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Zeitschrift Flugsport, Heft 02/1920

Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 02/1920 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.

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Jllustrirte

technische Zeitschrift und Anzeiger

a pr. Quart. M.9. -

für das gesainte Ausland

1 ti per Kreuzband

„Flugwesen" Eil-M.,50

unter Mitwirkung bedeutender Fachmänner herausgegeben von Telef. Hansa 4557. Oskar Ursinus, Civiling'onieur. Tel.-Adr.: Ursiiius.

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport" Frankfurt a. M., Bahnliofsplatz S. == Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, die Post und den Verlag. =

No. 2 21. Januar

1920. Jahrg. XII.

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 4. Februar,

Kriegs- und Friedensflugwesen.

Im „Aeroplane" vom lt. .Januar sehreibt ein Lt.-Ool. Hendersom er sei in Deutschland gowesen und habe den Zustand des deutschen Flugwesens studiert. Er verlangt, man dürfe niemals gestatten, Deutschland im Flugwesen Fortschritte machen zu lassen, da jedes Handelsflugzeug in einer Nacht als Kriegsflugzeug umgebaut werden könne. Ferner ist er erstaunt über das große Intoresse und Vortrauen, welches die Banken den deutschon Verkehrsunternehmen entgegenbringen. So etwas gäbe es in England nicht bis auf eine einzige Ausnahme.

Die Ursache können wir Horm Henderson in nachstehendem erklären. Als Militär braucht er sie ja nicht zu vorstehen, wenn er nicht will, wir haben keine Ursache, ihn zu überzeugen ; nur weitsichtigen englischen Kaufleuten wollen wir zu denken geben. Die Vertrauonslosigkeit der englischen Banken steht mit der falschen Ansicht, wonach Kriegsflugzeuge für den Zivilverkohr ohne weiteres zu verwenden sind, in ursächlichem Zusammenhang.

Sofort nach dem Waffenstillstand stürzten sich die Hauptententeländer auf den Luftverkehr. Dio Führung der Organisation hatten die zur Zeit allmächtigen und flugallwissenden Militärs, welche nach altem Militärmuster lustig daraufloswirtschafteten. Aus der Kriegszeit her war der Militärflieger gewöhnt, von einem großen Stab von Monteuren umgeben sich in dio Maschine heben zu lassen und loszubrummen. Im Kriege, wo das Gold keine Rolle spielte, konnte man sich einen derartigen Luxus gestatten. Jetzt heißt es umlernen.

Die Vertrauonslosigkeit der englischen Finanzleule ist oben entstanden durch das uiiökonomisoho Arbeiten der bisherigen Luftverkehrsgesellschaften mit untauglichen Organisationen nach Kriogs-muster und untauglichen als „ Friedensflugzeug" bezeichneten Kriegsmaschinen. Infolge der Friedeiisbodingungorj und der sofortigen Ausschaltung des Militärs in Deutschland und durch die Beschlagnahme sämtlicher Kriegsflugzeugo, konnten sich für den Friedonsbe

Seile .1.1

F L U G S P 0 R T '

No.

trieb uiitaugliol dem Maße wie trauen der Finanz

e Flemenle mit untauglichen Maschinen nicht i in andern Landern betätigen und somit das Voi Ute

nicht erschüttern.

Pariser Salon 1919.

Nnclulniek vo-Im.I.-ii. Man vi-rgl. ilie l".eiielile N... 211, l'JI'.l 11. Nu. !, utfO. l-VIsH/im».

Dio Maschine der Aircraft Manulacluring Co. (Airco). London, welche eine Luftlinie von London nach Paris unterhält, ist den Lesern des Flugsport in ihren llauptformen bekannt. Der Passagierraunr liegt hinter dein offenen Führersitz. Unter dem -150 PS Lion Kapier Motor ist ein mit Jalousien versehener Stirnkühlor eingebaut. Die.Ialonsie-klappon von Tropfenform, vergl. die nebenstehende Abb., sind vom Führersitz aus verstellbar. Der Finstieg in den Passagierranm erfolgt durch Aufklappen der oberen Verkleidung. Die Abmessungen des Airco Verkehrsflugzeuges sind folgende; Spannweite 14,3 in, Flächentiefe 1,75 m, Höhe 3,45 m, Länge 9,7 m, Tragfläche 15.5 qm, Schraubendurchmesser 3 m, Steigung 3,43 m, Umdrehungszahl 1750 pro Min., Leergewicht 1414 kg, belastet 2085 kg, Geschwindigkeit 210 km, Steigfähigkeit auf 1500 m in 10,5 Min., Gipfelhöhe 4500 in, Belastung pro qm 43,9 kg, pro PS 6 kg.

Das von Adolphe Bernard, Paris

ausgestellte Großfingzeug erinnert hauptsächlich in der Vorderansicht

^ an das Friedrichshafen G - Flugzeug, vergl. Flugsport No. 16 1918. Die zwei 200 PS Hispano Suiza Motore sind in gleicher Weise zwischen V-förmigen Strebon vorlagert.

Dadurch wird dor freie Luftdurchlaß der jy~ durch die Nase des Rumpfes abgelenkten Luft vergrößert. Die auffallend guten Leistungen des Friedrichshafen sind lediglieh diesem Umstand zuzuschreiben, zum Gegensatz bei den Gotha-G-Flugzeugen, wo die abgelenkte Rumpfluft

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Pariser Sulon. • inillllufjzeiif,' Ad. l'.ci iuii-<l.

No. 2

„FLUGSPORT".

Seite 34

l'\i.hi-^ril.^!l \-im I ^ mis 1 Siv^'ilet.

..... durch dio breiten, bis zur unteren Fläche gehenden Motor-Verkleidungen behindert wird. Das Fahrgestell ähnelt gleichfalls dem von Friodrichs-hafen.

Der Rumpf ist in Sperrholzkonstruktion ausgeführt und scheint sehr leicht, zu sein. Dieses Großflugzeug ist als Bombenflugzeug konstruiert und soll jetzt Verkehrs-zwecken dienen. Auf dio Unterbringung der Passagiere konnte daher nicht genügend Rücksicht genommen werden. Dio Abmessungen sind folgende:

Spannweite 18,95 in, Gesamtlänge 11,3 m, Höhe 3,05 m, Tragfläche SO qm, Leergewicht 1040 kg, belastet 308-1 kg, Geschwindig-in 2000 m Höhe KU km, Steigvermögen auf 2000 m in 16 Min. 45 Sek.. Gipfelhöhe 4-ilOO m. In Frankreich war es hauptsächlich Louis Breguet

der nicht nur m der Konstruktion sondern auch in der Verwendung

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keit Bodennähe IGT km,

Pririscr ü.1I011. Klu^h-i.'! 1 ,i.)iv mixI ( Hivirr

No. 2

von öletallteilon seine eignen Woge ging. Dio ausgestellte normale Kampfmaschine mit fünf Maschinengewehren ist zur Genüge, bekannt.

