, eintraf, mit der Absicht, den Motor auszubauen, um dann am Segelflugwettbcwerb mit dieser Maschine teilzunehmen.

Am 20. 8. hat der F'lieger Douchy den Rekord der Veranstaltung geschl ageit indem er 9 Minuten in der Luft blieb. Der Flieger Fetu, der ntn 18. August abstürzte, ist leider am 20.8. seinen Verlegungen erlegen. 1 (öffentlich lassen die l'äauzosen sich nicht entmutigen und arbeiten weiter. •

Vereinsnachrichten.

Halle (Saale) und Umg. v. 1914 (E.V) In der am 1. 7. 22 siatlgefuiulenei, (ieneralversainmlung wurde der Vorstand neu gewählt. Derselbe setzt sich nunmehr wie folgt /ti.smiiuien : I. Vors. Küglcr, 2. Vors. Hanse, Schril'tf. Weguer, Schatzm. Schult. Zum ehrenamtlichen Geschäfts!, wurde wiederum Hugo Weguer, Halle bestellt. Der bisherige Vors. Gärtner wurde in Anerkennung seiner lau ', jährigen Verdienste um (Ion Verein zum F.hrenvnrs. ernannt

No. M'> I?

Aus dem Geschäftsbericht inlcressiereu vor allem die verschiedenen iniUeldeutschen Mn-ilellvvclt fliegen, die schließlich zur (ü'ündung der Mitteldeul-srhen Arbeitsgemeinschaft mit den Städten Brnunschweig, Magdeburg, I Ialberstndt, Zeil/. Leipzig unil Halle führten.

Oer im Vorjahre aufgenommene Film über Modellbau und Modellwetlfliegen hat inzwischen die Kunde durch eine große Zahl deutscher Städte gemacht und überall großen Anklang gefunden. Als Propa-

Dei

der

Ihuireveraiiei ii- Fläche.

neue l'iinleekej-1 ni Spaniiw.

ganda-Mifte.l, bei Vorträgen, auch in Verbindung mit Modellvonuistallungcii hat er stets gute Dienste geleistet. F'.s ist der einzige Film, der /. Zt. über Modellbau besteht. Der Fliigteclin. Verein Halle wird aber bemüht sein, ihn noch möglichst zu ergän/eu.

Flugtechnischen Vereinen usw. steht er nach wie vor zur Verfügung, doch bitten wir uns rechtzeitig mitzuteilen, wann er gewünscht wird, da es häufig vorkommt, daß ihn mehrere Vereine gerade zur" gleichen Zeit haben wollen. Aufragen sind an die Geschäftsstelle des Vereins Halle (Saale), Zwingerstr, S. 1., zu richten. Weguer, Geschnftsf.

Fliegertruppe Mannheim, e. V. Die Geschäftsslelle der F. G. M Mannheim, Rheinstr. 5, teilt uns mit, daß die für 20. Aug. angesagte Modellveranslaltung bis auf weiteres verschoben werden muß, da die teilnehmenden Vereine Frankfurt und Darmslndt um diese Zeit zum größten Teil in der Rhön sind. Da nun die Vorbereitungen dalür soweit gediehen sind wird die F. G. M die Veranstaltung als rein interne Veranstaltung am 20. Aug. nachm '2 Uhr ausführen. Flugplatz: Fxerzierplatz. mit der Straßenbahnlinie 10* und 15 bequem zu erreichen.

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