Das KabinenflHßzeug mit -MO PS Renault Motor ist aus dem Typ 18 T Berlin hervorgegangen. Das Fahrgestell besteht aus je vier Ströhen, deren unterer kufenfürmigor Teil durch eine starre tropfenförmige, als tragender Teil ausgebildete Achse vorbundeu ist. An don Enden sind in Kugelpfannen gelagerte und vermittels (iummisträngen abgelederte Halbachsen angeordnet, siehe die Abb. Die Zellenstrebon aus Stahlrohr sind mit Aluminiumblech tropfenförmig verkleidet. Die Tragverspannung besteht aus Seilen, dio Gegen-Vorspannung aus Stahldra'i.t.

Dieser Typ ist im J ,uftverkehr .London — Paris verschiedentlich verwendet wordon.

Ferner sehen wir ein Seellugzeag mit einem Zentralschwimmer, zwei seitlichon Stütz- und einem Schwanzschwimmer. Durch Wegnahme der Schwimmer läßt sich dieses Flugzeug als Landflugzeug verwenden. Hinter dem für drei Personen bestimmten Passagierraum liegt in erhöhter Lage der Führorsitz. Dio Betriebsstoffbehälter liegen seitlich des Rumpfes dicht unter dem Oberflügel, wo sie durch Verspannungen in ihrer Lage gehalten werden.

Marcel Bcsson, Paris hat mit seinem Droideckerboot eine leichte kleine Wassermascliino schaffen wollen. Der HO PS Le Rhöno Motor ist in einem A-förmigen, gleichfalls als Flügelbofestigung dienenden Spannturm eingebaut.

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Flii^elliiilm Konstruktion b. BuuU.m u. Paul.

Der konstruktive Aufbau auch mit Rücksicht auf einen günstigen Luftwidorstand, ist gut gelungen. Führor und Passagier, im Auftriebsmittel liegend, sitzen nebeneinander Unter don Tragdeckenenden befinden sich Stütz-schwimmer in bekannter Ausführung. Spannweite 0 m, Länge 8 m. Das Verkehrsflugzeug, Konstruktion

Latecoere, Paris wird in der Ausführung, wie es für die Luftlinie Toulouse — Rabat, Marokko, verwendet wird, ge-zeigt. Der 260 PS Salmson Z !) ist außerordentlich weit nach vorn verlagert, wie die Abb. Seite Ö Nr. 1 des Flugsport erkennen läßt. Flügelholme und Flügelstreben sind aus Aluminium. Die Spannweite beträgt 12,5 m, Geschwindigkeit soll 180 km betragen.

In vornstehender Abbildung ist das dreimotorigo Wasserflugzeug, Flugboot der Firma

Liore und Olivier wiedergegeben. Der vordere Teil des Bootes ist sehr flach und an der Unterseite gekielt. Der rückwärtige Aufbau soll überkommende Seen zerteilen. Die Idee des Konstrukteurs ist nicht sehlecht, nur schade, daß sie mit einem deutschen Patent kollidiert. Auch sieht man, daß der Konstrukteur dio Versuchsarbeiten von Curtiss genau studiert hat. — —

An diosen Aufbau schließt sich nach oben harmonisch die mittlero Motoronanlage, bestehend aus einom Salmson Motor an, dahinter liegt der Passagierraum, bestimmt für vier Personen. Der Führersitz liegt erhöht nahe des Oberflügels, wo ein besonderer Ausschnitt, um Gesichtsfeld nach oben zu geben, vorgesehen ist. Die Flügel sind durch Streben im Dreiecks-verband miteinander vorbunden. Zu beiden Seiten dos ßumpfos im ersten Dreieck liegen dio tropfenförmig verkleidoton 200 PS His-pano Suiza Motoren.

Die vielgenannte Luftverkehrsgesellschaft Compagnie generale Transaericnne

hat sieh von Niouport eine Spezialverkehrs-masohine bauen lassen, die leider nur auf dor Galerie Platz gefunden hat. Hinter dem 450 PS Ronault Motor liegt dor Führerund Wogführersitz nicht verkleidet. Woiter hinten der eigentliche geschlossene Passa-giorraum mit einer bcijuemon seitlichen Ein- .m>m.<|'|>'-:»>-

steigtür für fünf Personen. Die Maschine-istmitdrahtlosor Gebo-und Empfangstatioii ausgerüstet.

Auffallond ist dio Verwendung eines außerordentlich dik-hen Flügelprofils nach deutschem Muster. Trotzdom ist die Maschine zweistielig mit Vorspannung ausgeführt. Die Geschwindigkeit soll 190 km betragen.

Die Metallkonstruktion ist in den im Salon ausgestellten Maschinen in geringem Umfango vorwendot worden. Zu den wenigen Maschinen, die eine Versuchsarbeit auf diesem Gebiete erkennen lassen, gehört der Metallzweidecker P 10 von

Boulton & Paul Ltd. Norwich. Dor Rumpf von ovalem Querschnitt besteht aus sechs aus Stahlblech profilierten Längsholmen, dio durch Stahlblechschotten miteinander verbunden und durch Drähte vorspannt sind. Die aufgenietete Außenhaut besteht aus dünnon Vulkanfiberplatten. Der vordere Kopfteil des Rumpfes mit dorn 100 PS Cosmos Lucifer Motor ist scharnierartig aufklappbar, vergl. die vorstehende Skizze.

Die kastonförmigen Flügelholme sind in ähnlicher Weise wie die Rumpfholme aus profilgewalzten Stahlblochstreifen zusammengesetzt. Der Aufbau ist aus der Abbildung S. 36 zu ersehen.

Von dor Bedeutung der verspannungsloson Flügel scheint der Konstrukteur noch nicht überzeugt zu sein. Gerade die Motallkon-struktion gibt dorn Konstrukteur geeignete Mittel in die Hand, freitragende Flügel zu bauen. Der hierin fortgeschrittene deutsche Metallflugzeugbau wird seinen nützlichen Einfluß in nächster Zeit geltend machen.

Die Abmessungen des Metallzweideckers sind folgonde: Spannweite 9,14 m, Längo 7,9 m, Höhe 3,66 m, Flächenabstand 1,67 m,

Flächen tiefe 1,67 m, Luftschraube '2,29 Steigung, Leergewicht 500 kg, Nutzlast 270 kg, Belastung pro PS 7,71 kg. Geschwindigkeit 167 km, Steigfähigkeit auf 1520 m in 8 Min.

Die Erzeugnisse der Fiat-Werke, Turin, sind durch den Flug l',,riv.-r Salon, f'es Oapt. Laureati

i i-i 11 „ , ,. ,, , ^i,i,i„,. „, ,s 'Purin- London und

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Pariser Salon-Fiat-lO'ni-Flun-xeuji mit 700 ['S Fiat.

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Ltn. Brackpapa Kom—Amsterdam, bekannt geworden. Die auf dem Stand boJ'indlielie für den Transatlantik-Flug bestimmte Maschine ist in ihror Jfauptausführung von gleichem Typ wie er bei Kriegsschluß in größeren Serien als Bombenflugzeug Verwendung finden sollte.

Der großo 700 PS Fiat Motor mit soinem großen Benzinverbrauch erforderte naturgemäß auch außerordentlich große ßetriebsstoff'behäl-ter, die dem Rumpf in seinem Querschnitt außerordentlich große Abmessungen gab. Die beiden ersten Felder der Zelle nebon dem Rumpf sind in Dreiocksverband ausgeführt, dio beiden äußeren verspannt.

Streben, Verspannungskabel sind tropfenförmig mit. Aluminiumblech verkleidet. Eine Skizze der ausbalanzierten Verwind ungs-klappen brachten wir bereits in Nr. 1 des Flugsport. Spannweite IG m, Gesamtlänge 10 m, Höhe 3,65 m, Leergewicht '2500 kg, belastet 460O kg, Geschwindigkeit 260 km. (Forts, folgt.)

Curtiss „Eagle" (Adler) Verkehrsflugzeug.

Curtiss hat ein neues dreimotoriges Kabinenflugzeug herausgebracht, mit dem am 29. Sept. 1919 die ersten Flugversuche gemacht wurden. Die Anordnung der drei K-6 350 PS Curtiss Motore zeigt die nebenstehende Abbild. Spannweite 18,5 in, Maximalgeschwindigkeit 170 km, Landnngsgeschwindigkeit 90 km, Steigfähigkeit auf 1200 in in 10 Min , Flächentiefe 2,2 m, Leergewicht 3300 kg, Nutzlast 1000 kg, Aktionsradius bei vollaufenden Motoren 550 km in 3'/. Std. bei gedrosselten Motoren 760 km in 6'/.. Std.

Der vorliegende Typ ist besonders für Verkehrszwecke gebaut. Curtiss ist auf dem richtigen Wege, wenn er vorsucht, mit kleinen betriebssicheren Motoren und geringstem ßetriebsstoffverbraueh ein brauchbares Verkehrsflugzeug zu schaffen. Hinter dem Motor im Rumpf liegt der Führerraum mit Doppelsteuerung um (den Führer bei län-

l'nrtiss Ii Motoren \Vrl.i'lirsi]ii^zc'ii^ „Ka^li^.

«eite m „FLUGSPORT". No. 2

geren Flügen ablösen zu können. In direkter Verbindung schließt sieh nach hinten der Passagierraura enthaltend bequeme Sessel für sechs Personen, die zu beiden Seiten einen vorzüglichen Ausblick besitzen.

P.iss.'i^irr lliiuiii ili-s Ourtiss \'i'rkchrsilHj;z*''ii: ,,K.'yle"- Vwrn «Iii- Külirri sitze iii.l)ci|>)irlsfciirri)n£

Das Fahrgestell ist äußerst robust und besteht aus je zwei hintereinander liegenden verkleideten Hadern.

Der „Eagle" fliegt mit Vollast in gleicher Höho mit zwoi Motoren, mit ;/, Vollast oder ge-gen Ende des Fluges sogar mit einem Motor.

Verwendung von aufblasbaren Notschwimmern.

Die Konstruktion des Sopwith-Schiffs-Zweisitzer „Panther" sowie die Ursachen welche zum Bau desselben führten, haben wir bereits in Nr. 21 1919 des „Flugsport" besprochen. ZurErgänzung des damaligen Artikels veröffentlichen wir beistehende Abbildung mit aufgeblasenen Schwimmern und mit längs der Flügel beigeklapptem Rumpf. Mit

Sii|i\vitli l'.intiii'V mit liei-jekhipptnu Ii'iniijit.

No. 2

FLUGSPORT".

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Sopwith Panther mit »MCgofülItcn SchwiiiimeratÜckcii.

derartigen Flugzeugen scheint man damals versucht zu haben, der deutschen Ueberlcgenheit einigermaßen wirksam zu begegnen. Man rechnete von vornherein damit, daß solche Flugzeuge, wenn sie von Bord abflogen, nur einmal eingesetzt worden konnten. Das Flugzeug wurde bei joder Wasserung beschädigt. Nur in den seltensten Fällen gelang es, das Flugzeug unbeschädigt wieder an Bord zu bekommen. Die Hauptsache war oben, den Führer des Flugzeuges einigermaßen zu beruhigen und ihm eine primitive Rettungsmöglichkeit zu gewähren. An einen Start auf dem Wasser war bei einem solchen Flugzeug nicht zu denken.

Auch in Frankreich schritt man zu dem Bau von solchen Flug-zeugon mit Notschwimmern. Die nebenstehende Abbildung zeigt Hanriot- und Voisin-Flugzeugo mit ähnlichen Ausrüstungen.

Französische KIiim'Z'"U^i; mit N"t-<i*hvviimn<'rn: 1. Hanriot mit gelullten I.nftsäckni. •2. Voisin. Anw:i>*i-ni ilrs Klil^zi'U^cs. 1 I.llftsiU'lu' Il'(m\ WitSM-i-^lrittHu-lien. ii. Tnäbüii nach ilcr Wasserung.

Seite 41 _______LUG SPOR T". No. 2

Verehrl. Leser, welche dio unter dieser Kubrik auH^efiilirten Vorschläge versuchen, werden um Auskunft gebeten, inwieweit sie sieh bewahit haben, i Die Ked.ikl.ion.) (Der Nachdruck aller Artikel unter dieser Kuhrik ist verboten.)

Konstruktionsfigur für das Reißbreit. Bei dem Entwurf eines Flugzeuges muß auf die räumliche Anordnung des Führersitzes, seine Lage zum Schwerpunkt, zum Motor, mit Rücksicht auf ein gutes Gesichtsfeld, Unterbringung des Betriebsstoffbehälters u. v. a. m., Rücksicht genommen werden. Wenn man bei einer günstigsten Lagerung allen Erfordernissen Rechnung getragen hat, so ergeben sich manchmal die unangenehmsten Ueberraschungen, wie unbequeme Sitzlage, die vielfach bei den verschiedenen Steuerbewegungen der natürlichen Körperlage nicht entspricht, Unerreichbarkeit der zu betätigenden Hebel, Hähne usw. Diesen unangenehmen, oft nicht vorauszusehenden Zufälligkeilen kann man sehr wirksam begegnen, wenn man beim Arbeiten eine, dem Maßstäbe der Zeichnung entsprechende, bewegliche Konstruktionsfigur in die erforderlichen Lagen und Stellungen bringt und die verschiedenen Möglichkeiten ausprobiert.

Auch für die Anordnung der Einsteigtnttc, Zugänglichkeit zum Motor, bleibt eine solche Figur ein vortreffliches Hilfsmittel. Auf der dieser Nummer beiliegenden Tafel 1 haben wir für unsere Leser eine solche Figur angefertigt. Die obere Figur soll als dauerndes Muster dienen, sich auch verschiedene andere Figuren in anderen Maßstäben anzufertigen, während die untere zum Ausschneiden der einzelnen Gliedmaßen und zum Zusammensetzen hergerichtet ist. (Die Glieder sind an den bezeichneten Stellen mit der Oesen-Lochzange zu lochen und mit Schnürösen zn verbinden.)

Ebenso wie die Konstruktionsfigur empfiehlt es sich, die Motoren, Benzin gefäße, Räder, Flügel in dem gleichen Maßstabe auszuschneiden, um so die günstigsten Verhältnisse durchzudenken.

Hauptsächlich bei den graphischen Ausmittelungen lassen sich oft sehr geschickte Verschiebungen machen, wenn man die einzelnen Teile auf der graphischen Ausmittelung liegen hat, die man, wenn man diese Hilfsmittel nicht verwendet, leicht übersieht.

Härteverfahren mit dem Acetylen-Schweißbrenner. Die Acetylenflamme kann infolge ihres hohen Gehaltes an Kohlenstoff gut zur Zementierung von eisernen Arbeitsstücken verwendet werden. Mit einer reinen Acetylenflamme ist es nach „Iron Age" möglich, Maschinenbestandteile aus weichem Stahl, die vorher auf Kirschrotglut erhitzt wurden, innerhalb zwei Minuten auf etwa 0,2 mm. Tiefe zu verstählen. Eine viel energischere Zementierung kann mit einer Ace-tylen-Sauerstofflamme mit Acetylenüberschuß erreicht werden. Es ist u. a. gelungen, innerhalb zehn Minuten eine sehr regelmäßig zementierte Schicht von 2 bis 3 mm Stärke zu erhallen. Daneben kann der Acetylen-Sauerstoff-Brenner natürlich auch zum Erhitzen von Arbeitsstücken aus härtbarem Stahl im Hinblick auf ein nachheriges Abschrecken dienen. Dieses schon seit mehreren Jahren geübte Verfahren ist dann sehr geeignet, wenn nur kleine Teile der Oberfläche eines Stückes gehärtet werden sollen.

Aluminium-Lotungen lassen sich, wie das Bureau of Standards, Washington auf Grund .einer Untersuchung über die auf dem Markte befindlichen Alumi-niura-Lötmiltel in „Electric. World" mitteilt, mit Legierungen von Zink und Zinn (Zinkgehalt von 15 bis '20 v. H.) oder von Zink, Aluminium und Zinn (Zinkgehalt 8 bis 15 v. H., Aluminiunigehalt 5 bis 15 v. H.) ohne weiteres herstellen, wenn man die zu verbindenden Stellen vorher gut reinigt und möglichst heiß verzinnt. Unter diesen Voraussetzungen ist auch jedes gewöhnliche Weichlot für diesen Zweck brauchbar. Es muß aber berücksichtigt werden, daß sich das Lot selbst mit dem Aluminium nur schwer verbindet und daß die Lötverbindung durch Feuchtigkeit leicht angegriffen und zerstört wird, also durch Anstrich vor solchen Einwirkungen geschützt werden muß. Die Zerreißfestigkeit eines gaten

Aluminiumlotes betrügt etwa 500 kg/qcin; die der Lötverbindung ist von der Ausführung der Arbeit abhängig, aber niemals sehr hoch, sodaß höhere Beanspruchungen nicht zugelassen werden dürfen.

9lugtec1)nifci)e (Rmdfdjau.

Inland.

20 000 Mark-Rumpler-Preis.

Die Deutsche Luftsport-Kommission schreibt einen von Herrn E. Rumpier, Augsburg gestifteten Preis in der Höhe von 2OO00 Mark (Rumpler-Preis) aus für ein Instrument (oder eine Gruppe von Instrumenten), durch welches die Geschwindigkeit eines Flugzeuges bei einer bestimmten Luftdichte und die Zeit aufgezeichnet werden. Die Luftdichte und der Luftdruck sollen zur Nachprüfung ebenfalls aufgezeichnet werden, und der Flugzeugiührer soll in der Lage sein, nach dem Instrument oder der Gruppe von Instrumenten das Flugzeug in der gleichen Luftdichte zu halten.

Eine reine, wenn auch an sich brauchbare Zusammenstellung bereits bekannter Einzelinstrumente hat keinen Anspruch auf Preiszuerteilung, wohl aber solche Gruppen von Instrumenten, in denen mindestens ein Teilinstrument einen wesentlichen, neue Wege weisenden Fortschritt bringt.

Als Veranstalter des Wettbewerbs gilt der Aero-Club von Deutschland. Bestimmungen für die Austragung des Wettbewerbs.

I. E i n 1 i e f e r u n g.

Die für den Wettbewerb bestimmten Meßgeräte müssen versiegelt bei der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt E. V., Adlershof bis zum 1. Oktober 1920 mittags Ii Uhr eingegangen sein. Spätere Einlieferung ist unzulässig. Es sind mindestens zwei vollständige und Ubereinstimmende Ausführungen der Meßgeräte einzuliefern.

Bei der Einsendung sind beizufügen:

1. Anschrift des Einsenders.

2. Zwei Ausfertigungen einer Bedienungsvorschrift mit erläuternden Schnittzeichnungen und Abbildungen.

3. Das für den Wettbewerb nötige Aufzeichnungsmaterial, welches auf mindestens 10 Prüfungen zu bemessen ist, das aber, falls es nicht ausreicht, auf Wunsch der Prüfstelle in erforderlichen Mengen nachgeliefert werden muß.

4. der Nachweis, daß eine, bei der Zulassung zum- engeren Wettbewerb zurückzuzahlende Gebühr von M. 100.— auf das Postscheckkonto der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt, Direktion, Postscheckamt Berlin 26285 eingezahlt worden ist.

5. Eine Erklärung, daß Bewerber sich den zu stellenden Prüfbedingungen unterwirft.

II. P rei sge r i ch t.

Das Preisgericht setzt sich zusammen aus den Herren: Vorsitzender: Professor Dr. L. Prandtl, Göttingen;

Mitglieder: Dr. Ing. Wilh. Hoff, Cöpenick, Generaldirektor E. Rumpier, Augsburg, Hauptmann a. D. Curt Schwarzenberger, Halensee, Prof. Dr. Curt Wegener, Hamburg.

Die Entscheidung des Preisgerichts erfolgt nach Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Die Deutsche Luftsport-Kommission kann zur Ergänzung des Preisgerichts weitere Herren berufen.

III. Prüfstelle und Prüfverfahren. Die Prüfstelle und das Prüfverfahren sind vorbehalten. IV. Ucbereignung des preisgekrönten Instrumentes. Ein Exemplar des preisgekrönten Modells und zwar nach Wahl des Preisgerichts geht in das Eigentum der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt über. V. In allen Zweifelsfragen entscheidet das Preisgericht unter Ausschluß des

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ordentlichen Rechtsweges, jedoch ist eine Berufung innerhalb 14 Tagen an die Deutsche Luftsport-Konimission zulässig.

Die Kondor-Flugzeugwerke verlegen zum kommenden Frühjahr ihren Betrieb von Gelsenkirchen-Essen nach Lemgo. Die Flughallen des städtischen Flugplatzes Gelsenkirchen werden größtenteils der staatlichen Sicherheitswehr (Polizeitruppe) eingeräumt Nur eine Halle behält die Westdeutsche Fluplatzge-sellschaft für den im Frühjahr wieder aufzunehmenden öffentlichen Luftpostverkehr, und eine weitere Halle bleibt zur Verfügung der Stadt Gelsenkirclien.

Ausland.

Föderation aeronautique internationale. Am 6. Januar fand in Paris eine Sitzung der F.A. I. im Aero-Club statt. Verhandelt wurde zunächst die diesjährige Ausschreibung des Coup Schneider, dessen Ausschreibung in den Händen des Aero-Clubs von Italien liegt. (Ueber ;die Veranstaltung wurde bereits in Nr. 1 des Flugsport berichtet.)

Weiter wurde noch über folgende Veranstaltungen verhandelt: Coup Gordon Benett, dessen Träger Frankreich noch aus dem Jahre 1913 ist, ein Rennen über 300 km in einem geschlossenen Kreis von 100 km. Start und Landung auf einem Flugplatz.

Das von dem Aero-Club von Amerika geplante Rennen um die Welt wird voraussichtlich im Jahre 1921 stattfinden.

Der Aero-Club von Italien hat einen internationalen Flugwettbewerb angekündigt, der anlässig des Rundfluges von Brescia bestritten werden soll.

Hauptversammlung der F. A. I. 1920 Genf. Das Zentralcomite des Schweizer Aero-Clubs vereinigte sich am 11. Januar in Bern unter der Leitung Ltn. von Hallers und beschäftigte sich mit der nächsten Hauptversammlung der Föderation Aeronautique Internationale, welche im September in Genf stattfinden soll. Die Schweiz hatte bereits im Jahr 1914 die F. A. 1. nach Bern eingeladen, jedoch war die Versammlung wegen de» Krieges nicht zustande gekommen. Für

1919 hatte die Schweiz wiederum gebeten, die Versammlung ßbhalten zu dürfen, jedoch war lür 1919 zugunsten Belgiens entschieden worden.

Französischer Sicherheits-Wettbewerb. Am 9. Jan. vereinigte sich unter der Leitung von Lecornu die Union pour la Securite en Aeroplane. Es wurde beschlossen, für neue Anordnungen, welche die Sicherheit der Flugzeuge erhöhen, für das Jahr 1920 100000 Fr. zu stiften. Die Union begrenzt weder die Prinzipien noch die Grenzen dieser Anordnungen. Nachstehende Aufzeichnungen sollen nur zur allgemeinen Unterweisung, welche Anordnungen prämiert werden, dienen :

Flugmaschinen, deren Anordnungen einen wirklichen Fortschritt vom Gesichtspunkt der Sicherheit biete'n, Stabilisatoren, Motore und Vergaser, Anordnungen, die die Handlichkeit beim Flug erhöhen, die die Landung, die Orientierung besonders bei Nebel erleichtern, Fallschirme sowie jedwede andere Sicher-lieitsanordnungen.

Die Bewerber wollen sich an das Sekretariat, Kue Francois 1 er, wenden, wo sie die Bedingungen erfahren können.

Aenderungen in den französischen Fliegerinspektionen? Wie das l'Auto berichtet, sind die Geschäftsstellen der „Coordination Generale de l'Aero-nautique" (Kommandant Vigne) vom Boulevard St. Germain 282 zu dem Service de Navigation aerienne in die Avenue Rapp 37 verlegt worden. Desgleichen sollen die Büros der Aeronautique militaire (General Duval) in einigen Tagen nach der Avenue de Saxe verlegt werden.

Luftfahrpreise Diibendorf—Zürich—Bellinzona. Tarif 753 Frcs.; Hin-und Rückfahrt 1250 Frcs. Flüge über die Stadt 50 Frcs.; Flüge über die nahen Berge 125 Frcs.; Militär zahlt die Hälfte.

Luftverkehr in Australien, Die Aerial Transport, Ltd., hat nach „The British Australian" die Erprobung der Linie Melbourne und Adelaide beendet. Der erste Luftdienst zwischen den australischen Hauptstädten wird etwa Juli

1920 aufgenommen werden. Die Gesellschaft hat sich kürzlich mit der Frage des Baus von Flugzeugen in Australien beschäftigt und beschlossen, ihre Maschinen später im Lande selbst zu bauen. Vorläufig ist man jedoch auf die Einfuhr ausländischer Maschinen angewiesen.

Amerik. Sport -Einsitzer 1 Ii]d-i\Iars]ionet. Spanmv. 7,Ii m; Ijäne'e 5,B in; Hohe 2 m. Motor 2 Cyl. Luftgekühlt 20 P.S. Leergewicht 200 k«-.

Luftpost zur Danziger Messe. Mit einem erheblichen Kapital hat sich vor einigen Wochen die Danziger Luftreederei Aktiengesellschaft gebildet. Auch dieses Unternehmen stellt sich in den Dienst der Danziger Frühjahrsmesse und wird sowohl Rund-Passagierflüge ausführen, als auch die Beförderung dringender Postsendungen übernehmen.

Wasserflugzeug-Wettbewerb Antwerpen. Der Ende Juli 1920 bei Antwerpen geplante belgische Wasserflugzeug-Wettbewerb soll dazu dienen, brauchbare Courierflugzeuge mit größter Geschwindigkeit und Lastenflugzeirge für die Kolonien zu züchten. Es finden besondere Dauer-, Schnelligkeits- und Sicherlieits-bezw. Schwimmfähigkeitswettbewerbe statt. Die Wertung erfolgt getrennt nach Klassen, wie sie oben genannt waren. Für die Kolonialkurierflugzeuge steht der Jakobspokal als internationaler Ehrenpreis, für die Kolonial-Lastentrager der Pokal des Königs Albert, gleichfalls als internationaler Ehrenpreis, zur Verfügung, außerdem der Ankauf der Siegerflugzeuge jeder Klasse durch den Staat in Aussicht. Der Bewcrb ist international.

Abllli" eines <• 11'41. S.111\\ 11Ii C.niiel von einem Krie«ssel]iff. Dir l'l.allfoian iniili nach (bau Abflog wenn das KrieR-sscliiff für (las Uefeeht verwendet werden soll, ali«enoniraen werden.

Orientierung durch Schrif Izefcheu in England. Wie das englische Luftamt bekannl gibt, soll in der Umgebung von London versuchsweise auf den Dächern der Eisenbahn-Stationsgebäude Hitchin, Kedhill, Donbridge und Ashford deren Namen in grollen weißen Buchstaben auf schwarzem Untergrunde aufgemalt werden. Wenn sich dieses O.ientieningsmiltel bewährt, soll das System weiter versucht werden.

Eine Luftlinie Buenos-Aires -Mendoza soll eingerichtet werden, sie wird organisiert von dein aus franzosischer Schule stammenden Capitaine Almonacid.

Armstrong—Whitworth Kampfeinsitzcr mit 320 PS ABC-Motor. Diese Maschine wurde Anfang vorigen Jahres beendet. Armstrong hat jetzt wegen Mangel an Aufträgen den Flugzeugbau eingestellt. Die Abmessungen der Maschine sind folgende: Spannweite 8,3 m, Lange über alles 6 m, grüßte Höhe 2,4 m, Leergewicht 540 kg, Betriebsbehälter für 3'/, Std., Geschwindigkeit bei 300 m Höhe, 240 km.

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AmiKtrong-Wittyortb Kampfrinsitzcr „Ära" mit 320 PS ABC-Motor.

Firmennachrichten.

Reich-Auto-Zentrale, G.m.b.H., Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der An- u. Verkauf von Automobilen und Zubehörteilen sowie von Luftfahrzeugen und deren Zubehörteilen, die Ausführung von Personen- und Gütertransporten. Das Stammkapital beträgt 40000 Mk. Zu Geschäftsführern sind der Ing. Mathias Reich und der ing. Wilhelm Grund, beide zu Wiesbaden, bestellt.

Süddeutsche Flugbild-O. m. b. H. München. Der Gesellschaftsvertrag ist am 30. Dezember 191!) abgeschlossen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von photographischen Bildern und sonstigen aus dem Flugzeug erfolgten Aufnahmen in jeder Form, ferner die Veranstaltung von Passagier- und Schaufiiigen. Stammkapital: 250C0 M. Geschäftsführer Johann Meixner, Direktor in München. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im Deutschen Rcichsanzeiger. Geschäftslokal: Hiltensbergerstr. 36.

Internationale Handels-nnd Industrie G. in. b. H. in Schleswig. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwertung von Handels- und Innduslrieobjckten,

„ F LL'CSI'O K T"._________Seit,, n;

Warenaustausch mit dem Auslände, Import und Export Engros. Handel mit automobilen, Flugzeugen, Wasserfahrzeugen und Lebensmitteln, Futterstoffen und landwirtschaftlichen Produkten sowie Kolonialartikeln und Tabakfabrikaten. Das Stammkapital beträgt zwapziglausend Mark. Geschäftsführer ist der Ing. Hans Clasen in Schleswig. Der Gesellschaftsvertrag ist am 3. Januar 1920 festgestellt. Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im Reichsanzeiger.

ATOS Vereinigte Motoren- und Flugzeug-Ersatzteilbau ü. m. b. H. Die Firma ist gelöscht.

No. 2

Patentwesen.

Gebrauchsmuster.

77h, 5 3164:3-2. r,nft-ViTk«-hw-Ocwi'IHwliaftm. b. H., Berlin-Johannisthal. Vorrichtung zum Wiederaufrichten von nach vom überkippenden Flugzeugen. 15. 7. 1-t. Seh. -17 581.

77h, 5. »16m Luft-Verkehrs-Gesellxrliaft dl I>. II., Berlin-Johannisthal Vorrichtung zum gleichzeitigen Verstellen der beiderseitigen TragHächen von F'lugzcngen. 1». 5. 14. Seh. 47 «73.

77h. 5. 316 47«. If umpler-Werke G. 111, Ii. II., Berlin-Johannisthal- Kugelige Trag-kaheibefestigung atn Rumpf von Flugzeugen. -7. 10. 16. K. J3867.

77h, 5. 316 177. Berliner M ctall - Industrie (!. 111. 1). 11., Berlin. Sitz f ir Fahrzeuge insbesondere F'bigzeugc. 5. II. 18. II. 87 763.

77h, 5. 316478. Lnl't-Verkclirs-GeseJlseliaft m. 1). II.. Berlin Johannisthal. Scitcn-steucrfußliebel I'iir FlnRWjiiK u. dergl. 7. 10. 16. h 44 623.

77h, 5. 31647». Lnft-Verkehrs-Gesellschaft in Ii. II., Berlin Johannisthal. Feststcll-vorriebtung l'Lie die .Steuerung von Flugzeugen- 20. 12. 16. \>. 41 857.

77h', 5. 316480. Luft-Vei'k-elirs-GosoIrselial't m. I). II., Bei lin-Johaiiuistlial. Steuerhebel für Flugzeuge. 9. 13. 14. Seh. 48041.

77h, 5. 316 481. Ileraiann Schiedeck, Berlin. MntzstraBe 38. Mehnlmtkc- 10. V. 10. Seh. 50374.

77h. 5. 316482. Siemens-Schiickerl-Werke ti. m. b. H., Sicnietisstadt b. Berlin. Großkainpftlugzeug. 27. II. 14. St. J0190.

77h 5. 316483. Sieinens-Si hurkert-Werke ti. in b. H.. Siemensstailt b. Kerlin. Stahilisierungaeün'iehtung für Flugzeuge. 6. 12. 14. St. 20204.

77h. 5. 316481. Werkstätten für Prazisions Mechanik und Optik Carl Bamberg, Berlin-Friedenau. Selbssteuernde.s Flugzeug. 1. 11. 18. W. 51 070.

77)i. 5. 310579. Heinrich Bier, Aszod, l'ngnni. Vrrtr: Dipl.-Ing. G. Benjamin, Pat.-Anw., Berlin S\V. 11. Flugzeug mit durchlaufenden Tragflächen. 20. 12. 17. Ii. 85 19t.

77h. .5. 316580. Gotliaer Waggonfabrik A.G.. Gotha. Befcstiguiigsvon-ichtung für Tragdeekstrehen von Flugzeugen. 29. 7. 15. G. 43 118.

77h. 5. 316581. Karl Hielscher, Geldern i. Krzgcb. Fliegeranzug mit auf dem Kücken angebrachtem Fallschirm. 22. 3. 18. H. 73985.

77h. 5. 310562. Rumpler-Werke G. m. I). II., Barlin Johannisthal. Kampfflugzeug. 9. 6. 10. K. 43331.

77h- 5. 3105S3. Rumplcr Werke G. in. I). H., Berlin-Johannisthal. Doppelsteuerung für Flugzeug. 17. 10- 18. lly 40 658.

77h, 5. 316037. Walter Drullin, Berlin, ßauhofstr. '2. Stabilisierungsvorrichtimg für Flugzeuge. 6.7. II. I). 25 44',).

77h, 5. 316 648. Paul Ko*rioth. /.eulcnroua. Flugzeug mit seitlich um senkrechte Achsen schwenktiar angeordneten l ragtlachen. 4. 10. 13. K. 56 3.U.

77h, 5. 310092. I .uttseluftbau /.eppehn U. m. b- II.. Friednchshaleu a. B. /usammcn-klappbare Leiter für Luftfahrzeuge. 9. 4. 18. L. 16431.

Nieuport-Jagd Kitidccker. 2M.G. IsO I'S Le Kleine. Gesehw. 2-28 km, Steiglahigk. OnOO in in 1!) Min.

Der Segelflug der Vögel.

Ueber dieses Thema sprach am 9. Januar in der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft" Gustav Lilienthal. Die Bedeutung der Erkenntnis der Kräftewir-kirng, durch welche der Vogel den Flug ohne Flügelbewegung möglich macht, muß für die Flugtechnik von allergrößter Bedeutung sein. Wahrend man jetzt die Kraft für das kleinste Fahrzeug mit einem Mann nach mehreren Dutzend Pferdestärken rechnet, sehen 'wir die Segler der Luft mühelos schweben und vorwärts fliegen — nicht nur in Kreisen, sondern auch in geraden ansteigenden Bahnen. Tagelang begleiten die großen Seevögel den schnellsten Dampfer. Der Albatros, dieser König der Flieger, trägt sein neun kg betragendes Gewicht mit Flügeln von nur 0,5 qm Fläche bei einer Breite von 0,15 m. Dies entspricht einer Flächenbelastung von 18 kg auf ein qm. Ein Flugzeug von 400 kg erfordert demnach eine Tragfläche von 22 qm. Dies ist keine ungewöhnliche Abmessung, ungewöhnlich ist nur, daß der Albatros ohne eigene Arbeitsleistung gegen den Orkan seinen Flug ermöglicht, während das Flugzeug hierzu der Kraft von 50 Pferden bedarf. Diesen ungeheuren Unterschied zu beseitigen, ist der Zweck des Studiums des Segelflugs.

Lilienthal will durch eine Vertiefung und Ausdehnung der früheren Arbeiten mit seinem Bruder das Geheimnis aufgedeckt haben, das solange die Forscher verhinderte, den Segelflug zu erklären. Während alle früheren Erklärungen sich auf theoretische Kalküle beschränkten, hat Lilienthal durch jahrzehntelange Unter-

77h, 5. :Slli<i!>:l. laifl Verkehrs (.V-scIlscIiaft in. Ii- II., IWIi» .Miaiimslhal. Kttiipf-lliu'zeiu,' mit zwei oder mehr inileiiiaiider e'ekiippelten FluirzeuekGrp.aii. 18.9. II. Seh. 17.SOI».

77h, 5. «107.10. Ajj« Klng&'ng-Wrrlu» ('.. m. h. 11 , Heil in .Miaiuiisllial. Kühler für MiiKüm««. 17. 7. 17. A. aiMis.

77h, 5. :il(')71l. Hlue;zeiie|i,iii Friedrichshafen (1, in. Ii. II-, Friedrirh.shafen a. I! Dliinpfunirs- und Sleuermieseinrirhluiii'. 1. 18. F. 4290:1.

77h, 5. .'ilG7.lL'. Celhner \V.i«c;imfabrik A.-(i., «ollia. mngxrng. Zus. z. Fat. ;KIO07<S. ■M. 10. 1«. (i. lISäG.

77h, 7. :>IG13I. Hermann I'anli. .Münster i- Wesif. Traellarhe mit veränderlichem Stirnwiderstnnd. 5. I. 17. 1'. :t50!SO.

77li. 7. ^lGG^I. Zeppelin Werk Lindau II. m. Ii. II. n. [dpi-Iu<r. Claudius Ilonu'er. Lindau-Keiltin. Melival riclduiiK- für Luftfahrzeug-']'r.it:ll:iclicii. 1. IS. Z. 10410.

77h, 7. 31G7I5. Ludwig K'udolf liueb u. Knill I.'ueh, Sintflut. Federnde StahNpiere für Trafrllachen. 21',. 10. 17. I{. 45098.

77h, 0. :>IISG40. Oscar Irrsinns, Frankfurt a. iM., Wasserflugzeug mit heb- und senkbaren Schwimmern. 2S. ä. I«. IJ. G(>:!2.

77h, 14. .'ilGl',5. Iaiftfnhrzeugba.il 8cluit.te-I.anz, Mnnnhciin-Uhciiiau. Zusnmniciilee;-barer Eindcckerdrarhen. 17. 10. IS. L. 47-S19.

77h. 15. 31044ä. Ociilsclie Flugzeugwerke (1. in. b. II., I.eipz'ur-Liudeutha!. Ilomben-alnvurfvnmehtuug ! Zus. z. l'-tent .".II G49. .'). II. IS. I). .'15 120.

77h, 15. JllliuSt. Iniftschiflliau Zeppelin (I. m. b. II., Fricdnrhsh.'lfen a. II. Vor-richtiuig zui- Leit.ni]g,sprüfui]ir bei Bimibeualm■ nrf\"<>ci ichlune;eii ; Zus. Z- Tat. MäOllO. :'>. 2. IG. B. 81 nu'.l.

77h. 710578. Josef K-ciiig. Keicheubaeh a. Kiisseiue. Iviitklaufbrcm.se für Flugzeuge. 27. 8. 19. K. 7(17-il.

77k. 717000. Allgemeine FlektrizilaLsaiesrllscIuift, Berlin. Kab'nn iifeusl.er für Luft fahrzeuge. 2. 11. 10. A. :iU 18:',.

77h. 099:178. Autonialul \-, Aviatik A.-G., Leipzig! leilcrblirk. Oerippe für Flugzeuge. 5. 10. IG. A. 2KÄI5. 29. 9. 19.

77h. G99:'>79. Automobil & Aviatik A-O., Leipzig-Ilcitcrbliek. K'notenpiinktvorbindunc; usw. 5. 10, IG. A. 2G:S0:!. 29. 9. 19.

77h. 70»821. Luftschiffbau Zeppelin (I. m. Ii. II., Fricdrichshafcn. Ilmschaltknutakt usw. 27. 9. Iß. I!. 75771. 27. .8. 19.

77h. 717574. Wilhelm (Wh, Düberitz. Fallschirm. IG. S. 19. 0. 107SI.

No. 2

suchungen und Experimente festgestellt, daß der Wind die Kraftquelle für den Segelflug ist, und die Form der Flügel, des Rumpfes und auch des Schwanzes die Mittel sind, die Energie des Windes so umzugestalten, daß außer dem Auftrieb noch ein Vortrieb sich ergibt.

Es wurde im Vortrag durch photographische Aufnahmen und Lichtbilder zur Anschauung gebracht, wie die von vorn anströmende Luft durch die Flügelform unterhalb der Flügel in die entgegengesetzte Richtung umgelenkt wird und dann nach dem Rumpf und der Flügelspitze seitlich herausgetrieben wird. Durch Messung des Luftdruckes und Feststellung der Richtung dieses Druckes ergibt sich, daß eine nach vorn gerichtete Kraftäußerung auf den Vogelflügel stattfindet. Frei im Winde hängende Versuchsflächen wurden effektiv vom Winde vorgetrieben. Es wurde auch hervorgehoben, wie die Richtung und die Struktur der Federn au der Flügelunterseite die Reibung der Luft an den Flügeln begünstigt, wodurch die Entnahme der Energie der Luftinasse ermöglicht wird. Oberhalb der Flügel streicht die Luft dagegen unbehindert hinweg über die hier sehr glatte Federfläche.

Durch Lilienthals Studium und Experimente ist zu ersehen, daß wir im Stande sein werden, künstliche Flügel herzustellen, welche die Ausnutzung des Windes in gleicher Weise ermöglichen wie der Vogelflügel; sie werden aber von den jetzt üblichen Tragflächen der Flugzeuge erheblich abweichen, nicht nur im Querprofil sondern auch in ihrer Längsrichtung.

Wettbewerb für motorlose Flugzeuge in Frankreich.

Auch in Frankreich beginnt man dem motorlosen Flugzeug mehr Beachtung zu schenken. Dubois hat einen Preis gestiftet für denjenigen Bewerber, welcher mit einer Avielte, so nennt man die motorlosen Flugzeuge, einen Flug von zehr. Meter Höhe und Länge ausführt. Am meisten genanut sind zwei Maschinen die Aviette Mauve und Abbins, beide sollen bereits beachtenswerte Leistungen vollbracht haben. Mauve hat anläßig des Peugot-Preises einen Aviette-Weitflugrekord von 8,25 m aufgestellt (vergl.auch Flugsport Nr. 24, S. 899).

Auch Henry Farman befaßt sich wohl aus reiner Begeisterung für die Sache, mit dem motorlosen Flugproblem. Man spricht davon, daß er demnächst mit einer wohl durchdachten Konstruktion erscheinen werde.

Vogt in der Arbeit „Ueber den Einbau von Rumpf, Motor und Tragflächen" eingehend besprochen. Wie in diesem Aufsatz dargelegt, kann nur dann der kleinst notwendige Propellerzug erregt werden, wenn die Motorwelle „mit demjenigen Neigungswinkel <p eingebaut wird, der ebenso groß ist, wie der Gleitwinkel (ä des gesamten Flugzeuges".

Im Folgenden sei eine zweckmäßige Pronellerlagerung und Kupplung beschrieben, welche sowohl für Gummi- als auch Preßluftantrieb geeignet ist. Wie ■aus der Zeichnung ersichtlich, greifen die Motor- und Propellerwellen a und b

Gummi- und Preßluft'

Propellerlager für

modellmotore.

Bisher suchte man im Modellbau die Kraft des Motors meistens dadurch vorteilhafter auzunutzen, daß man den Gummi schon in gedehntem Zustand einhängte und durch Einschalten von Uebersetzungen die Laufzeit vergrößerte. Nur vereinzelt wurde von den Konstrukteuren zur Erzielung des bestmöglichen Gesamtnutzeffektes derMo-tor unter einer Neigung zur Flugbahn gelagert. Die Frage des Motoreinbaues wurde im „Flugsport" 1919 Nr.22 von cand.mach.Rieh.

No. 2

Als IHodellanslrichmittel ist dor farblose Miiboll.uk zu nennen, der abnr weniger Anwendung findet, als wie Leinöl-Firnis, vor allem bei Modellen, die Für eine langen« «

Lebensdauer gebaut worden sind, in der Hauptsache aber bei Wasserflugzeug-Modellen wird der letztere Austrieb mit Vorliebe verwendet. Hei der Auftragnng ist zu beachten, dnü der Firnis nicht zu dick verwendet wird, da er sonst unansehnlich wirkende Stellen IniiterlaLSt, am besten tragt man ihn zwei bis dreimal dünn auf. Dann ist noch das allgemein beliebte Cellon in seinen verschiedenen Arten zu empfehle». Uier ist vor allem dio gute Weite hervorzuheben, daß das Cellon Emaillit z. Ii. sogar zum klebt;» verwendet werden kann, wenn man es nicht gar zu dünn benutzt. Allerdings ist das letzten; Anstrichmittel nicht ganz; so billig wie die beiden vorgenannten, allein die saubere Verarbeitung gleicht das wieder aus.

Berichtigung.

Auf Seite 398 des „Flugsport" Jahrgang 1919 ist im Aufsatz „Theoretische Grundlagen zur Flugzeugberechnung" bei der Anschrift der ersten und zweiten Formel der Formeln 21 bei der Klammersetzung ein Fehler unterlaufen, der durch die „Modellversuchsanstalt für Aerodynamik" in Göttingen in entgegenkommender Weise aufgedeckt wurde. Es muß richtig heißen:

C'H>0 C:'k, [' + caeu .,'.,, t>. -m,)]

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